Interview mit Texterin Jaelle Katz

 

 

Texterin: Jaelle Katz

Beschreiben Sie bitte kurz Ihre Person.

Ich habe Informationsverarbeitung im Bauwesen und Sozialpädagogik studiert und viele Jahre in Nordhessen für die Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA) und andere Zeitungen als freie Journalistin gearbeitet. Da ich vor einigen Jahren nach Oberfranken ziehen wollte, jedoch meine Kontakte und Zeitungen nicht mitnehmen konnte, habe ich mit content.de eine Möglichkeit gefunden, weiter zu arbeiten – ganz unabhängig vom Wohnort.

Warum trifft ein Auftraggeber mit Ihnen die richtige Wahl?

Dank eines grandiosen Seminars, gehalten von Christoph Biemann (das ist der Christoph mit dem grünen Pullover bei der Sendung mit der Maus), habe ich gelernt, wie ich komplizierte Sachverhalte möglichst einfach und gut lesbar beschreiben kann.

Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht schreiben?

Ich gehe gerne in der Fränkischen Schweiz wandern und koche ganz gut.

Wie sieht Ihr Arbeitsplatz zum Schreiben von Texten aus, was ist Ihnen dabei besonders wichtig?

Ich habe unterschiedliche Plätze, an denen ich arbeite. Selbst bei einer Online-Recherche nutze ich Stift und Block. Da bin ich einfach „oldschool“, selbst bei Interviews, Gemeinderatssitzungen oder anderen Zeitungsterminen bin ich mit Stift und Block schneller als mit jedem anderen Arbeitsmittel. Außerdem sortiere ich da bereits meine Gedanken und merke schnell, was wichtig ist – und was nicht.

Dann setze ich mich an den Küchentisch oder die Couch und schreibe mit Hilfe der Stichpunkte eine grobe Übersicht. Erst danach setze ich mich wieder an den Computer und tippe den Text.

Welche drei Bücher sollte ein Autor Ihrer Meinung nach gelesen haben?

Was das Schreiben betrifft: die Bücher von Wolf Schneider.

Ansonsten:

„LTI“ von Viktor Klemperer: Klemperer begann, in dem Moment die Sprache des Dritten Reiches (Lingua Tertii Imperii, daher der Buchtitel) zu notieren und zu analysieren, in dem ihm Lehrverbot erteilt wurde.

„Haben wollen“ von Wolfgang Ullrich: Ulrich geht in diesem Buch dem Konsumwahn nach und versucht, die Frage zu beantworten, warum wir Geld für Dinge ohne Substanz ausgeben, Dinge, die nur die Stimmung ansprechen und schnell wieder vergessen sind.

Welche Textaufträge würden Sie gerne übernehmen, die Sie bislang noch nicht bearbeitet haben, und warum?

Hm. Meine Lieblingstextaufträge bei Zeitungen sind ja Porträts und Interviews. Allerdings glaube ich, dass diese Textarten bei content.de nicht so gefragt sind. Ich wüsste auch nicht, wie sich das verwirklichen ließe.

Mit welchen Worten würden Sie uns im Autorenkreis weiterempfehlen?

Die abwechslungsreichen Aufträge sind dafür verantwortlich, dass ich immer noch dabei bin. Daher kann ich jedem, der Schreiben mag, content.de empfehlen.

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