Interview mit Texter Sebo287

Stellen Sie sich bitte kurz vor und beschreiben Sie, was Sie motiviert hat, bei content.de aktiv zu werden.

Texter: Sebo287

Während meiner Abiturzeit belegte ich unter anderem die Leistungskurse Englisch und Deutsch. Die Anfertigung von schriftlichen Ausarbeitungen bereitete mir keine Probleme. In meinem anschließenden dualen BWL-Studium fertigte ich im ersten Semester eine Hausarbeit über das Thema „Sponsoring im Fußball – Chancen und Risiken aus Sponsorensicht“ an. Da ich selber seit 13 Jahren aktiv Fußball spiele, machte mir die Recherche sogar Spaß und ich konnte einige Erkenntnisse gewinnen. Daraufhin habe ich mich gefragt, ob man sich auf diese Weise noch etwas Geld dazuverdienen könnte. So bin ich auf content.de aufmerksam geworden und fing letztes Jahr mit 19 Jahren auf dieser Plattform als Autor an.

Planen Sie Ihren Text-Output? Orientieren Sie sich an einem monatlichen Zielverdienst oder schreiben Sie nur, wenn es Aufträge zu Ihren Lieblingsthemen gibt?

Eine Planung, wie viele Texte ich monatlich schreiben möchte, gibt es nicht. Ich sehe jegliches Einkommen bei content.de als Nebenverdienst. Wenn es keine passenden Aufträge gibt oder meine zeitlichen Kapazitäten bereits ausgelastet sind, kann es auch zu einer längeren Pause kommen. Es wäre kontraproduktiv, Aufträge lediglich aus monetären Aspekten anzunehmen. 

Gab es Stolpersteine, falls ja, welche und wie sind Sie damit umgegangen?

Ich musste einen Auftraggeber aus privaten Gründen um die Verlängerung der Abgabefrist bitten. Da es sich erst um den zweiten Auftrag für ihn handelte, befürchtete ich, ihn als Kunden zu verlieren. Durch die offene Kommunikation durfte ich mich jedoch über Folgeaufträge freuen. 

Wie lange hat es gedauert, bis Sie Ihre ersten Direct Orders erhalten haben? Wie konnten Sie die Auftraggeber für sich gewinnen?

Meine erste Direct Order erhielt ich nach ungefähr zwei Monaten. Nachdem ich einige Open Orders bearbeitete, kam ein Unternehmer für sein nächstes Projekt direkt auf mich zu. Er wollte einen Podcast aufbauen, bei dem ich für die Episodenbeschreibungen zuständig bin. Wir arbeiten bis heute zusammen und verstehen uns ausgezeichnet.

content.de bietet diverse Möglichkeiten, um als Texter auf sich aufmerksam zu machen, zum Beispiel: Selbstdarstellung mittels Autorenprofil, Teilnahme an Ausschreibungen (Schwarzes Brett), das Einreichen von Themenvorschlägen, Nachfassen bei Open-Order-Kunden etc. – Was ist aus Ihrer Sicht am effektivsten, um Stammkundschaft über content.de aufzubauen?

Ein diversifizierter Mix aus allen gebotenen Möglichkeiten ist durchaus sinnvoll. Erhält man dadurch eine Direct Order, geht es vor allem um die Kommunikation und Abwicklung mit dem Auftraggeber. Eine pünktliche Abgabe, die Berücksichtigung von jeglichen Wünschen sowie eine ausgezeichnete Textqualität sind unabdingbar. 

Sollten irgendwelche Komplikationen auftreten, ist die Vorgehensweise bei der Beseitigung des Problems für eine langfristige Zusammenarbeit essenziell. Deswegen sollten sich Autoren beispielsweise nicht persönlich angegriffen fühlen, wenn sich Texte in Revision befinden. Zusammenfassend kommt es größtenteils also nicht auf die Selbstdarstellung, sondern auf eine strikte Kundenorientierung an.

Sind Ihnen Fehler bei der Bewerbung um Aufträge unterlaufen? Gibt es etwas, das Sie zukünftig anders handhaben würden?

Ich habe anfangs ausschließlich Open Orders bearbeitet und daraufhin einige Stammkunden gewinnen können. Daraufhin habe ich mich ausschließlich auf diese Kunden fokussiert, weshalb ich mich noch nicht um Aufträge beworben habe. Jedoch kann ich aus eigener Erfahrung berichten, dass es bezüglich der Arbeitsfreude und Textqualität sinnvoll ist, nur Themen zu bearbeiten, für die man eine Leidenschaft entwickelt hat. 

Welche drei Tipps haben Sie für einen Texter, wenn er bei content.de richtig durchstarten möchte?

Ein gutes Sprachgefühl ist die Grundvoraussetzung eines erfolgreichen Texters. Dafür muss man keineswegs ein Germanistik-Studium absolviert haben. Im Internet gibt es sehr guten (auch kostenlosen) Content, durch den man sich bereits bemerkbar verbessern kann. 

Ferner wird man durch die Aneignung einer SEO-optimierten Schreibweise mehr Stammkunden gewinnen und die Texte in kürzerer Zeit anfertigen können. 

So plausibel es klingen mag, das Allerwichtigste ist jedoch der Spaßfaktor. Nur wenn man sich für eine Thematik interessiert, kann man sich in eine Zielgruppe hineinversetzen und aus deren Sicht argumentieren. Bei der Auftragsabwicklung sollte die Kundenorientierung niemals außer Acht gelassen werden. 

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