Die größten Fehler beim Einsatz von WDF*IDF-Tools

content.de Gastbeitrag in der aktuellen Ausgabe der WEBSITE BOOSTING

9ff3d38b92WDF*IDF – Optimierungen finden sich inzwischen im Portfolio der meisten SEO Agenturen, diverse Tools haben sich auf dem Markt etabliert. Auch content.de bietet mit der CRR-Analyse ein Tool zur WDF*IDF – Optimierung von Texten an.

Es ist Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen! Das hat content.de getan. In der aktuellen Ausgabe des Magazins  Website Boosting #24 (02/2014) findet sich daher ein Gastbeitrag von uns, mit dem Titel A Fool with a Tool is still a Fool.

An zahlreichen Beispielen stellen wir anschaulich dar, welche Gefahren beim Einsatz eins WDF*IDF Tools lauern. Die aktuellen Tools bieten zahlreiche Chancen, gute Texte zu erstellen, beinhalten aber auch große Risiken bei unsachgemäßer Handhabung. Viele  unerfahrene SEOs oder Kunden von SEO-Agenturen wenden WDF-IDF-Tools  an wie ein Lehrerehepaar, das mit ergoogeltem Halbwissen und einer Wasserwaage die Handwerker in ihrem entstehenden Eigenheim in den Wahnsinn treibt, und vergessen dabei, dass jedes Werkzeug nur so gut ist wie der Handwerker, der es benutzt. So erhalten auch immer wieder Autoren abstruse Textaufträge von überforderten Auftraggebern, die glauben, ein WDF*IDF-Analysetool ermöglicht per Knopfdruck den Durchmarsch auf die ersten Plätze in den SERPs

Die größten Probleme liegen in der Annahme, dass alle einbezogenen Texte für die Analyse relevant sind und wegen des verwendeten Textes ranken. Ein schlechtes Team aus WDF*IDF-Tool und Autor würde vermutlich auf Basis des Beitrags feststellen, dass zu diesem Thema folgende Terme  verwendet werden sollten:

  • Madonnas Frisur
  • BMW Jahreswagen
  • Impressum
  • National Dance Association
  • überschminkte Tunte

Neugierig geworden? Dann auf zum Briefkasten oder zum nächsten gut sortierten Zeitschriftenhändler und die Seiten 87-92 der neuen Websiteboosting aufgeschlagen.

Es ist Zeit für WDF*IDF 2.0. Mehr dazu von content.de in Kürze auf diesem Kanal.

9 thoughts on “Die größten Fehler beim Einsatz von WDF*IDF-Tools

  • 4. Februar 2014 at 07:42
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    Auch neugierig: Würde mich sehr freuen, wenn jemand den Inhalt mal kurz zusammenfasst, ich krieg die Website Boosting hier nämlich nicht :-/

  • 4. Februar 2014 at 08:35
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    Es wird einen Blogbeitrag geben, in dem wir die Inhalte auch hier aufgreifen. Wir wollen aber fair bleiben und der Print-Ausgabe einen Vorsprung lassen. Daher nur kurz die zentrale Aussage, die wir an vielen Beispielen in dem Beitrag untermauern: In vielen Fällen eignen sich die als Datenbasis genutzten Texte nicht für eine WDF*IDF Analyse. Es kommt zwar eine Kurve raus. Inwieweit die tatsächlich genutzt werden sollte, steht auf einem ganz anderen Blatt. WDF*IDF Tool sollten mit Vorsicht genutzt werden, sonst schreibt ein Autor einen Text auf Grundlage falscher Daten.

  • 4. Februar 2014 at 16:38
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    Danke, dann gedulde ich mich bis zum kurvigen Blogbeitrag 😉

  • 13. Februar 2014 at 21:01
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    Als Autor und als Kreativer sage ich auch zu diesem Thema: Bisher sind alle Versuche gescheitert, das Talent und die Fähigkeiten eines Texters, Grafikers oder Verkäufers durch digitale Schemata zu ersetzen. Es hat bisher nicht funktioniert und wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch in naher Zukunft nicht funktionieren. Der Vergleich mit dem Handwerker und der Maschine ist vollkommen zutreffend.
    Wenn eines Tages die Software komplette Grafiken erstellt, die Robots im Internet gleich mit verkaufen und Keyword-Tools erfolgreiche Texte schreiben, dann werden die Computer mit Überlegungen anfangen, wozu wir eigentlich nütze sind. Dann Gute Nacht.
    Andererseits kann ein solches Tool in der Hand eines guten Texters zu einer mächtigen Waffe werden. Wo sind diese diese Software-Tools gleich noch mal zu finden? 🙂

  • 18. Februar 2014 at 22:53
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    Ich war am Anfang sehr euphorisch, was WDF*IDF angeht, allerdings habe ich bald aufgehört, mich stur an die Vorgaben zu halten. Meine Vorgehensweise als Autor ist es, mir ein Thema zu wählen, das mir liegt und Freude bereitet, dann zunächst das Thema komplett zu erfassen um am Schluss den Text bzw. eine erste Variante davon zu erstellen. Im Rahmen des Feintunings orientiere ich mich zunächst an den Kriterien der Zielgruppe, stellen mir den intendierten Leser vor und die Art und Weise, wie er Content aufnimmt. Erst ganz am Schluss wende ich diese Analyse-Tools an.
    Der Beitrag ist insofern interessant, als ich in Zukunft auch die Seiten wählen werde, die für mich im Vergleich am Relevantesten sind und auf diesen Seiten nach Code-Wörtern zu stöbern, die ich möglicherweise übersehen habe.

  • 23. Februar 2014 at 23:49
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    Trotz fleißiger Versuche habe ich im Internet keine Hinweise gefunden, wo man sich IDF*WDF Tools besorgen kann. Mich interessieren besonders solche Software-Tools, die algorihtmische und tangentiale Eigenschaften der Keyword Verteilung in einem Text darstellen. Ich habe aber im Internet nur Anbieter gefunden, die auf ihrer Website die Prüfung eines Textes anbieten. Hat jemand eine Idee? Oder kann Dr. Sigge noch mal uneigennützig Know-how in die Runde verteilen. Die bisherigen Infos waren super.

    Beste Grüße von Schreibich

  • 24. Februar 2014 at 08:21
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    Hallo Schreibich,

    da diese Tools nur für eine vergleichsweise kleine Zielgruppe entwickelt werden (SEOs) und das Thema scheinbar auch nur in Deutschland aktuell ist, sind die Tools alle von SEO-Dienstleistern entwickelt worden, die dafür Geld sehen wollen. Auch weil man eine gewisse Server-Infrastruktur benötigt, um die notwendigen Daten zu sammeln und zu verarbeiten, ist die Wahrscheinlichkeit, ein kostenloses Tool zum Download für den eignen Rechner zu finden, gering.

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