Sprachfallen ade: International Copywriting in Kooperation mit der Sprachenfabrik

Mit dem Bodybag zum Public Viewing: ­­Leichen im Keller und anderswo

„I was so ready!“ stöhnte der deutsche Kollege, nachdem er in ungelenkem Englisch einen haarsträubenden Unfall geschildert hatte.

„Ready for what?“ Der Geprächspartner war verwirrt, der Kollege selbst ebenso. Kommunikativer Zusammenbruch.

Was war geschehen? Vom Schulenglisch war dem vom Unfall Traumatisierten ready als das englische Wort für „fertig“ in Erinnerung. Nicht falsch, aber auch nicht die ganze Wahrheit, denn das Englische unterscheidet auch lexikalisch zwischen den Lesarten von „fertig“: „erledigt“ (finished, auch im übertragenen Sinn) und „bereit“ (ready). Ein typischer „falscher Freund“, wie er in der interkulturellen Kommunikation ständig vorkommt.

Wenn jemand vorhat, mit einem „Bodybag“ zum „Public Viewing“ zu gehen, dürfte die Verwirrung beim englischsprachigen Empfänger zum Entsetzen mutieren – denn diese beiden Scheinanglizismen bergen ein gemeinsames dunkles Geheimnis! Beide entstammen dem Bestattungsgewerbe: wer mit dem Leichensack (body bag) zur öffentlichen Leichenaufbahrung (im amerikanischen Englisch public viewing) gehen will, muss sich nicht wundern, wenn ihm nekrophile Absichten unterstellt werden. Aber was, wenn er nun hastig beteuert, er hätte gar keinen corpse in the basement, und nun noch stärkerem Verdacht ausgesetzt ist? Redensarten können in den seltensten Fällen eins zu eins von einer Sprache in die andere übersetzt werden – die „Leiche im Keller“ wird wörtlich genommen.

Dass ein schlechtes Briefing und mangelnde Englischkenntnisse schnell zum Problem werden können, zeigte schon dieser alte Berlitz-Werbespot:

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Neues Feature für individuelle Preisgestaltung

diamondAuf einem Marktplatz bilden sich Preise durch den Ausgleich von Angebot und Nachfrage. Gute Produkte zu günstigen Preisen sind schnell vergriffen, weniger attraktive Produkte zu hohen Preisen mutieren zu Ladenhütern. Preisanpassungen sind oft die Folge.

Angebot und Nachfrage formen auf einem Markt den Preis

content.de ist ein Marktplatz und funktioniert ebenso: Attraktive Aufträge mit guten Verdienstmöglichkeiten sind oft schnell vergriffen. Für Autoren inhaltlich und honorartechnisch unattraktive Aufträge bleiben bisweilen auf dem Marktplatz liegen und werden nicht oder nur schleppend bearbeitet. Die Möglichkeiten, mit Preisanpassungen die Verhältnisse auf dem Markt zu beeinflussen, waren bisher begrenzt. Höhere Honorare sind verbunden mit höheren Qualitätsstufen die einen Teil der Autoren ausschließen, oder erfordern ein organisatorisch aufwändiges Ausweichen auf Direct Orders oder manuelle Bonuszahlungen.

Wortpreise sind nicht immer zielführend

Gerade bei kurzen Texten oder Aufträgen mit hohem Recherche- oder Formatierungsaufwand ist eine Abrechnung, die sich nur am Wortpreis oder der Qualitätsstufe orientiert, teilweise nicht zielführend.

Aus diesem Grund gibt es für Auftraggeber ab sofort die Möglichkeit, einen individuellen Wortpreis auf Projektebene festzulegen. Dieser Wortpreis muss mindestens 20% über dem Wortpreis für Open Orders des gewählten Qualitätsniveaus liegen. Der Group Order Aufschlag entfällt bei individueller Preisgestaltung.

Es kann auch ein fixer Sockelbetrag je Textauftrag festgelegt werden, den der Autor ergänzend zusätzlich zum Wortpreis erhält. Bei Direct Order Aufträgen wird weiterhin der vom Autor festgesetzte Preis verwendet, der dann optional um einen vorgegebenen Sockelbeitrag ergänzt wird.

Aufträge mit einer individuellen Preisgestaltung werden mit einem Diamant-Symbol gekennzeichnet und den Autoren prominent präsentiert.

Darstellung individueller Preise bei content.de

Auftraggeber finden die Einstellmöglichkeiten für individuelle Preisgestaltungen in der Projektverwaltung.

Vorteile für Auftraggeber

Als Auftraggeber steht nun ein weiteres Instrument zur Verfügung, mit dem man seine Aufträge attraktiver für Autoren gestalten kann. So werden Aufträge schneller bearbeitet und höhere Anforderungen für Recherche- und Formatierungswünsche ehr von Autoren akzeptiert. Eine umständliche manuelle Nachvergütung für solche Zusatzarbeiten per Bonuszahlung kann künftig entfallen. Auch im hochpreisigen Premiumsegment ist man nun nicht mehr auf Direct Orders beschränkt und kann Aufträge hier an größere Autorengruppen vergeben.

Vorteile für Autoren

Wer Heimarbeit gesucht hat und als Texter aktiv sein möchte hat weitere Vorteile. Autoren profitieren von einer angemessenen Vergütung für zusätzliche Anforderungen, die über den normalen Wortpreis nur schwer angemessen vergütet werden können. Auch in Group und Open Orders können nun Aufträge angenommen werden, die mit einer Vergütung abgerechnet werden, die deutlich attraktiver ist, als der normale Wortpreis der jeweiligen Qualitätsstufe. Hier muss der Auftraggeber mindestens 20% mehr bieten, damit Group Order Aufschläge nicht unterlaufen werden können.

Weitere Informationen zu Aufträgen mit individueller Preisgestaltung finden Autoren in der Honorarübersicht und Auftraggeber in der Preisliste. Gerne hilft auch Ihr persönlicher Ansprechpartner weiter, wenn Sie weitere Fragen zu dem Thema haben.

5 Jahre content.de – ein Rückblick

Huch, wer hat denn da an der Uhr gedreht? Sind fünf Jahre tatsächlich schon um? Kaum zu glauben, aber vor fünf Jahren ging die Texter-Marktplatzplattform content.de an den Markt, damals mit dem Anspruch, den Markt für SEO-Texte mit zahlreichen Innovationen aufzumischen, den Texteinkauf zu vereinfachen und Autoren eine sichere weitere Einnahmequelle zu bieten.

Mit der täglichen Auszahlung für Autoren und der Möglichkeit, Keywortdichten vorzugeben, setzt content.de von Beginn an neue Standards im Markt, die teilweise auch heute noch unerreicht sind. Zeit einmal ein wenig zurück zu blicken: Read more

Mit der Checkliste alles Wichtige im Blick – neue Funktion auf content.de

Das Prinzip der Checkliste ist aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Ein gutes Beispiel für die einfachste Form der Checkliste – noch aus dem analogen Zeitalter stammend – ist der altgediente Einkaufszettel. Mit Checklisten nach dem gängigen To-Do-Muster organisieren wir viele Bereiche unseres Lebens, denn bereits Erledigtes abzuhaken vermittelt das gute Gefühl, alles im Griff zu haben – nicht nur im Büro. Ohne automatische Erinnerung, beispielsweise per Checklist-App, würden wir im Stress sicher so manches vergessen. Mit Hilfe von Checklisten behalten wir im Job den Überblick, überprüfen unseren Businessplan Schritt für Schritt, finden eine Entscheidung oder erleichtern uns Umzug und Urlaubsvorbereitung.
Warum also nicht auch bei der Textarbeit auf Bewährtes zurückgreifen? In enger Absprache mit unseren Kunden haben wir vor einiger Zeit für Textaufträge eine optional aktivierbare Checkliste eingeführt – ein Service, der einen wichtigen Beitrag zur gleichbleibend hohen Qualität des generierten unique content leistet.
Für alle, die diese relativ neue Funktion noch nicht kennen, soll sie im Folgenden kurz vorgestellt werden.

Nachgehakt: Wie funktioniert das neue Feature und wem nützt es?

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Warum man WDF*IDF-Tools nicht blind vertrauen sollte

wdf-idf-Murkscontent.de bietet mit der CRR-Analyse eine Möglichkeit, WDF*IDF-optimierte Texte erstellen zu lassen. WDF*IDF-Analysen sind ein hervorragendes Recherchewerkzeug, wenn es darum geht, einen semantischen Raum zu bestimmen, der als Blaupause für einen guten Text dienen kann. Die Tücken lauern jedoch im Detail und bieten jede Menge Stolperfallen. Ein WDF*IDF-Tool – egal von welchem Hersteller – ist auf vernünftige Ausgangsdaten angewiesen, um brauchbare Vorgaben zu liefern.

Unerfahrene SEOs wenden WDF*IDF-Tools an wie ein Lehrerehepaar, das mit ergoogeltem Halbwissen und einer Wasserwage die Handwerker in ihrem entstehenden Eigenheim in den Wahnsinn treibt, und vergessen dabei, dass jedes Werkzeug nur so gut ist wie der Handwerker, der es benutzt. So erhalten immer mal wieder Autoren abstruse Textaufträge von überforderten Auftraggebern, die glauben ein WDF*IDF-Analysetool ermöglicht per Knopfdruck den Durchmarsch auf die ersten Plätze in den SERPs.

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Autorenumfrage 2013 – erste Ergebnisse

umfragecontent.de wächst und entwickelt sich stetig weiter. Daher wollen wir unsere Autoren und ihre Arbeitsweise auf unserer Plattform noch besser kennen lernen. Zu diesem Zweck haben wir einer repräsentativen Gruppe von 2.000 Autoren einen Link zu einer großen Autorenumfrage auf der Startseite in ihrem Account zur Verfügung gestellt. Die Resonanz ist bisher überwältigend. Nach nicht einmal 12 Stunden(!)  haben über 400 Autoren den umfangreichen Fragebogen vollständig ausgefüllt. Im Schnitt benötigten sie dazu immerhin 18 Minuten. Ein ganz großes DANKESCHÖN an dieser Stelle an alle bisherigen und künftigen Teilnehmer! Read more

Themensuche als Schlüssel für erfolgreiches Content – Marketing

Zur Umsetzung einer Content-Marketing Strategie sind ständig neue Ideen gefragt. Um Ratgeberbereiche und Firmenblogs mit interessantem Content für Kunden und potentielle Kunden zu füllen, gehört die Suche nach passenden Themen zum „täglich Brot“ eines Contentmanagers. Die ersten drei bis vier Themen sind oft schnell auf dem Papier skizziert oder in einer Mind-Map erfasst. Danach tröpfeln die Ideen und Themen erfahrungsgemäß immer zögerlicher.

Daher ist es wichtig, die Themenfindung konsequent zu systematisieren und regelmäßig gezielt Quellen für neue Themen anzugehen. Wir haben einige Quellen zusammengestellt, die sich nach unseren Erfahrungen dazu eignen, aktuelle und interessante Themen zu finden: Read more

WDF*IDF-Analysen lösen die Keyworddichte ab, content.de erklärt warum

Teil 1: WDF * IDF Analysen – der neue Trend in der Suchmaschinenoptimierung

WDF*IDF AnalyseIn der SEO-Branche und somit auch unter unseren Kunden wird derzeit eine Thema heiß diskutiert: Die WDF*IDF Analyse. Ein altes Thema aus dem Information Retrieval der  70er Jahren wurde von Karl Kratz hervorgeholt und hat viele SEOs aus ihren Liegestühlen in der Südsee aufgescheucht. „Die Keyworddichte ist out, WDF*IDF ist in“ lautet plötzlich die Botschaft in der SEO-Szene. Bei vielen Kunden ist die Verwirrung groß: das bisschen Prozentrechnung für die Keyworddichten bekommen die meisten ja noch hin. Wenn jetzt noch Logarithmen dazu kommen, ist die Verzweiflung vielfach  groß. Das merken wir dann an Anfragen von aufgescheuchten (Neu-)Kunden die uns teileweise völlig unreflektiert fragen: „Schreibt Ihr auch dieses WDF*IDF Texte? Da brauche ich 200 Stück von“.

Grund genug also, die Thematik einmal ausführlicher zu erläutern. In einer dreiteiligen Reihe stellen wir die Konzepte, die hinter einer WDF*IDF Analyse stehen vor und geben sowohl Auftraggebern als auch Autoren Hinweise, wie sie mit diesem Werkzeug sinnvoll umgehen, und wann sie sich lieber auf andere Dinge verlassen sollten. Im ersten Teil wird es recht theoretisch. Hier werden die Hintergründe einer WDF*IDF Analyse Erläutert. Der zweite Teil unserer Reihe befasst sich dann mit der Auswertung der Analyse und dem Schritt zum Textauftrag. Der dritte Teil betrachtet die Problematik aus Autorensicht und gibt Ratschläge, wie Aufträge mit einem WDF*IDF Hintergrund angegangen werden sollten. Read more

Features der WordPress Exportfunktion von content.de

Exportierter Text in WordPressDass Texte aus dem content.de System direkt über die XML-RPC Schnittstelle von WordPress in die Zielblogs exportiert werden können, wissen die meisten Kunden von content.de. Zahlreiche Zusatzfunktionen, die über die Zeit die Exportmöglichkeiten verfeinert haben, sind vielen Kunden aber noch unbekannt. Grund genug, die einzelnen Features einmal ausführlich vorzustellen. Read more