Tücken des Dativs unter der Lupe

Tücken des Dativs unter der Lupe

„Einmal kapiert ihm jedem, dem Dativ …“ – so einheitlich geregelt wäre manches mit diesem Kasus leichter. Doch die deutsche Grammatik ist nicht immer logisch und gleichförmig. Fehler im Gebrauch des Dativs ergeben sich aber offenbar nicht nur aus der Annahme, sie sei logischer, als sie ist, sondern auch aus der gegenteiligen Vermutung. Die Dativendungen sind in der Tat verwirrend, wenn man dazu keine Regel im Kopf hat. Manche Artikel (der, das, ein), Adjektive (schön) und Partizipien (begeisternd, vollendet) können mal die eine, mal die andere Form annehmen. Mal bekommt ein Adjektiv oder Partizip ein -em, mal ein -en angehängt. Aber wann denn nun was? Englisch ist doch irgendwie einfacher, warum nicht auch das Deutsche? Read more

Wie jetzt? Adjektive und ihre Verwendung

 

 

 

 

 

 

 

„Na, wie fanden Sie Ihr Schnitzel?” fragt der Ober den Gast bei der Weihnachtsfeier. „Ach, rein zufällig, unter den Bratkartoffeln“ erwidert dieser. Das ist natürlich nicht die gewünschte Antwort auf die Wie-Frage. Sicher hat der Kellner ein Adjektiv wie großartig oder ausgezeichnet, zumindest aber ein gut oder lecker erwartet. Wie die Wendung im Witz es will, steht hier jedoch letztendlich kein Beiwort, sondern die Beilage (inklusive Präposition) im Fokus. Die Wörter rein und zufällig sind für sich genommen zwar auch Adjektive, fungieren in dem Beispielsatz jedoch als Adverbien. Mit unserem vorweihnachtlichen Blogbeitrag wollen wir ein wenig Licht ins Wortarten-Dunkel bringen und klären, was Adjektive ausmacht, was sie können und was sie von Adverbien unterscheidet.

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Freelancer-Kompass 2017 – Umfrageergebnisse jetzt online

In vielen Arbeitsbereichen und Unternehmen wird die Bedeutung von Freelancern immer größer. Daher hat die Freelancermap GmbH – seit 2005 eines der marktführenden Portale im Bereich Projektakquise für IT-Freelancer und Selbstständige – in den letzten Monaten 1.112 IT-Experten unter anderem zu ihrer finanziellen Situation und ihrer Auftragslage sowie zu ihrem Berufsbild befragt. Auch Profis aus den Branchen Grafik, Content und Medien haben an der Umfrage teilgenommen. Sie lieferten mit ihren Antworten auf insgesamt 46 Fragen bedeutende Erkenntnisse zur aktuellen Marktsituation für Freelancer. Read more

Guerilla-Marketing: Beispiele für originelle Werbemaßnahmen

Kein neues, aber ein mittlerweile unumgängliches Schlagwort in der Werbe- und PR-Branche ist Guerilla-Marketing. Warum Unternehmen zunehmend auf Guerilla-Marketing setzen, welche Maßnahmen erfolgreich waren und wann sie nach hinten losgehen können – wir haben ein paar Beispiele zusammengestellt.

Kreativität vor Budget – darum ist Guerilla-Marketing so effektiv

Unter Guerilla-Marketing versteht man ungewöhnliche Marketing-Maßnahmen mit „Überraschungseffekt“. Dadurch beschäftigen sich Rezipienten länger mit der Aktion; in der Folge bleiben Produkt, Marke oder Botschaft länger im Kopf hängen. Das macht diese Strategie besonders effektiv und in vielen Fällen weitaus günstiger als herkömmliche Werbung. Die Idee dahinter ist nicht neu: Als Begründer gilt der Unternehmensberater Jay Conrad Levinson, der kleinen Unternehmen in den 80er Jahren half, sich mit innovativen Low-Budget-Ideen gegen finanzstärkere Konkurrenten zu behaupten. Heute liegt die Motivation zu Guerilla-Marketing-Strategien nicht unbedingt am Budget, sondern an der Schwierigkeit, sich in einer Flut von Werbe- und Pressebotschaften abzuheben. Ob als Aktion oder Werbespot, auf der Straße oder direkt über social media initiiert, spielt keine Rolle – was zählt, ist der Effekt.

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Ergebnisse unserer Schnellumfrage zum Bewertungssystem von content.de

Pie-ChartKürzlich wurde im Team wieder einmal das leidige Thema Bewertungen durch Auftraggeber diskutiert. Auslöser: Ein Autor fühlte sich in 2-3 Fällen ungerecht bewertet und hielt daher das ganze System für unbrauchbar. Klar stört einen immer die Handvoll negativer Bewertungen, die große Masse der positiven Bewertungen wird als selbstverständlich hingenommen – so die eine Meinung im Team. Die andere Meinung lautete: „Egal, wenn das System als negativ empfunden wird, sollten wir es überdenken“. Was liegt da näher, als die Betroffenen direkt zu fragen. Langer Rede kurzer Sinn: Ganz unbürokratisch haben wir mit Hilfe von Google-Docs eine Blitzumfrage zusammengestellt, um ein spontanes Stimmungsbild unserer Autoren einzufangen

Innerhalb von zwei Stunden hatten wir schon Antworten von über 100 Autoren. Nach Ablauf der Umfrage hatten sich 34 % aller im Zeitraum der Umfrage eingeloggten Autoren an der Umfrage beteiligt. Das Ergebnis ist ziemlich eindeutig. Auf die Frage „Brauchen wir Bewertungen durch Auftraggeber? Falls ja, wie sollen diese zukünftig erfolgen?“ gab es mit 92,7 % die deutlichste Antwort: Read more

5 Textertipps für gute Webtexte

Effektive Tipps gibt es in Texter-Seminaren. Wenige Texter finden jedoch die Zeit, diese zu besuchen. Zu vielen Themen gibt es hilfreiche Artikel in unserem Blog. Deswegen machen wir es kurz und knapp und geben unseren Textern mit diesem Artikel fünf Tipps, die bei der Auftragsbearbeitung helfen, und verweisen auf die entsprechenden Beiträge in unserem Blog.

Wenn der Auftraggeber zufrieden ist, erhöht dies die Wahrscheinlichkeit, Folgeaufträge zu erhalten. Kontinuierlich gute Leistungen sind weiterhin die Voraussetzung, um in der Qualitätseinstufung im content.de-System aufzusteigen. Einige Grundlagen helfen ihnen, gute Textergebisse zu erzielen.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Der nächste Text wartet schon auf Sie und kann dazu genutzt werden, den einen oder anderen Tipp in die Tat umzusetzen. Read more

Provozieren für Anfänger: Teaser

Es kann jeden Texter treffen! Immer wieder werden in Textaufträgen Teaser verlangt. Doch was ist das genau, und wie muss ein guter Teaser beschaffen sein?

Aus der Reserve gelockt

Teaser – sind das nicht eigentlich diese neumodischen Elektroschocker? Nein, ganz so drastisch wie der umstrittene Taser wirkt ein Teaser nicht. Dem einen oder anderen Wörterbuch Englisch-Deutsch entnehmen wir: Der Begriff wird /ˈtiːzə/ ausgesprochen (britisches Englisch) und kommt von to tease – zu Deutsch necken, reizen, ärgern, sticheln, piesacken, herausfordern, verführen, kurz: provozieren. Für das, was ein Taser (Aussprache: /ˈteizə/) anrichtet, wäre „piesacken“ geschmeichelt. Ein Teaser ist jedoch im besten Sinne ein Provokateur, der im Gegensatz zum Taser eine Reaktion vonseiten des Empfängers bezweckt. In dieser meist ungefährlichen Funktion ist Text- oder Bildmaterial darauf angelegt, Neugier zu wecken und möglichst zu erreichen, dass sich Leser persönlich angesprochen fühlen. Es kommt darauf an, dass diese Blut lecken, beim Thema bleiben und zusätzliche Inhalte abrufen – im Internet speziell auch, dass sie hierzu auf einen Link oder Button klicken, um mehr zu erfahren.

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