Mut zur Lücke – zuweilen juristisch relevant!

Getrennt- und Zusammenschreibung Teil I: Adjektiv-/Adverb-Verb-Kombinationen

  1. Wozu Getrennt- und Zusammenschreibung?
  2. Bedeutung als Kriterium
  3. Betonung als Kriterium
  4. Flexion, Stellung und Komplexität des Adjektivs/Adverbs
  5. Fazit

1. Wozu Getrennt- und Zusammenschreibung?

Zwischen Knast und Freispruch liegt manchmal nur ein Leerzeichen. Wie etwas geschrieben wird, kann weitreichende Folgen haben – dies gilt auch für die Getrennt- und Zusammenschreibung. Es ist unter Umständen ein großer Unterschied – mit entsprechenden strafrechtlichen Konsequenzen –, ob Leute einen Menschen zusammen schlagen (mehrere Täter, mit beliebiger Intensität) oder ob sie ihn zusammenschlagen (in jedem Fall schwere Körperverletzung, die im Übrigen auch von einer Einzelperson begangen werden kann). Zum Beispiel für Polizeiprotokolle nicht ganz ohne Belang!

Nicht nur aus diesem Grund werden wir künftig einige Blogbeiträge den übelsten Tücken der Getrennt- und Zusammenschreibung widmen. Aber wie lässt sich der Unterschied bei solchen Kombinationen aus Adverb/Adjektiv und Verb, für die es beide Schreibweisen gibt, in ihren sprachlichen Eigenschaften so fassen, dass man einigermaßen zuverlässig Rechtschreibregeln daraus ableiten kann?

Anhaltspunkte für die korrekte Schreibung erhalten wir in erster Linie auf der Bedeutungs- und meist auch auf der Lautebene. Aber die Wortstellung und die Komplexität der Elemente können ebenfalls einen Einfluss haben.

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Unbeschadet durch den Shitstorm – so händeln Sie die Netz-Attacke

road sign SHITSTORM

Was haben McDonald‘s, Telekom, Amazon, Vodafone und so ziemlich jeder Promi gemeinsam?
Sie alle haben bereits die Wucht eines der wohl bekanntesten Social-Media-Phänomene zu spüren bekommen – des Shitstorms. Das gefürchtete Netzspektakel ist längst keine unbekannte Erscheinung mehr und erweist sich regelmäßig als beliebter und wirksamer Aufhänger für die Berichterstattung klassischer Medien. Das mussten selbst einige „Big Player“ lernen, nachdem sie sich naiv und nichtsahnend ins Getümmel der Social-Media -Plattformen gestürzt hatten. Denn so sozial, gesellig und locker, wie es die Plattformen zu suggerieren vermögen, geht es dort eben nicht immer zu. In unserem Blogbeitrag zeigen wir Ihnen die wichtigsten Regeln im Umgang mit einem Shitstorm.

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Erfolgreich und entspannt studieren

 

Happy students in the library

Auf content.de wird jeder eingereichte Text vergütet. Nicht immer muss Geld die Antriebsfeder sein, um einen Text zu schreiben. Es gibt auch andere Plattformen, auf denen man aus dem Hochladen eigener Texte direkten Nutzen ziehen kann.

Online-Datenbanken mit Studienmaterialien liefern schnell relevantes Wissen in kompakter Form und machen so manchen Gang zur Universitätsbibliothek oder eine umfangreiche Onlinerecherche überflüssig. So lässt sich beim nachträglichen Erarbeiten verpasster Seminarinhalte oder bei der Prüfungsvorbereitung viel Zeit sparen. Wer neben dem Studium arbeiten muss, weiß diese zum Teil bestens fundierten Quellen sehr zu schätzen, verbleibt ihm oder ihr doch dank weitaus kürzerer Recherche- und Lernzeit nebenbei genug Freiraum, um beispielsweise für content.de Texte zu verfassen. Es gibt verschiedene Plattformen dieser Art mit unterschiedlichen Inhalten, Vorzügen und Preisen.

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Textart Blogbeitrag – Versuch einer Definition (gescheitert)

Textart Blogbeitrag„Was genau ist ein Blogbeitrag und was ist kein Blogbeitrag?“ Stellt man diese Frage, blickt man bei vielen Kollegen, die täglich Blogbeiträge lesen, verkaufen und bewerten, schnell in ratlose Gesichter, wenn plötzlich eine trennscharfe Abgrenzung oder gar eine „gerichtsfeste“ Definition gewünscht wird. Erwischt! Gerade heute waren wir in der Situation: Ein Kundenbriefing lautete „Ich brauche einen Text für den Blog. Es soll um Folgendes gehen: […]“ Angehängt war ein eingescannter Zeitungsartikel mit einer Unternehmensdarstellung, bzw. -präsentation. Der Autor lieferte einen Text, der sicherlich auf die Startseite der Webpräsenz des Unternehmens gepasst hätte. Der Kunde wollte den Text ablehnen mit der Begründung: „Das ist kein Blogbeitrag.

Wie so oft bei Ablehnungsanträgen mussten wir feststellen: Irgendwie waren beide Seiten am Scheitern des Textprojektes nicht ganz unschuldig. Die Aufgabenstellung war nicht eindeutig, bezogen auf die Textart durch den vorgegeben Text sogar widersprüchlich. Ohne den Blog, in dem er veröffentlicht werden soll, zu kennen, war es für den Autor kaum möglich, einen passenden Text zu liefern.

Der Fall wurde geklärt. Hängen blieb im Team die Frage: „Was ist denn nun genau ein Blogbeitrag und woran werden wir künftig festmachen, ob der Ablehnungsgrund bei klarer Aufgabenstellung greifen würde?“

Da liegt es doch nahe, einen Blogbeitrag darüber zu schreiben, was denn genau ein Blogbeitrag ist. Read more

dmexo 2016 Recap – Früher war mehr Lametta

Die dmexco wächst von Jahr zu Jahr – und doch schrumpft sie. Viele Aussteller und Besucher der ersten Jahre ziehen sich immer mehr zurück von der selbsternannten Leitmesse für digitales Marketing. Nach fünf Jahren mit eigenem Stand hat sich content.de in diesem Jahr auch erstmals auf die Besucherrolle beschränkt und folgte damit einem Trend in der Branche. Einige alte Hasen blieben der Messe gänzlich fern. So schrieb Thorsten Piening von qualitytraffic bei Facebook, was viele dachten: „Ewiges Warten auf ein Taxi? Kopfschmerzen durch Gin Tonic? Maßlos überteuerte Hotels, Snacks und Getränke in Köln? Sales- statt erhoffter Fachgespräche? Schmerzende Füße und der kategorische Messe-Infekt? Dieses Jahr „leider“ nicht.“

Das content.de Team reiste in zwei Tranchen an. Jessica und Matthias bildeten die Vorhut und vertraten uns würdig bei unseren Freunden von Metapeople auf deren traditioneller Performance Night am Vorabend der Messe. Der Rest des Sales-Teams und der Vorstand reisten am Donnerstag per Zug nach, um Termine mit Neu- und Bestandskunden wahrzunehmen.

content.de auf dem Weg zur dmexco

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Crowdsourcing – vom Community-Projekt zum modernen Verdienstmodell

Crowdsourcing – vom Community-Projekt zum modernen Verdienstmodell

Nicht nur gesellschaftliche Strukturen haben sich durch die Digitalisierung bereits maßgeblich verändert, sondern auch die Arbeitswelt. Wo Unternehmen und Agenturen an ihre eigenen Kapazitätsgrenzen stoßen, ermöglicht Crowdsourcing die Auslagerung von Unternehmensaufgaben an Internetnutzer – im Prinzip kann jeder Job, der sich am PC erledigen lässt, durch Crowdsourcing realisiert werden.

Bildquelle: Fotolia (Melpomene)

 

Der Begriff Crowdsourcing setzt sich zusammen aus Outsourcing – dem Auslagern interner Aufgaben an externe Dienstleister – und Crowd, also der Menge. Was heute unter diesem Geschäftsmodell bekannt ist, fand seinen Ursprung bereits vor 16 Jahren in einer so simplen wie erfolgreichen Idee des amerikanischen Unternehmens threadless.com. Das Unternehmen wollte T-Shirts mit originellen Designs produzieren – wie diese aussehen sollten, bestimmten jedoch nicht die beiden Geschäftsführer: Statt die Designs intern anzufertigen, stellte das Unternehmen eine Online-Plattform zur Verfügung, auf der jedermann seine Entwürfe hochladen und veröffentlichen konnte. Der Designprozess wurde also einfach an eine Internet-Community ausgelagert. Im Gegenzug hatten Kreative die Möglichkeit, ohne eigene Präsentations- oder Verkaufsfläche an ihren Entwürfen zu verdienen und sich einen Namen zu machen. Auch der Entscheidungsprozess wurde übrigens der Community überlassen – die eingereichten Designs wurden durch die Zielgruppe bewertet, die beliebtesten Modelle dann im Anschluss auf T-Shirts gedruckt. Read more

Making-of: unser neues Firmenmagazin content|us – von der Idee zur Umsetzung

Die erste Ausgabe des content.de-Kundenmagazins

Vor einigen Monaten entstand im Vertrieb die Idee, ein content.de-Kundenmagazin zu produzieren. Ausschlaggebend dafür war der Wunsch aller Vertriebsmitarbeiter, die Beziehungen zu unseren Kunden in ganz Deutschland über sporadische Vor-Ort-Termine hinaus zu pflegen und zu intensivieren. Die Grundidee war geboren: Statt lediglich Brancheninfos aufzubereiten, möchten wir den Lesern persönliche Einblicke in unser Unternehmen bieten. Wir wollen als Firma noch transparenter werden und Sie ein wenig an unserem Alltag teilhaben lassen, um so eine Verbindung herzustellen und in Kontakt zu bleiben. Dazu gehört es auch, Ihnen Hintergrundgeschichten zu unserer neuen Arbeitsumgebung, dem Denkwerk, zu präsentieren. Berichte über gemeinschaftliche Aktionen, wie zum Beispiel das zum festen Ritual gewordene freitägliche Kochen im Team, sollen ebenfalls regelmäßig ihren Platz im neuen Magazin bekommen. Rezepte, die großen Anklang finden, teilen wir ab sofort gerne mit Ihnen. Des Weiteren werden Sie den einen oder anderen Mitarbeiter durch Kurzporträts im Laufe der Zeit besser kennenlernen – den Anfang machte Daniel Schumnik in der content|us 1/2016. Standardrubriken wie das obligatorische Editorial, eine satirische Kolumne und kurioses „Ballastwissen“ sind weitere Inhalte der content|us, die nun dreimal jährlich erscheinen soll.

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