Fünf goldene Regeln für Autoren

5 goldene Regelncontent.de ist im ständigen Kontakt mit Autoren und Auftraggebern. Wir versuchen immer wieder unsere Erkenntnisse aus diesen Gesprächen in die Weiterentwicklung unserer Plattform mit einfließen zu lassen. Darüber hinaus sind wir bestrebt unsere beiden Zielgruppen – Autoren in Heimarbeit und Auftraggeber – möglichst zielführend zu beraten um die effiziente und für beide Seiten angenehme Arbeit auf unserer Plattform zu fördern. Der Autor dieser Zeilen hat in den letzten Wochen einmal hinter die Kulissen bei einigen größeren Kunden geblickt und auch einen Tag lang in der Redaktion eines Auftraggebers hospitiert. Bei den diversen Gesprächen haben wir immer wieder gefragt: „Was ist Ihr Ratschlag für einen Autor auf content.de?“ Die Antworten waren häufig sehr deckungsgleich. Als Destillat aller Gespräche haben sich die folgenden fünf goldenen Regeln für Autoren aus Sicht der Auftraggeber ergeben, die unsere Blogbeiträge zum Thema effizienter schreiben sinnvoll ergänzen:

1.     Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!

Mit dem ersten Satz Ihres Textes stellen Sie sich dem Leser vor. Ein Rechtschreibfehler oder ein durch eine Umstellung verkorkster Satz versetzt den Leser gleich in den „Das kann ja heiter werden!“- Modus.  Auch langatmige Einführungen, wie sie in einem 600-Seiten starken Roman zu finden sind, sind hier fehl am Platz. Ebenso erzeugen abgedroschene Formulierungen wie „In Zeiten des Internets…“ oder „Wer heutzutage…“ gleich eine negative Einstellung des Lesers Ihrem Text gegenüber.

Nach dem ersten Absatz entscheidet der Leser, ob er weiterliest oder nicht. Dieser Absatz ist das Aushängeschild Ihres Textes, der die Einstellung des Lesers für den kompletten Rest der Lektüre prägt. Ein Rechtschreibfehler, ein Füllwort oder ein sperriger Satz wiegt hier um ein Vielfaches schwerer als im weiteren Verlauf  des Textes.

Nach dem ersten Absatz muss der Leser wissen, wovon der folgende Text handelt, er muss motiviert sein weiterzulesen und das Gefühl haben, mit jedem Satz einen Mehrwert geliefert zu bekommen.

2.     Denk daran, was hängen bleibt!

So wichtig wie der Einstieg in den Text ist der Abschluss. Mit dem letzten Absatz entlässt man den Leser wieder in seine eigene Welt. Dieser Absatz bleibt beim Leser am eindrücklichsten hängen. Viele Briefings fordern ein Fazit als Abschluss des Textes. Vielfach werden hier nur Aussagen wiederholt. Ein gutes Fazit fasst die wesentlichen Aussagen eines Textes jedoch abstrakter formuliert zusammen und wiederholt nicht bloß bereits Gesagtes. Auch in diesem Absatz schmerzen Füllsätze und vom eigentlichen Thema abschweifenden Aussagen umso mehr und zerstören ggf. den guten Eindruck, den man mit einer gekonnten Einleitung und einem guten Text bis dahin hinterlassen hat. Neben einem guten Start in den Text ist ein gelungener Endspurt ebenso wichtig.

3.     Man schreibt immer für zwei Zielgruppen!

Als Autor auf einer Marktplatz-Plattform wie content.de schreibt man für zwei Zielgruppen. Zum einen für die Zielgruppe, die im Briefing vorgegeben ist, zum anderen für den Auftraggeber, der den Text abnehmen muss. Er ist genau genommen die wichtigere der beiden Zielgruppen, denn er entscheidet über die Abnahme des Textes. Daher sollte man sich als Autor kurz in die Situation eines Auftraggebers versetzen, der gegebenenfalls hunderte Aufträge erteilt hat und nun pro Tag vor einem Berg von 50 bis 100 abzunehmenden Texten sitzt. Als Auftraggeber möchte man in einer solchen Situation schnell erkennen:

  • ob der Autor gut schreibt,
  • ob der Autor fit im Thema ist, dem Leser Mehrwert mit seinem Text bietet und auf das vorgegebene Thema fokussiert ist.
  • dass der Autor den Umgang mit den formalen Vorgaben aus dem Briefing beherrscht

Als Auftraggeber möchte man den Text ohne Revisionen abnehmen können, denn ein erneutes Lesen des Textes kostet Zeit und verzögert durch die Revisionsschleife möglicherweise das gesamte Projekt.

Damit knüpfen wir nahtlos an die zweite goldene Regel an. Mit dem ersten Absatz kann ein guter Autor dem Auftraggeber schon einen Großteil der Informationen für seine innere Checkliste liefern. Ziel muss es sein, dass ein Auftraggeber diese Punkte auf seiner inneren Checkliste möglichst schnell abhaken kann.

Vielfach steht der Auftraggeber unter dem Druck in einem vorgegebenen Zeitraum seinem Kunden eine bestimmte Anzahl Texte zu liefern. Revisionen kosten Zeit und Nerven. In der Startphase eines Projektes ist eine gewisse „Einschwingphase“ für beide Seiten unumgänglich. Hier wird oft noch das Briefing überarbeitet oder den Autoren generelle Hinweise gegeben. Danach haben Auftraggeber aber wenig Lust, – überspitzt gesagt – sich an der Schreibausbildung von Autoren zu beteiligen oder sich mit Texten zu befassen, bei denen das Briefing ignoriert wurde. Vielfach empfinden Autoren hier die Reaktionen von Auftraggebern als unpersönlich und wünschen sich oft eine zweite oder dritte Chance.

Unter Effizienzgesichtspunkten für beide Seiten sollten sich aber die Wege von Auftraggeber und Autor auch schnell wieder trennen, wenn die erste Revision nicht nur Kleinigkeiten bemängelt, sondern umfassende Änderungen fordert.

4.     Finger weg von Themen, in denen man sich nicht auskennt!

Man muss nicht in der Pfanne gelegen haben,  um ein Schnitzel beurteilen zu können.“ Viele unserer Autoren kennen diesen Satz. Er hat auch durchaus seine Berechtigung, aber auch seine Grenzen. Wer über die Vorzüge von Rasenmähern schreibt, sollte schon einmal Rasen gemäht haben. Sicherlich kann man sich zu vielen Themen durch eine schnelle Internetrecherche das für den Text nötige Wissen zu einem bestimmten Thema aneignen. Die Informationen müssen beim Autor aber auch auf fruchtbaren Boden fallen. Ein geübter Handwerker kann sich sicherlich mit vertretbarem Aufwand bis zu einem gewissen Grad in die Materie des Schweißens einlesen, obwohl er nie ein Schweißgerät bedient hat. Die Materie liegt ihm einfach.

Wer in der Schule kein Freund des Mathematikunterrichts war, sollte nach dem kurzen Überfliegen eines Wikipedia-Eintrags auch nicht versuchen über Lösungswege für binomische Formeln zu schreiben. Sobald ein halbwegs fachkundiger Leser merkt, dass der Autor über Dinge schreibt, von denen er keine Ahnung hat, ist der Text für ihn verbrannt, und die Ablehnung des Textes steht für den Auftraggeber schon vor der ersten Revision innerlich fest.

5.     Luftblasen vermeiden!

Stellen Sie sich vor, Sie geben eine Kleinanzeige auf und müssen für jedes Wort bezahlen. Dem Auftraggeber geht es ebenso. Er muss für jedes Wort, das er angeliefert bekommt bezahlen. Umso ärgerlicher sind Füllsätze und Füllwörter nicht nur für ihn, auch für den Leser, der mit seiner Lebenszeit bezahlt. Was für viele Autoren ein Kavaliersdelikt ist, um die geforderte Wortanzahl zu erreichen, sorgt bei Auftraggebern und Lesern schnell für erhöhten Blutdruck.

Nach jedem geschriebenen Satz sollte man sich als Autor fragen: „Würde es dem Text schaden, wenn ich diesen Satz ersatzlos streiche? Welchen Mehrwert hat der Leser durch ihn bekommen?“. Was auf Satzebene relativ leicht zu überprüfen ist, kann auf der Wortebene schon schwieriger sein, da man sehr schnell blind wird für bestimmte, überflüssige Füllwörter. Sehr heilsam kann es sein einfach einmal im Internet nach Listen von Füllwörtern zu suchen. Hier findet man schnell erstaunliche Listen, die einem aufzeigen, welche Begriffe man künftig fast gefahrlos wegfallen lassen kann.

Ein sehr interessantes Tool ist auch das Blablameter, mit dem man seine eigenen Texte auf Worthülsen hin überprüfen lassen kann.

Texter werden bei content.de

 

 

 

Bildnachweis: © Minerva Studio – Fotolia.

36 thoughts on “Fünf goldene Regeln für Autoren

  • 21. März 2013 at 17:20
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    Danke für den Beitrag, man lernt ja auch als Profi nie aus und/oder ist dankbar für Tipps, wenn sich mit der Routine eine gewisse Betriebsblindheit eingeschlichen hat. Besonders großartig finde ich das Blablameter! Und Gott sei Dank sind meine Texte im grünen Bereich … (und dieser Ratgeber ebenfalls, wenn auch mit 0.01 mehr Blabla)

  • 21. März 2013 at 18:09
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    Vielen Dank für die tollen Tipps. Ich bin auch der Meinung man lernt nie aus! Der BlaBlaMeter ist mal eine richtig geniale Erfindung und zeigt wirklich Dinge auf, die man manchmal mit bloßem Auge gar nicht so wahrnimmt. Super Idee und auf alle Fälle eine große Hilfe für uns Autoren.

    Mit freundlichem Gruß
    Leofinja

  • 21. März 2013 at 18:20
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    Ja, das Blablameter ist wirklich genial. Erstaunlicherweise erreichen viele Autoren sehr konstante Werte. Wir haben zum Spaß mal einige eigene Texte untersucht und waren anhand der Blablameter-Werte in der Lage, den jeweiligen Autor zu identifizieren, völlig unabhängig von der Textgattung und dem Thema.

  • 21. März 2013 at 18:42
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    Absolut genial diese fünf goldenen Regeln, Danke dafür! Nachdem ich mich mit den binomischen Formeln extrem schwer getan habe und schätzungsweise hier Beispiel gestanden habe, bin ich sehr froh, nun einen kleinen „Ratgeber“ zu haben, mit dem jeder Text noch einmal geprüft wird (von mir).

    Super vielen Dank auch für das „Blablameter“, eine tolle Erfindung, die das Texten doch erleichtert.

    Herzliche Grüße

  • 21. März 2013 at 18:50
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    Danke ponyschnecke, auf ein Füllwörter-Tool habe ich gerade gewartet. Und ja, man kann sie fast immer ersatzlos streichen … (daran übe ich noch *seufz*)

  • 21. März 2013 at 18:52
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    Ein sehr interessanter Text. Ich kann daraus viel für mich nutzen.
    Dankeschön für die vielen Tipps und Ratschläge.
    Mit bestem Gruß
    Lady11

  • 21. März 2013 at 19:08
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    Also meine Meinung dazu ist, dass es professionelle „Schreiberlinge“, also Journalisten, Redakteure oder ausgebildete Germanisten ungleich leichter haben, die zurecht hohen Erwartungen von zahlenden Auftraggebern einzuhalten, als Amateurtexter wie ich, die vielleicht nur sehr gerne lesen und schreiben, aber ansonsten beruflich ganz anderweitig angesiedelt sind. Ich unterziehe jeden Text vor der Übermittlung an den Auftraggeber einer Duden Rechtschreibprüfung 9.0. Ich habe den Eindruck, dass sich meine Texte dadurch verbessert haben, Flüchtigkeitsfehler haben so kaum noch eine Chance, dank dieses Artikels von Dr.Sigge durfte ich nun das Blabla-Meter kennenlernen, bestimmt ein nützliches Tool, um die Textqualität weiter zu optimieren.

  • 21. März 2013 at 19:58
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    Das kennt ihr sicher schon…

    Wie man gut schreibt*
    1. Alliterationen auslassen. Allezeit.

    2. Fuck Anglizismen!

    3. Denk Dir keine Sätze, die das Prädikat zerteilen, aus.

    4. Achte auf korekte Orthographie, und Interpunktion

    5. Meide das Klischee wie der Teufel das Weihwasser.
    Es ist ein alter Hut.

    6. Vergleiche sind schlimmer als Klischees.

    7. Am schlimmsten sind Superlative.

    Achtens: Halte Aufbau und Stil durch.

    9. Sei mehr oder weniger spezifisch.

    10. Kein Mensch mag allgemeine Behauptungen.

    11. Sei nicht redundant, benutze nicht mehr Wörter als nötig.
    Das ist nämlich total absolut überflüssig.

    13. Wer braucht rhetorische Fragen?

    14. Übertreibung ist eine Million mal schlimmer als Untertreibung.

    14. Aufzählungen mit mehr als 10 Punkten werden unübersichtlich.

  • 22. März 2013 at 08:35
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    Mark Twain hat eine einfache Strategie vorgeschlagen, überflüssige Wörter zu eliminieren: Jedes mal wenn der Autor das Wörtchen „sehr“ schreiben will, soll er stattdessen das Wort „verdammt“ schreiben. Der Verleger wird diese Worte streichen und der Text genau so sein, wie er sein sollte.

    Einen Verleger oder Korrektor gibt es hier zwar nicht, aber der Vorschlag war vermutlich sowieso eher als Gedankenexperiment gedacht. Abgesehen davon meine ich allerdings, dass auch Füllwörter, als Spachtelmasse zum Glätten des Textes, sehr wichtig sind 😉

  • 22. März 2013 at 10:41
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    Nicht vergessen: Auch Blablameter werden von Menschen gemacht!

    Die entscheidende Frage lautet: Wie attraktiv ist Stromlinienförmigkeit als Maßgabe, wo wertvolle Perspektiven gefragt sind ;-)? Nur wer die Regeln seines Handwerks versteht, kann sie brechen – und echte Mehrwerte schaffen.

  • 22. März 2013 at 11:50
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    Zitat: „die zurecht hohen Erwartungen von zahlenden Auftraggebern einzuhalten“.

    Hallo geht’s noch? Welche Erwartungen kann ich an einen Text haben, für den ich nur 3,50 Euro bezahlen möchte?

    Mein Hang zur Selbstausbeutung geht nicht soweit, dass ich eine Stunde recherchiere und schreibe, aber damit weniger verdiene als die berühmte „Friseuse aus Ostdeutschland“.

  • 22. März 2013 at 12:20
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    Dazu bitte unsere Blogbeiträge „effizienter schreiben“ lesen und Regel 4 beachten. Wenn abzusehen ist, dass man eine Stunde recherchieren und schreiben muss um 3,50 Euro zu verdienen, dann Finger weg von dem Text und einen anderen Auftrag suchen, mit dem man besser zurecht kommt. Es ist keine alternative dem Auftraggeber in einem solchen Fall eine unbrauchbare Sammlung an Wörtern abzuliefern. content.de ist ein MARKT-Platz. Niemand muss einen bestimmten Text schreiben. Wenn es sich für einen selbst nicht lohnt, soll man es ein anderen machen lassen oder den Auftraggeber auf seinen unattraktiven Aufträgen sitzen lassen.

  • 22. März 2013 at 18:49
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    Anfangs habe ich für jeden noch so kleinen Text relativ viel Zeit gebraucht, doch im Laufe der Zeit wird man routinierter, sowohl im Schreiben, als auch bei der Textsuche. Jetzt kann ich schnell einschätzen, wie lange ich für einen Text brauchen werde, und in der Tat: Eine Zeitstunde für EUR 3,50 lohnt sich nicht unbedingt. Manchmal aber schon – wenn mir das Thema interessant erscheint, dann nehme ich auch einen kleinen Auftrag an, der eine längere Recherche erfordert.

  • 23. März 2013 at 10:01
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    Andererseits kann der Lerneffekt bei fremden Themen irre gross sein. Ich erinnere mich an meine ersten Buchmacher Texte, für die ich anfänglich Ewigkeiten brauchte, aber das Thema ansich gut fand. Heute habe ich mich fast zu einem kleinen Spezialisten entwickelt und sehe meine Herausforderung darin, immer wieder neue Formulierungen zu finden, die den Texten immer wieder Individualität geben. Insofern hat sich die Investition Zeit für mich ausgezahlt.

    @Robert: Herrlich, bitte mehr davon! Passt super zu meinem Wochenende!

  • 23. März 2013 at 11:21
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    Der Auftraggeber ist sicherlich ebenso wichtig wie der Texter. Manchmal scheint mir die Argumentation jedoch mehr für den Auftaggeber auszufallen.

    Was ist denn mit dem armen Schreiberling, der sich durch ellenlange, zum Teil völlig sinnlose Briefing- Abschnitte quälen muss, der eine völlig übertriebene Keyworddichte einhalten und, beispielsweise bei einer Anzahl von 300 Wörtern fünf Überschriften (Übertreibung veranschaulicht!) einfügen soll?

    Oder wie wird der Auftraggeber beurteilt, der das content Team am Freitag mit
    der Fertigstellung
    eines Textes nervt, der SPÄTESTENS am Samstag eingereicht werden soll? Der besagte Text
    wurde dann EINE WOCHE SPÄTER automatisch angenommen!

    Die manchmal negativen Seiten, zugegebenermaßen weniger, Auftraggeber finde ich
    in den Ausführungen nicht genug berücksichtigt.

    Wir sind alle Menschen- Da bleiben Fehler sowohl auf der einen als auch auf der anderen
    Seite nun einmal nicht aus. Denn Eines steht sicherlich fest: Bestimmt gibt jeder
    Texter bei den Ausführungen immer sein Bestes!

  • 23. März 2013 at 13:31
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    Ich verweise nochmals auf den Link zum Blockbeitrag effektiver schreiben. Wenn Sie anhand des Briefings schon „riechen“ können, dass der Auftraggeber „komische“ Vorstellungen hat oder der Text Sie beim schreiben nervt, dann einfach Finger weg! Natürlich gibt es auch Auftraggeber, die „beratungsresistent“ sind, aber das ist nicht Thema dieses Blogbeitragsn. Dieser Beitrag soll unseren Autoren dabei helfen, den „Gegenpart“ auf der anderen Seite des Marktplates besser verstehen zu lernen um so die eigene Arbeit effizienter zu gestalten. Eine Wunschvorstellung von mir ist ja immer noch ein Rollentausch: Autoren hospitieren bei großen Auftraggebern und nehmen Texte anderer Autoren ab. Das würde viele Augen öffnen. Umgekehrt sollte sich mancher Auftraggeber auch mal einen Tag lag durch verschiedene Briefings kämpfen. Auch dabei kann hinzugelernt werden. Wir von content.de versuchen immer wieder beide Perspektiven kennen zu lernen um so nah am Marktgeschehen zu bleiben und unsere Erkenntnisse in Plattform und Supportprozesse einfließen lassen zu können.

  • 23. März 2013 at 14:42
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    Hallo Herr Dr. Sigge,

    Ihrem Wunsch eines Rollentauschs kann ich nur zu stimmen! Sicherlich wäre solch ein
    Projekt für beide Seiten eine regelrechte Bereicherung!

    Herzliche Grüße,
    Marina Schott

  • 23. März 2013 at 14:43
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    @Marina Schott: Bei der offensichtlich zu hohen Keyworddichte kann man den Auftraggeber darauf hinweisen, dass dieser Umstand der Lesbarkeit des Textes schaden könnte. Manchen Auftraggebern ist es auch nicht bewusst, wie der Text bei der Keyworddichte von z.B. 2-3% aussehen wird. Daher ist ein Hinweis von dem erfahrenen Texter / Texterin willkommen. Bei großen Auftraggebern dagegen – so meine Erfahrung – ist die Keyworddichte genau gemessen und an die Bedürfnisse angepasst.

  • 23. März 2013 at 17:06
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    @Amadeus: Manchmal habe ich mir auch schon gedacht, was ein AG sich bei den Anforderungen gedacht hat, allerdings wiederholen sich die Themen hier i.d.R. auch, so dass man eine einmal gemachte Recherche häufig auch für mehrere Texte nutzen kann.

    @Mara Milli: M.E. lohnt es sich nicht, da es i.d.R. tatsächlich erwünscht ist. Außerdem ist es zusätzlicher Aufwand (für die besagten 3,50) und wenn ich nur 24 Stunden Zeit habe, den Text fertigzustellen, fange ich nicht erst noch eine Diskussion mit dem AG an. Wenn er am abgegebenen Text feststellt, dass 3% eine zu hohe Keyworddichte sind, kann/wird er es beim nächsten Auftrag ändern.

    Was mich eher stört ist der mangelhafte Umgang mit der Stopworte-Option. Die Möglichkeit, Stoppworte zu verwenden, gibt es meist nur, wenn die Keywords tatsächlich nur einzelne Worte sind, hat man dagegen komplexe Keywords, die man ohne Stoppworte kaum sinnvoll unterbringen kann, dann darf man sie nicht verwenden. Hier wäre evtl. etwas Aufklärung oder eine Hilfe für die AG sinnvoll.

  • 23. März 2013 at 18:19
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    Den Wunsch zum Rollentausch kann ich gut nachvollziehen und schicke meine Daumen hinterher! Ich bin mir sicher, dass beide Seiten viel voneinander lernen könnten. Es gibt ja eine andere Webseite, bei der man tatsächlich als Autor auch als Korrektor arbeiten kann. Das tue ich hin und wieder. Mit Sicherheit herrscht dort lange nicht das hohe Niveau von content.de, aber was ich manchmal an Texten lese, treibt mir die Tränen in die Augen und grenzt gar nicht so selten an Missbrauch am Wort. Insofern würde ich es begrüssen, wenn sich hier eine konstruktive Arbeitsebene eröffnet, bei der sich beide Parteien begegnen und austauschen können.

  • 24. März 2013 at 13:20
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    Das Blablameter ist witzig. Ich habe spaßeshalber mal einen Großteil meiner Texte (mit reichlich Keys gespickt) für einen kürzlich betexteten Onlineshop „prüfen“ lassen und die Werte schwanken zwischen 0,24 und 0,35. Soweit so gut – doch was sagt mir das nun? Sind diese Werte vertretbar, gut oder gar brillant? Ich tendiere selbstbewusst zu Letzterem. 😉

  • 24. März 2013 at 13:39
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    …und der Beweis: Humorvolle Blogtexte liegen durch die Bank bei einheitlichen 0,7 Blablameter-Wert. Was für meinen kontinuierlichen Schreibstil spricht. Aber ist das nun mittelprächtig, gut oder gar brillant. Ich tendiere… na, meine Meinung ist ja bereits bekannt. 😉

  • 24. März 2013 at 17:52
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    … 0,07 ist gemeint.

  • 24. März 2013 at 19:10
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    Ein bekanntes Kaninchen oder: Wunschdenken versus Realität

    Anmerkungen zu „Fünf goldene Regeln für Autoren“ von Dr. Arne-Christian Sigge

    Schreiben Sie einen Text (150 -200 Wörter) über Stimmgabeln. Gehen Sie dabei auch auf Phonophorese ein. Verwenden Sie das Keyword „bekanntes Kaninchen“ unverändert und ohne Stoppwörter 5-8-mal. Bitte bauen Sie in den Text auch die Wörter „Aktie“ und „Gold“ sinnvoll ein. Gliedern Sie Ihren Text durch 3 aussagekräftige Überschriften und durch Absätze. Textqualität 2 Sterne, möglicher Verdienst: 1,20 Euro – 1.62 Euro.

    So oder so ähnlich könnte ein Textauftrag auf content lauten. So einen Auftrag nimmt niemand an? Doch, sogar die gehen bei content weg wie warme Semmeln. Warum wohl? Offenbar müssen Autoren dringend Geld verdienen. Ein paar Euro scheinen da besser als nichts.

    Um einen Stundenlohn von 10 Euro zu erzielen, müsste ein Autor der Qualitätsstufe 2 etwa 1254 Wörter in einer Stunde schreiben. Der Text von Dr. Sigge hat etwas weniger – 1137 Wörter. Allerdings dürfte Dr. Sigge daran länger geschrieben haben als eine Stunde, obwohl er mitten im Thema steckt und nach dem Besuch der Redaktionen keine zusätzliche Recherche nötig war
    .
    Dr. Sigge bekäme eine bessere Einstufung als 2? Nach den content-Regeln nicht, denn der Text enthält einige Flüchtigkeitsfehler und die Zeichensetzung ist nicht ganz korrekt. Aber selbst wenn er in Qualitätsstufe 3 eingestuft würde, gäbe es nur magere 11,20 Euro für die geleistete Arbeit. (Sorry, Dr. Sigge, ich würde Sie natürlich anders einstufen :-))

    Um auf 10 Euro Verdienst zu kommen, müsste ein Autor zwischen sechs und acht Aufträgen in einer Stunde abarbeiten, die so aussehen könnten, wie der obige, der natürlich frei erfunden ist.

    Die 10 Euro wären allerdings ein Bruttoverdienst, von dem der Autor als Freiberufler dann noch Kranken- und Rentenversicherung (KSK) und Steuern zahlen würde. Außerdem muss der Autor sein Arbeitszimmer finanzieren, er braucht einen Computer und eine Internetverbindung. Bei der Einnahmenüberschussrechnung bleibt also nicht viel übrig – oder gar nichts.

    Da sitzt der Autor nun und hat den Auftrag: Jetzt aber ran an den Artikel. Die Zeit drängt. Der Auftraggeber will seinen Text innerhalb von 24 Stunden. Der Autor schaut vermutlich ein wenig ratlos auf seinen weißen Bildschirm. Aber er hat ja die fünf goldenen Regeln, die ihm vielleicht weiterhelfen.

    1. Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!.
    Stimmt. Welchen tollen Anfang zum Auftrag könnte der Autor denn nun wählen? Da ist Fantasie gefragt.

    Headline: Ärzte jubeln – bekanntes Kaninchen hat überlebt

    Erster Satz: Hoffnung für Krebspatienten: Ein bekanntes Kaninchen mit Ohrenkarzinom wurde jetzt mithilfe einer Stimmgabel geheilt.

    2. Denk daran, was hängen bleibt!

    Der Schluss: Schallwellen sind überall, innerhalb der nächsten Jahre werden Stimmgabeln in der Krebstherapie einen zentralen Platz einnehmen. Hören mit dem Körper macht gesund.

    3. Man schreibt immer für zwei Zielgruppen!
    Jetzt wird es schwierig, wertet der Autor das Briefing des erfundenen Auftrags aus. Stimmgabel, bekanntes Kaninchen und Aktie plus Geld. Wie will der Auftraggeber den Text einsetzen? Große Ratestunde, die Zeit kostet. Irrtum des Autors nicht ausgeschlossen.

    Autoren auf einem Marktplatz wie content müssen beim Schreiben nicht nur an zwei Zielgruppen denken. Autoren müssen auch noch die content-Bewertung durch die Qualitätssicherung im Kopf haben, denn von der Einstufung hängt ihr Verdienst ab.

    Wie kann ein Auftraggeber, der selbst keinen vernünftigen Satz zustande bringt, beurteilen, ob ein Autor gut schreiben kann? Wie kann er Orthografie und Grammatik bewerten, wenn er selbst eine Rechtschreibschwäche hat?

    Artikel über „weißes T-Shirt“. Keyword soll achtmal vorkommen in 200 Wörtern. Solange der Autor keine weiteren Informationen hat und diese auch nicht recherchierbar sind, muss er den Text aus Worten bauen, die vermutlich suchmaschinenrelevant sind: Stoff, Qualität, Baumwolle, Seide, Chiffon, Leinen, modisch, hochwertig… Wo soll da Mehrwert für den Leser herkommen? Vermutlich landet der Text auf einer Brückenseite.

    Bemängelt dann der Autorensupport per Mail den fehlenden Mehrwert für den Leser und Füllsätze mit der Verbindung „weißes T-Shirt“, fühlt sich der Autor nicht betreut, sondern nicht ernst genommen. Der Auftraggeber bewertet übrigens denselben Text mit „Erwartungen übertroffen“.

    Die Beurteilung von Sätzen mit „Aussage so nicht haltbar“ sollten sich Nichtfachleute sparen, wenn sie es nicht wirklich besser wissen. Jungvögel, die aus dem Nest gefallen sind, können einfach wieder ins Nest gesetzt werden, die Eltern nehmen sie an. Geruch spielt keine Rolle.
    Automatische Mails mit Textbausteinen, die mit der Grußformel „Mit inhaltsreichen Grüßen“ enden, wirken auf den Empfänger inhaltsleer.

    4. Finger weg von Themen, in denen man sich nicht auskennt!

    Viele Aufträge erfordern – viel zu viel – Recherche. Selbst wenn der Autor sich im Fachgebiet durchaus auskennt. Natürlich kann man sich auf den Standpunkt stellen, dass der Autor solche Aufträge nicht bearbeiten sollte.
    Richtig, aber Autoren tun es trotzdem: Selbstausbeutung, typisch für Freiberufler an der Grenze des Existenzminimums – oder darunter.

    Natürlich habe ich die Blogbeiträge „Effizienter schreiben“ gelesen. In den Beiträgen gibt es viele brauchbare Tipps, die für Autoren nützlich sind. Zu empfehlen ist aber auch der Kommentar von Christian zu Teil 2.

    5. Luftblasen vermeiden!

    Wie nennt man das Gegenteil einer Luftblase? Die Angaben von Auftraggebern zur Textlänge sind im Verhältnis zu den Anforderungen an den Text viel zu gering. Der Autor soll eine Reihe von Fragestellungen abarbeiten, die selbst bei dichtestem Schreiben nicht in 200 Worten darzustellen sind. Verlangt wird ein Text über COPD – Entstehung, Systematik, Diagnose und Therapie. „Bitte schreiben Sie den Text so, dass alle Fragen, die der Leser stellen könnte, beantwortet werden.“ Niemand wird gezwungen, einen Auftrag anzunehmen, der Autor tut es doch. Text hat dann 400 Wörter, bezahlt werden 200, der Auftraggeber freut sich.

    Fazit: Das Lob kommt zum Schluss: für einen (verdammt) lesenswerten Blog und viele gute Ideen. Der Aufruf zum Schreiben von Kindergeschichten gefällt mir gut und das Bilderquiz ist sehr lustig. Am Anfang konnte das Lob nicht stehen, Lobhudeleien werden nicht gelesen.

    Wenn jemand Lust auf den Auftrag mit dem Kaninchen hat, er ist freigegeben. Die Texte interessieren mich ebenso wie die benötigte Zeit.

  • 26. März 2013 at 11:44
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    Lieber Hamber,

    vielen Dank für den ausführlichen Kommentar, der ja durchaus mit eine Lob endet (für alle Leser, die den vorhergehenden Kommentar nicht bis zum Ende gelesen haben ;-)).

    Ihr Beispiel ist sicherlich provokativ und somit nicht gerade repräsentativ gewählt. Allerdings stimme ich Ihnen zu: Auch wir wundern uns manchmal welche Aufträge eingestellt und vor allem angenommen (!) werden. Daher auch so oft unser Rat: Finger weg! Die Marktkräfte werden es schon regeln. Sie regeln es auch aber leider nach den Marktgesetzten von Angebot und Nachfrage. Ich frage mich auch oft, wer Aufträge im 2-Sterne Bereich beauftragt und wer bereit ist diese zu schreiben. Der Markt verlangt leider diese Kategorie, weil Angebot und Nachfrage vorhanden sind. Es gibt auch TK-Pizzen für 79 Cent von denen täglich tausenden verkauft werden. Hinterher wundern sich alle, dass da nur „Analogkäse“ drauf ist und die Supermarktkassiererin noch einen zweiten Job annehmen muss um über die Runden zu kommen.

    In freien Texterbörsen gibt es – für mich völlig unverständlich – noch ein Marktsegment mit Preisen unterhalb von unserem 2-Sterne Niveau, das zusätzlich noch nicht mal die Zahlungssicherheit, wie sie durch unsere Plattform gegeben ist, beinhaltet.

    Zum Glück gibt es am „anderen Ende“ aber erfreuliche Entwicklungen. Unsere hoch eingestuften Autoren sind nicht nur aktuell sehr gut mit DirectOrders ausgelastet, bei denen sie den Preis bestimmen. Wir haben viele Autoren, die regelmäßig gutes Geld bei uns verdienen, und es gibt sogar Autoren, die bei uns bereits über 100.000 Euro verdient haben. Bevor das jetzt irgendwer anzweifelt: Notfalls belegen wir das mit einer notariellen Beglaubigung!

    Zu dem Hinweis auf Christians Kommentar siehe die damaligen Kommentare des Admins und meine hier: Ein Tool ist nur so gut wie der Mensch, der es einsetzt und dabei das Hirn nicht vergisst einzuschalten. Allgemeine Regeln nicht dogmatisch und ohne Einsatz des Hirns verfolgen.

    Zur Entstehung des Textes: Der Text ist in weniger als einer Stunde entstanden, nicht mitgerechnet natürlich die „Recherchezeit“, wobei dieser Text ursprünglich nicht geplant war. „Er musste raus“, nach der Hospitation und der Lektüre einiger Texte. Daher auch der ein oder andere Flüchtigkeitsfehler, den man sich in einem Mustertext tatsächlich ebenso wenig wie in einem Bewerbungsschreiben leisten sollte. Eine gesonderte Vergütung habe ich für den Text aber nicht bekommen. Er war „mit dem Hauptamt abgegolten“ 😉

  • 4. April 2013 at 00:15
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    „(…) und es gibt sogar Autoren, die bei uns bereits über 100.000 Euro verdient haben. Bevor das jetzt irgendwer anzweifelt: Notfalls belegen wir das mit einer notariellen Beglaubigung!“

    Das glaube ich sofort. Aber wie kommt man dahin? Als Autor, der im Durchschnitt 3,50 EUR für einen Auftrag verdient, hat man entweder die Wahl, „quick and dirty“ zu schreiben, um auf einen Stundenlohn von vielleicht 5 EUR zu kommen, oder man braucht doch 3 Stunden incl. Recherche für einen 3,50-EUR-Auftrag, weil man auf eine gute Bewertung und auf bessere Zeiten hofft. Man ist gezwungen, gute Arbeit für einen Dumpinglohn abzuliefern, um irgendwann mal anständig bezahlt zu werden. Aber warum sollte ein Auftraggeber mehr bezahlen, wenn er darauf hoffen kann, dass sich genug Autoren finden, die in selbstausbeuterischer Manier ihr Bestes geben, um eine bessere Bewertung zu erhalten?

  • 6. April 2013 at 10:03
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    Um in solche Verdienstregionen zu kommen, benötigt man eine Mischung aus gut honorierten DirectOrders und der Fähigkeit, sehr effizient zu schreiben. Die 5 goldenen Regelen können dabei sehr hilfreich sein. Revisionen gilt es zu vermeiden. Wir haben viele Aufträge im System, die ein ähnliche Briefung haben. Das wird sogar angetzeigt („von diesem Auftraggeber gibt es noch 435 weitere Aufträge mit ähnlichem Briefing“). Wer es schafft, sich einmal in ein solches Briefing einzuarbeiten, kann mit dem nötigen Talent und etwas Übung Texte „wie am Fließband“ produzieren und so auf entsprechende Umsätze kommen. Wenn Autoren, schnell, zuverlässig und mit gleichbleibender Qualität arbeiten, sind Auftraggeber auch gerne bereit, höherer Wortpreise zu zahlen, da sie so selber viel Arbeit einsparen, die sie für das erneute Lesen von Texten und Revisionsnachrichten vergeuden.

  • 23. Juli 2016 at 19:24
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    Ich habe nun als Neuling euer aller Beiträge gelesen, fühle mich vorab gut unterrichtet über realistische Chancen aber habe eine offene Frage: Wenn jemand Inhalte mit spezifischem Fachwissen bereichern möchte, die in den allermeisten Aufträgen nicht gefordert sind, aber diese anderen würden die bisherigen Sterne begründen und somit die Möglichkeiten, für die spezischen Aufträge überhaupt in Frage zu kommen: Ist es dann besser

    a. überhaupt nur solche Aufträge anzunehmen, wo man sich mit Sicherheit profilieren kann oder

    b. zwei Profile bedienen (sofern es erlaubt ist): Eines als Spezialist und ein Profil für Diverses/Experimente7Neugier/Lerneffekte/Umsatzsteigerung

  • 25. Juli 2016 at 08:34
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    die korrekte Antwort ist a). Zwei Profile/Accounts sind laut AGB nicht zulässig und auch nicht zweckdienlich. Es gibt viele Texte, die man auch ohne tiefgehend, spezifische Fachkenntnisse schreiben kann. Wenn man überhaupt keine Kenntnisse in dem entsprechenden Bereich hat, sollte man natürlich die Finger davon lassen.

  • 26. Juli 2016 at 17:05
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    Das BlablaMeter hat mir schon viel Spaß gemacht. Ich frage mich ob 0.11 ein guter Wert ist? Schade, dass es keine Referenzpunkte gibt um das zu vergleichen. Aber die Tipps sind wirklich enorm hilfreich. Danke dafür..

  • 28. Juli 2016 at 16:23
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    Für alle Interessierten hier eine Kopie aus BlaBlaMeters „Fragen und Antworten“

    Was ist ein guter Wert beim BlaBla Meter?
    Hochwertige journalistische Texte liegen in der Regel zwischen 0.1 und 0.3.

    Gibt es auch Texte mit einem Index von 0.0?
    Das ist sehr selten, kommt aber vor. Ein zu niedriger Indexwert ist aber eher verdächtig und kann ebenfalls auf stilistische Mängel hinweisen.

    Was ist der höchste Indexwert?
    Das BlaBla Meter wurde für Indexwerte zwischen 0 und 1 ausgelegt, in Ausnahmefällen kann die Skala aber auch nach oben durchbrochen werden. Die höchsten bisher gemessenen Werte lagen sogar über 2.0 .

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