Deutsche Sprache – schwere Sprache?

Schwer aussprechbare Wörter

Ja, durchaus. Immer wieder begegnen uns schwierige Wörter, die uns in Wort und Schrift Probleme bereiten. Ein Grund ist die Eindeutschung zahlreicher Begriffe aus anderen Sprachen. Ein anderer sind die vielen zusammengesetzten Wortverbindungen, eine Besonderheit der deutschen Sprache. Aber all das macht unser Vokabular so umfangreich und unseren Sprachschatz so reichhaltig. 

In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit einigen dieser vermeintlich komplizierten Begriffe, denn wir sind der Meinung: deutsche Sprache – schöne Sprache! 

Der Beitrag wird regelmäßig um weitere Begriffe ergänzt!

| “Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz

Ein Wort mit 63 Buchstaben? Und noch dazu mit ernstzunehmender Bedeutung?

Das Gesetz wurde 1999 eingeführt, als sich die Rinderseuche BSE in Europa verbreitete. 
Manchmal ist ein derartig kompliziertes und ungewöhnlich langes, zusammengesetztes Wort also durchaus ernst gemeint, obwohl es bestimmt sogar der Wortschöpfer selbst kaum aussprechen kann.
 

| “Zaziki, Tsatsiki” 

Die normale Aussprache wird vom Duden, Wikipedia und Wiktionary in diesen Versionen angegeben: 

 [t͡saˈt͡siːki]

/dzaˈdzikʲi/

Das Griechische kennt zwei Varianten für die Aussprache der ts-Kombination – stimmlos und stimmhaft. Im Deutschen ist das zweite i des Lehnwortes länger. Falsch ist es in jedem Fall, dieses zweite i nicht nur kurz, sondern auch offen auszusprechen – so, als ob ihm ein ck folgte. Mit Zicklein hat die klassische Vorspeise nichts zu tun, denn der Joghurt ist üblicherweise aus Kuhmilch. Das griechische Wort hat zwar an derselben Stelle durchaus auch ein kurzes i, aber ein geschlossenes – im Deutschen ist diese Lautqualität nur bei langen Vokalen möglich. Daher mag das lange i im deutschen [t͡saˈt͡siːki] rühren. 

| “Biskuit

Ob man nun einen besonderen Kuchenteig oder eine Porzellansorte damit meint: Das Wort falsch auszusprechen ist kaum möglich. Ein Irrtum hinsichtlich des richtigen „Sounds“ könnte lediglich darin liegen, zu behaupten, es gäbe im Deutschen nur eine richtige Aussprache. Im Angebot sind:

[ˈbɪskvɪt] (erste Variante im Duden)

[bɪsˈkviːt] (erste oder einzige Variante verschiedener Quellen, u. a. Duden)

[bɪsˈkvɪt] (Duden)

[bisˈkvit] (Österreich)

[bisˈkʊiː] (Österreich)

[ˈbiskviː] (Österreich)

Keine dieser Aussprachevarianten entspricht der französischen für das Originalwort „biscuit“ („zweimal gebacken“): \bis.kɥi\ (Lautschrift gemäß Wiktionnaire). 

Der Wortakzent darf also im Deutschen auf der ersten, aber auch wie im Französischen auf der zweiten Silbe liegen. Weitere Unterschiede bestehen in der Lautqualität (offenes oder geschlossenes, „helleres“ i) und der Länge der Vokale. Mal wird das t am Ende mit ausgesprochen, mal (im Österreichischen) nicht. Außerdem wird das Wort nicht immer – offenbar den deutschen Ausspracheregeln für „qu“ folgend – mit einem v-Laut gesprochen. Eine der österreichischen Varianten hat statt /v/ ein /ʊ/ und kommt insgesamt dem französischen Original am nächsten. Die im Duden als erste, also wohl als gängigste Variante angeführte Version ähnelt ihr am wenigsten – weder die Betonung noch die Vokalqualitäten noch die Konsonanten t und v stimmen damit überein.

| “Champignon

„We are the champions“ – dem Ohrwurm fällt man leicht anheim, wenn man hört, was gefühlt die meisten Sprecher aus diesem französischen Wort für einen schmackhaften Pilz machen. Mit dem „gn“ halten sie sich gar nicht erst auf, obwohl diese Buchstabenkombination in vielen französischen und italienischen Lehnwörtern vorkommt und meist auch hierzulande richtig ausgesprochen wird (etwa in „Champagner“, „Bretagne“ oder „Lasagne“). Sollte am Ende wirklich Queen schuld daran sein, dass die Bezeichnung für besagten Pilz so vielen Deutschsprachigen nur unvollständig über die Lippen kommt? Jedenfalls ist das, was man am einschlägigen Stand auf dem Weihnachtsmarkt oder in der Pizzeria hört, fast immer so etwas wie /​ˈ​ʃampi​ɔŋ/ oder /​ˈ​ʃampi​ɔ​n/ statt des vom Duden vorgegebenen /ˈʃampɪnjɔŋ/ bzw. /ˈʃampɪnjɔ̃ː/, geschweige denn des französischen /ˈʃɑ̃pi​ˈɲɔ̃/​. Nun, Freddie Mercury hätte es vielleicht gefreut. 

| “Kurkuma

Das berühmte leuchtend gelbe Gewürz, dem allerlei wohltuende Wirkungen nachgesagt werden, ist in aller Munde – nur: Stimmt beim Namen auch die Betonung? Und wie sieht es mit der Länge der Vokale aus? Über die korrekte Aussprache dieses aus dem Arabischen stammenden Begriffes gibt es unterschiedliche Angaben. Die Sprachinstanz Nr. 1 zum Nachschlagen, der Duden, schreibt die Betonung aus der ersten Silbe vor, während das eher deskriptiv als normativ orientierte Wiktionary zusätzlich eine Betonung auf der zweiten Silbe zulässt und dementsprechend diese Varianten aufführt: [ˈkʊʁkuma], [kʊʁˈkuːma].  

Das Schema der Betonung auf der vorletzten Silbe ist auch das generell vorherrschende im Deutsche und uns daher gut vertraut, auch von zweisilbigen griechischen Lehnwörtern, die auf -ma enden. Viele deutsche Muttersprachler weiten dieses Betonungsmuster auch auf dreisilbige Wörter aus, obwohl das bei den griechischen meist nicht funktioniert – und bei „Kurkuma“ auch nicht unbedingt, siehe Duden. Mit dem ungewohnten /ˈkʊʁkuma/ mit kurzen u-Lauten ist man jedenfalls insofern auf der sicheren Seite, als es der Vorschrift eines der renommiertesten Nachschlagewerke entspricht.

| “Espresso

Zwar entspricht die Schreibweise dieses Wortes in etwa seiner Aussprache, aber trotzdem sagen viele Deutsche „Expresso“. Das berühmte pechschwarze Getränk, der caffè espresso, ist jedoch italienisch und die italienische Sprache hat das x, das das Lateinische noch kannte, aufgegeben (bis auf wenige Ausnahmen bei Lehnwörtern aus Fremdsprachen kommt es dort nicht mehr vor). Wörter wie „Express“, „Expressionismus“ oder „expressiv“, die dem Deutschen schon etwas länger angehören, haben auf ihrem Weg aus dem Lateinischen ins Deutsche nicht den Weg über das Italienische genommen (allenfalls über das Französische, aber das ist ein Thema für sich). Wie man auch an der Endung „-o“ erkennt, ist „espresso“ (wörtlich: „ausgepresst“) allerdings ein echtes italienisches Wort und darf somit auch als Lehnwort im Deutschen kein x mehr enthalten. Die korrekte Aussprache lautet also /esˈprɛsso/ (den Regeln des Italienischen nach also auch mit einem doppelten s-Laut, der doppelt so lang ist wie ein deutscher s-Laut). 

| “Accessoire”

Das Wort Accessoire ist der französischen Sprache entnommen und wird häufig als Synonym für Zubehör verwendet. Die korrekte Aussprache stellt für den einen oder anderen eine echte Herausforderung dar.

| “Gnocchi” 

Gnocchi – kleine Kartoffelklöße – sind mittlerweile auch hierzulande überall bekannt und beliebt, sodass der Begriff in die deutsche Sprache übernommen wurde. Doch ob sie in der Trattoria wirklich immer bestellt werden, wenn man zwar Lust darauf hat, aber sich hinsichtlich der Aussprache unsicher ist? Der Umsatz könnte vermutlich steigen, wenn der richtige „Sound“ bekannter wäre. Die Tapferen versuchen sich mit Improvisationen, die sich überwiegend in etwa wie /ˈgnɔ​t͡ʃi/ („Gnotschi“) anhören – mit einer Mischung aus deutschen und spanischen Regeln. Richtig ist jedoch /ˈɲɔkːi/ (in etwa wie „Njokki“). Die Laute sind für uns in dieser Form ungewohnt – ein nj am Wortanfang und ein langes k (das noch dazu „cch“ geschrieben wird) gibt es bei uns nicht. Doch im Prinzip gehören die Laute /ɲ/ und /k/ zu unserer Artikulationsbasis und nach wenigen Versuchen dürfte jeder das Wort korrekt aussprechen können.

| “Christopher Street Day

Ein eher neuer Begriff ist im Deutschen auch „Christopher Street Day“ (im Englischen als „Gay Pride“ bezeichnet). Er wird von den meisten Leuten auf „Street“ betont, sei es, weil der Tag meist auf der Straße (street) mit Paraden gewürdigt wird, sei es, weil sie glauben, „Street“ sei der Nachname eines Menschen mit Vornamen Christopher und dieser habe etwas mit dem Hintergrund des Ganzen zu tun. Die korrekte Betonung liegt jedoch auf der Silbe „Chris“, denn die Bewegung hatte ihren Ursprung in einer Bar in der New Yorker Christopher Street. (Diese ist nach Charles Christopher Amos benannt, der das Gelände 1799 kaufte.) Aus den Unruhen von 1969 entstand das Christopher Street Liberation Day Committee, das die Demonstrationen ins Leben rief. Daher heißt unser Christopher Street Day (mit amerikanischer Aussprache) richtig: /ˈkrɪstəfər striːt dei/.

| “Oregano

Das aromatische Gewürzkraut, das in vielen südeuropäischen Gerichten nicht fehlen darf, hat einen Namen mit vordergründig einfacher Aussprache. Die Laute werden so gesprochen, wie man sie schreibt, es gibt nur eine Hürde. Die häufig konstruierte Analogie zu manchen anderen Wörtern, die auf -ano enden (wie „italiano“, „Murano“, „lontano“), funktioniert im Deutschen nicht. Bei „Oregano“ liegt der Wortakzent laut Duden nicht ‒ wie meist vermutet ‒ auf der vorletzten Silbe, dem „ga“, sondern auf der drittletzten („re“), ähnlich wie bei „Zampano“. Man spricht also: /oˈʁeːgano/. Die romanische Sprache, in der „orégano“ auf „re“ betont wird, ist aber das Spanische – vielleicht wurde es von dort zu uns gebracht. Das italienische „origano“ wird normalerweise nicht auf dem „ri“ betont, die Norm ist vielmehr nach den Angaben in den renommierten Wörterbüchern der Hauptton auf dem „ga“ ‒/oriˈgaːno/.

Da im Deutschen die Standardbetonung auf der vorletzten Silbe liegt, geht uns das betonte „re“ erst einmal nicht so leicht über die Lippen. Diese Betonung mag damit zusammenhängen, dass das Wort aus dem Griechischen (wo es als Fremdwort galt) über das Lateinische ins Italienische und Spanische gelangte. Im Griechischen ist der Wortakzent für uns sowieso vielfach gewöhnungsbedürftig, zumal er auch noch je nach Wortart die Silbe wechseln kann (erkennbar z. b. in unseren Lehnwörtern „paradox“ /paʁaˈdɔks/ und „Paradoxon“ /paˈʁaːdɔksɔn/).  

| “Soße”

Ein bisschen rätselhaft ist es schon, dass so viele Menschen das Wort „Soße“ mit zwei stimmhaften S-Lauten aussprechen – also /​ˈzo​ːzə/. Sowohl die Schreibweise „Soße“ mit ihrem „scharfen s“ als auch die französische Originalschreibweise „Sauce“ legen die korrekte stimmlose Aussprache des zweiten S-Lautes nahe: / ˈzo​ːsə/. Im französischen „sauce“ werden beide S-Laute stimmlos ausgesprochen – /ˈso​s/ oder auch /ˈso​sə/. Da im Hochdeutschen am Wortanfang kein stimmloses s vorkommt, war es nur logisch, das französische Anfangs-s in dieser Hinsicht „einzudeutschen“, das vor i und e immer stimmlose c hingegen durch ein ß zu ersetzen, um bei diesem Laut die französische Aussprache zu erhalten. Der Erfolg war allerdings – wie eingangs angemerkt – begrenzt.

| “Excel

Zu den englischsprachigen Begriffen, die in das Deutsche übernommen wurden, jedoch noch Ausspracheprobleme bereiten, gehört auch der Name des Microsoft-Programms Excel. Deutsche Sprecher verallgemeinern vermutlich die Regel, nach der „-el“ im Deutschen am Ende eines Wortes unbetont ist, und betonen das Wort auf der ersten Silbe wie die deutschen Wörter „Schlüssel“ oder „Mantel“. Dabei kommt dann /ˈɛksl/ heraus. 

Allerdings ist „to excel“ ein Verb (Bedeutung: brillieren, besonders gute Leistung erbringen, verwandt mit dem Adjektiv „excellent“ bzw. dem deutschen „exzellent“) und zudem herrschen im Englischen eigene Ausspracheregeln. Die Betonung liegt auf der zweiten Silbe. Die korrekte Aussprache: /ɪkˈsɛl/. Das Nomen dazu ist „excellence“, sodass man nicht wie etwa bei „export“ allein durch einen Wechsel des Wortakzents aus dem Verb ein Nomen machen kann.  

Trotzdem wird man vermutlich vielfach immer wieder bei der falschen Aussprache landen, da die richtige vielfach nicht verstanden wird. 

| “PayPal

Woher es kommt, dass manche den Namen des amerikanischen Finanzdienstleisters PayPal so aussprechen, als hieße er „PayPaul“, bleibt rätselhaft. Ob es nun daran liegt, dass die korrekte Aussprache von „pal“ (/pæ​ɫ/) nicht bekannt ist, wohl aber die (englische) von „Paul“ (/pɔː​ɫ/), oder ob „Pal“ gleich als „Paul“ gelesen wird: Nach der falschen Aussprache scheint es, als bezahle ein gewisser Paul für uns unsere Rechnungen. Irgendjemand muss da einmal etwas falsch gelesen haben und unzählige andere folgen dieser Person in ihrer Aussprache. Dabei ist „PayPal“ wörtlich nur der (namenlose) „Bezahlkumpel“ (pal = Kumpel), die korrekte Aussprache ist /​ˈpeipæ​ɫ/. 

War der Beitrag interessant? Dann lesen Sie auch unseren Artikel über die 100 schwierigsten Wörter der deutschen Sprache!

Autor*innen verdienen ab Juni mehr! – Honorarerhöhung bei content.de

Juhuuu! Grund zur Freude für alle content.de-Autor*innen: Zum 1. Juni gibt es eine verdiente Honorarerhöhung. 

Honorarerhöhung für Texter bei content.de!

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Lange haben wir unsere Preise für Auftraggeber*innen stabil gehalten. Doch die Autor*innen sind der Motor, der content.de am Laufen hält. Seit über 10 Jahren überzeugt ein Großteil von ihnen zahlreiche Kunden durch konstant gute Arbeit. Und das bei stetig steigenden Anforderungen an das Texten: umfangreiche Recherchen, Formatierungen, komplexe SEO-Vorgaben, konzeptionelle Mitarbeit – das alles sind Aspekte, die in den vergangenen Jahren mehr und mehr zur Selbstverständlichkeit wurden. Es ist an der Zeit, den Motor mit Hochleistungsöl zu füllen. 

Deshalb werden die Honorare für alle ab dem 01.06.2022 angenommenen Open Orders wie folgt aussehen:

 

Kategorie        Open-Order-Preis pro Wort    

5 Sterne:         5,0 Cent   

4++ Sterne:    3,8 Cent       

4+ Sterne:      2,5 Cent       

4 Sterne:         1,6 Cent                            

3 Sterne:         1,2 Cent          

2 Sterne:         1,0 Cent           

Die Vergütung für Group-Orders wird entsprechend angehoben. 

Für eine*n durchschnittliche*n content.de-Autor*in bedeutet das rund 80 Euro mehr im Monat.

Eine gute Nachricht für unsere Auftraggeber*innen haben wir auch noch: Die Basisgebühr pro Text, der Direct-Order- und der Group-Order-Aufschlag sowie die Übersetzungspreise bleiben unverändert. Mit unseren Netzwerkaufschlägen liegen wir auch weiterhin unter denen vergleichbarer Mitbewerber. 



Interview mit Texterin A112358

Texterin Gespraech_A112358 von content.de

Stellen Sie sich bitte kurz vor und beschreiben Sie, was Sie motiviert hat, bei content.de aktiv zu werden.

Ich bin Nadine und lebe seit ein paar Jahren im schönen Schleswig-Holstein. Gebürtig komme ich aus der Nähe von Herford, das ja bekanntlich die Heimat von content.de ist. 😉 Wir hatten trotzdem erst viel später das Vergnügen, als ich mich 2013 als hauptberufliche Autorin und Texterin selbstständig gemacht habe. Seitdem schreibe ich immer wieder gerne hier, wenn ich nicht gerade mit einer großen Textagentur zusammenarbeite, für einen Verlag schreibe oder meine eigenen Bücher als Selfpublisherin veröffentliche. Read more

Interview mit Texter Eispickel

Stellen Sie sich bitte kurz vor und beschreiben Sie, was Sie motiviert hat, bei content.de aktiv zu werden.

Als begeisterter Bergsportler bin ich 2022 von Deutschland nach Österreich ausgewandert. Wenn ich keinen Gipfel im Blick habe, verstecke ich meine Nase hinter einem Buchrücken oder probiere mich an veganen Rezepten. Beruflich habe ich über die Jahre Erfahrungen in der politischen Kommunikation und Kampagnenarbeit gesammelt.

Ich bin auf content.de nebenberuflich aktiv, um Menschen mit ansprechenden Texten zu begeistern, meine Schreibfertigkeiten zu verbessern und den eigenen Horizont zu erweitern. Die Vergütungen fließen in meine langfristige Geldanlage oder dienen zur Finanzierung anspruchsvoller Bergtouren in verschiedenen Ländern.

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Texterinterview mit sunny_things

 

Stellen Sie sich bitte kurz vor und beschreiben Sie, was Sie motiviert hat, bei content.de aktiv zu werden.
 
Mein Name ist Sonja, aber am liebsten werde ich Sunny genannt, und ich bin 27 Jahre alt. Vor einem Jahr bin ich spontan aus meinem alten Leben (Wohnung, Auto, Job als Business Analystin) ausgebrochen, um zu reisen. Während ich zuerst dachte, danach wieder in ein ähnliches Leben zurückzukehren, kann ich mir das aktuell nicht mehr vorstellen. So wuchs die Idee in mir, mich selbstständig zu machen und von unterwegs aus zu arbeiten. Bei meinen Recherchen bin ich dann auf content.de gestoßen. Schon als Teenager hatte ich eine Leidenschaft für das Schreiben und auch heute gehe ich dem mit Tagebucheinträgen und einem eigenen Blog nach. Also schrieb ich spontan meinen Mustertext, wurde mit einer sehr guten Bewertung als Texterin akzeptiert und habe so den Grundstein für mein Leben als Digitale Nomadin gesetzt. Mir macht es Spaß, nun endlich meinen Lebensunterhalt mit dem Schreiben zu verdienen und einen Mehrwert für meine Kunden zu bieten. Ich schreibe auf Booten, in Hängematten, im Van oder draußen und die Umgebung inspiriert mich.


Planen Sie Ihren Text-Output? Orientieren Sie sich an einem monatlichen Zielverdienst oder schreiben Sie nur, wenn es Aufträge zu Ihren Lieblingsthemen gibt?

Ich habe schon ein Wunschziel, was den monatlichen Verdienst angeht, das ich aktuell jedoch noch nicht vollständig erreiche. Am liebsten bewege ich mich im Bereich Outdoor/Reisen/Persönlichkeitsentwicklung, verlasse aber auch immer wieder meine Komfortzone und probiere neue Themen aus. Ich arbeite daran, mehr Direktaufträge zu bekommen, um meine finanziellen Ziele erreichen zu können. Das geht nicht von heute auf morgen, aber die Tendenz sieht gut aus.
 
 
Gab es Stolpersteine, falls ja, welche und wie sind Sie damit umgegangen?
 
Ein immer wiederkehrender Stolperstein sind fehlende Auftragsangebote in den Bereichen, die mir besonders liegen. Da muss ich mir immer mal wieder auf die Füße treten, auch andere Themen auszuprobieren. Mittlerweile bin ich zweimal in der Revision gelandet, was mich im ersten Moment erschreckt hat. Einmal war das unbegründet und das zweite Mal fehlten mir genaue Korrekturangaben. In beiden Fällen hat mich das Supportteam von content.de voll unterstützt, wofür ich sehr dankbar bin.
 
 
Wie lange hat es gedauert, bis Sie Ihre ersten Direct-Orders erhalten haben? Wie konnten Sie die Auftraggeber für sich gewinnen?
 
Nach etwa drei Wochen habe ich die erste Nachricht bezüglich eines Direktauftrags bekommen. Dem Auftraggeber hatte ein Text von mir sehr gut gefallen und er fragte mich nach einer größeren Zusammenarbeit. Mittlerweile habe ich diverse Texte im Direktauftrag für ihn geschrieben, was mir viel Spaß gemacht hat. Es ist schön, einen Auftrag direkt zu bekommen, anstatt lange in den Open Orders nach etwas Passendem zu suchen.
 
 
content.de bietet diverse Möglichkeiten, um als Texter auf sich aufmerksam zu machen, zum Beispiel: Selbstdarstellung mittels Autorenprofil, Teilnahme an Ausschreibungen (Schwarzes Brett), das Einreichen von Themenvorschlägen, Nachfassen bei Open-Order-Kunden etc. – Was ist aus Ihrer Sicht am effektivsten, um Stammkundschaft über content.de aufzubauen?
 
Ich arbeite noch daran, eine Stammkundschaft aufzubauen. Bisher hilfreich waren auf jeden Fall gute Arbeit, die den Arbeitgeber von der Qualität überzeugt. Durch die Ausschreibung am Schwarzen Brett habe ich nun auch eine längerfristige Zusammenarbeit in Aussicht, auf die ich mich sehr freue. Ich denke, dass aktives Nachfassen nach Open Orders auch funktionieren kann, ich war damit bisher leider nicht erfolgreich. Wenn mir Aufträge gut gefallen, werde ich es jedoch weiterhin versuchen.
 
 
Sind Ihnen Fehler bei der Bewerbung um Aufträge unterlaufen? Gibt es etwas, das Sie zukünftig anders handhaben würden?
 
Bisher hatte ich keine größeren Probleme. Ich lese die Briefings immer sehr genau und gleiche sie auch beim Schreiben immer nebenher ab. Einmal habe ich die Erwartungen des Kunden trotzdem nicht erfüllen können und konnte aus aufgrund seiner fehlenden Kommunikationsbereitschaft auch nicht korrigieren. Das fand ich sehr schade, denn ich bin immer bemüht, das bestmögliche Ergebnis abzuliefern. Im Laufe der Zeit werden mir sicher noch Fehler unterlaufen, aus denen ich anschließend hoffentlich lernen werde. 

 
Welche drei Tipps haben Sie für einem Texter, wenn er bei content.de richtig durchstarten möchte? 
  1. Regelmäßig nach Aufträgen schauen: Einige Aufträge sind bereits nach wenigen Minuten vergeben. Wer nur selten die Open Orders durchschaut, läuft Gefahr, die besonderen Aufträge zu verpassen.
  2. Mutig sein: Wenn am Schwarzen Brett etwas Interessantes auftaucht, einfach mal eine Nachricht schreiben und sich bewerben. Ob das wirklich passt, zeigt sich dann immer noch im Dialog. Oder mal ein neues Thema annehmen und ausprobieren, vielleicht findet sich eine neue Leidenschaft. Nur wer Neues probiert, erreicht auch Neues.
  3. Den Support kontaktieren: Manchmal will man die Dinge lieber allein hinbekommen, aber wenn die Kommunikation mit einem Auftraggeber nicht funktioniert, kann der Support helfen. Ich habe da bisher nur positive Erfahrungen gemacht. Also den Stolz beiseite werfen und um Hilfe bitten.
     

Interview mit dem Texter Speisereise

Texter Speisereise von content.de im Gespräch!

Stellen Sie sich bitte kurz vor und beschreiben Sie, was Sie motiviert hat, bei content.de aktiv zu werden.

Mein Name ist Sebastian, ich bin Jahrgang 1985 und komme aus Niedersachsen. Die Arbeitszeiten im Haupterwerb erlauben mir freie Stunden am Vormittag, die ich gerne sinnvoll nutzen möchte. Das war meine Motivation, um mich bei content.de anzumelden. Ich schreibe schon seit vielen Jahren und freue mich, meine Freude daran jetzt auch für einen Nebenverdienst zu nutzen.

Planen Sie Ihren Text-Output?) Orientieren Sie sich an einem monatlichen Zielverdienst oder schreiben Sie nur, wenn es Aufträge zu Ihren Lieblingsthemen gibt?

Nach meinem ersten Monat habe ich ein kleines Fazit gezogen und festgestellt: So, wie es bis jetzt ist, soll es bleiben. Im Durchschnitt zwei Texte in drei Tagen. Die Vielfältigkeit der Themen macht es leicht, diesen Schnitt zu halten. Druck mache ich mir aber nicht. Wenn mal kein Thema dabei ist, das mir leicht fällt oder in das ich mich schnell einlesen kann, dann schaue ich morgen wieder rein.

Gab es Stolpersteine, falls ja, welche und wie sind Sie damit umgegangen?

Stolpersteine gab es keine. Die Anmeldung ist einfach, die Plattform klar strukturiert. Und wenn ich mal eine Frage habe, ist der Weg zum Support sehr kurz. 

Wie lange hat es gedauert, bis Sie Ihre ersten Direct-Orders erhalten haben? Wie konnten Sie die Auftraggeber für sich gewinnen?

Zu Direct Orders ist es noch nicht gekommen.

Durch die professionelle Text(er)bewertung durch die Autorenbetreuung, wird die eigene Leistung und Leistungsfähigkeit transparent reflektiert. Wenn ich alles gut umsetzen kann, was mir durch die Autorenbetreuung empfohlen wird, wird sich die Qualität meiner Texte für die Auftraggeber immer weiter verbessern.

content.de bietet diverse Möglichkeiten, um als Texter auf sich aufmerksam zu machen, zum Beispiel: Selbstdarstellung mittels Autorenprofil, Teilnahme an Ausschreibungen (Schwarzes Brett), das Einreichen von Themenvorschlägen, Nachfassen bei Open-Order-Kunden etc. – Was ist aus Ihrer Sicht am effektivsten, um Stammkundschaft über content.de aufzubauen?

Derzeit probiere ich mich noch auf alle genannten Arten aus. Lob und konstruktive Kritik im Nachgang eines Auftrags sind für mich gute Chancen, um authentisch mit den Auftraggebern zu kommunizieren. Mein Profil ergänze ich noch um einen Referenztext. An Themenvorschlägen habe ich mich bislang sehr selten beteiligt.

Sind Ihnen Fehler bei der Bewerbung um Aufträge unterlaufen? Gibt es etwas, das Sie zukünftig anders handhaben würden?

Bislang ist mir da nichts zurückgemeldet worden.

Welche drei Tipps haben Sie für einem Texter, wenn er bei content.de richtig durchstarten möchte?

  • Sei offen für neue Themen! Von manchen Themen dachte ich selbst nicht, dass ich etwas Gutes darüber schreiben könnte.
  •  Sei offen für konstruktive Kritik! Das Team der Autorenbetreuung und die Auftraggeber haben das gleiche Ziel: Dass du die besten Texte schreibst, die du schreiben kannst.
  •  Sei ehrlich zu dir selbst! Fällt es dir leicht, Themen zu recherchieren? Kannst du unter Einhaltung einer Frist einen gut lesbaren Text schreiben, der dich selbst interessieren würde? Na, dann mal los!

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Jetzt einen Nebenjob von Zuhause wahrnehmen und als Texter in der Crowd arbeiten!

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Erfahrungen aus dem Homeoffice: Was lernen wir für die Zukunft?

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Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie erfuhr das Homeoffice einen plötzlichen Hype. Was anfangs nur dazu diente, das Infektionsgeschehen einzudämmen, ist heute ein weit verbreitetes Arbeitsmodell. Was können wir aus den vergangenen zwei Jahren Homeoffice für den persönlichen Arbeitsalltag am heimischen Schreibtisch mitnehmen? Read more

Den passenden Auftrag finden: Wie kann ich Texte schreiben, die zu mir passen?

Passende Textaufträge finden: Tipps und Hinweise!

Bei Weitem nicht alle Aufträge für Texte treffen die Interessen und Wissensschwerpunkte der meisten Autoren. Auch Tonalität, Länge und Struktur der Texte sind Geschmackssache. Und nicht alle Texter eignen sich für alle Aufträge. Wer für andere Texte schreiben möchte, sollte also genau hinsehen – aber ruhig auch einmal über den eigenen Tellerrand hinausblicken. Wir hätten da ein paar Tipps.  Read more

Interview mit Texterin So_wohl

Mit Texterin So_wohl von content.de im Gespräch

Stellen Sie sich bitte kurz vor und beschreiben Sie, was Sie motiviert hat, bei content.de aktiv zu werden.

Ich schreibe unter dem Nickname So-wohl, heiße im richtigen Leben Sonja. Ganz solide startete ich 1992 meine berufliche Laufbahn mit einer Bankausbildung und späterem Bankfachwirt-Studium, arbeitete zuletzt neben Haushalt und Kind als Firmenkundenbetreuerin. Fast 30 Jahre mit Volldampf dabei, traf ich in 2020 den tiefgreifenden Entschluss, meine Hobbys Ernährungs- und Entspannungsthemen durch Fernstudien auf qualifizierte Füße zu stellen. Im März 2021 verwirklichte ich schließlich meinen Traum und gründete eine Praxis für Ernährungsberatung und Entspannungstraining.
Ich suchte nach einer Möglichkeit – neben den Terminen mit meinen Klient:innen und den Kursangeboten – zeitlich ungebunden mein Einkommen im Home-Office zu verbessern. Ich war schon immer eine Leseratte und musste für meine Kollegen die schwierigen Texte und Briefe übernehmen. So wuchs die Idee, beruflich für andere zu schreiben. Nach einer erfolglosen Bewerbung als Bloggerin für einen Produzenten von Nahrungsergänzungsmitteln stieß ich auf der Suche nach einer seriösen Schreibtätigkeit auf die Plattform content.de.

Gab es Stolpersteine, falls ja, welche und wie sind Sie damit umgegangen?

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Interview mit Texter Treebeart

Interview mit Texter Treebeart

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Hallo, mein Name ist Nico. Ich bin 44, verheiratet und lebe mit meiner Frau und zwei Kindern auf der schwäbischen Alb. Für mich als Hobby-Autor ist es sehr wichtig, den eigenen Stil durch regelmäßige Schreibübungen zu verbessern. Auf der Suche nach solchen Übungen bin ich auf content.de gestoßen. Hier kann ich meine Texte nicht nur von völlig fremdem Leuten bewerten lassen, sondern bekomme nebenbei sogar noch Geld dafür. Eine absolute Win-Win Situation.

Planen Sie Ihren Text-Output? Orientieren Sie sich an einem monatlichen Zielverdienst oder schreiben Sie nur, wenn es Aufträge zu Ihren Lieblingsthemen gibt?

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