Ratgebertexte – Nutzen richtig kommunizieren …

Ratgebertexte formulieren: darauf ist zu achten!Das Angebot an Online-Plattformen mit Ratgeber-Texten wächst – und mit ihm die Aufträge, Ratgebertexte zu schreiben. Es gibt zwei Arten von Ratgeberportalen; die Ansprüche, die an ihre respektiven Artikel herangetragen werden, divergieren entsprechend. Da sind zum einen die Ratgebertexte auf Plattformen, die Hilfe und Tipps von Profis zu gegliederten Themengebieten versprechen. Zum anderen gibt es Ratgeberforen, in denen jeder aus seinem Erfahrungsschatz auf offene Fragen antworten kann. Da an Texter im Großteil aller Fälle das Ratgebertexte schreiben ersterer Kategorie herangetragen wird – diese natürlich nichtsdestotrotz ohne Gewährleistungsanspruch oder Haftung für die Konsequenzen der Ratschläge durch den Verfasser – gehen die folgenden Punkte auch auf dessen Kriterien ein.

1. Ratgebertexte sind erbarmungslos …

… in ihrem Anspruch an den Texter. Andere, SEO-lastigere Textformen (und Auftraggeber) mögen noch relativ tolerant sein gegenüber Füllworten, Wiederholungen, Floskeln, Phrasen und Ähnlichem, solange die geforderten Keywords grammatikalisch sinnvoll untergebracht sind und der Leser zumindest unterhalten wird. Beim Ratgebertexte schreiben sind aber alle Worthülsen tödlich: Denn die Motivation, Ratgebertexte zu lesen, erschließt sich einzig aus seinem faktischen Informationswert. Natürlich müssen auch hier die vom Auftraggeber vorgegebenen Keywords sinnvoll untergebracht sein (und zwar wie immer in den Überschriften und gehäuft zu Beginn und zum Ende des Textes); aber im Vordergrund steht beim Ratgebertexte schreiben der praktische und unmittelbare Nutzen für den Leser. Die Qualität eines Ratgeberportals lebt neben seiner Themenvielfalt hauptsächlich von der erfolgreichen Umsetzbarkeit der verfügbaren Ratgebertexte. Je höher diese ist, desto größer die Nutzerbindung, desto besser die Bewertungen durch den User, desto wahrscheinlicher Folgeaufträge zum Ratgebertexte schreiben durch den Auftraggeber. Ratgeberportale sind kontinuierlich und zuverlässig textbedürftig – wer hier auf den Punkt genaues Material abliefert, kann schnell regelmäßige Aufträge generieren.
Tipp: Gehen Sie fertige Ratgebertexte nach folgenden Kriterienpaaren durch: hilfreich, nicht unterhaltsam; sachlich, nicht emotional; objektiv, nicht redaktionell; direkt, auf keinen Fall ambivalent.

 

2. Vorgegebene Formate sind unbedingt einzuhalten

Die meisten Ratgebertexte folgen einer festgelegten Artikelstruktur. Der Leser ist diese vorgegebene Textabfolge gewohnt und orientiert sich an ihr, wenn er regelmäßiger Portalnutzer ist. Deshalb müssen beim Ratgebertexte schreiben die Formvorgaben des Auftraggebers exakt eingehalten werden. Alles andere führt lediglich zu zeitaufwendigen Korrekturschleifen.

 

3. Der inhaltliche Aufbau eines Ratgebertext

Meist ist auch dieser vom Auftraggeber strikt vorgegeben. Sollte dem nicht so sein, gibt es ein bewährtes Schema beim Ratgebertexte schreiben. Alle Ratgebertexte beginnen mit einer Überschrift, die entweder aus der Nennung des Problems und der Ankündigung seiner Lösung besteht (z.B. Dateienchaos – So kriegen Sie Ihre digitalen Ordner in den Griff) oder gleich die zu beschreibende Tätigkeit formuliert (z.B. Wie man eine Heizung entlüftet). Es folgt fast immer ein Einleitungstext, der eigenständig einen Überblick über Vorgehensweise und Ergebnis des nachfolgenden Ratgebertextes bieten sollte. Der Hintergrund: Diese Einleitung dient als Teaser und wird oft unabhängig vom Hauptteil an anderer Stelle zur Bewerbung oder als klassisches Abstract positioniert. In manchen Portalen wird der erste Absatz der Ratgebertexte automatisch als Einleitung gewertet – achten Sie hierauf beim Ratgebertexte schreiben. Der darauf folgende Hauptteil sollte in sinnvolle Absätze gegliedert sein, von denen jeder jeweils logisch miteinander verknüpfte Aktionen umfasst.
Tipp: In Fällen ausgesprochen kleinteiliger, direkt aufeinanderfolgender Handlungsschritte können diese alternativ auch als durch Bindestriche getrennte Aneinanderreihung gelistet werden – dies sollte jedoch vorher mit dem Auftraggeber abgesprochen sein.

 

4. Themenrelevanz und Fachwissen sind beim Ratgeber ein Muss

Ist der Texter selbst kein Profi im gegebenen Themengebiet, muss er zumindest ein As im Recherchieren und das weitergegebene Wissen fundiert und quellenfest sein. Gerade bei Ratgebertexten ist die Versuchung groß, ein zeitsparendes Amalgam aus verschiedenen Antworten anderer Ratgeberplattformen zu konstruieren. Aber: „Getretener Quark wird breit, nicht stark!“ Als zuverlässige Informationsherkunft können Ratgebertexte entweder auf primären Quellen oder fundierten, eigenen Erfahrungen basieren – nie aber auf schon zig Mal wiedergekäuten Inhalten anderer „How to“ – Plattformen. Wichtig: Wenn auf eigene Erfahrung zurückgegriffen wird, darf die Tonalität nicht ins Kumpelhafte, Persönliche oder Umgangssprachliche abgleiten, sondern muss durchgängig einen sachlichen Duktus beibehalten. Auch die „Ich“- Perspektive ist beim Ratgebertexte schreiben tabu, es sei denn, der Auftraggeber verlangt sie explizit.
Tipp: Die Informationsportale von technisch-akademischen Einrichtungen, originale Gebrauchsanweisung zum Download, juristische Fachportale, Profiblogs und Hilfeforen von Dienstleistern sind ergiebige Primärquellen beim Ratgebertexte schreiben.

 

5. Glasklare Verständlichkeit und innere Logik

Ratgebertexte müssen sofort, fast intuitiv verständlich sein. Fremdworte sollten beim Ratgebertexte schreiben auf ein Minimum reduziert und bestenfalls ganz weggelassen werden. Fachbegriffe sind mitunter unvermeidlich, müssen aber kurz erklärt oder zumindest mit einem erklärenden Link versehen sein. Beim nochmaligen Durchlesen sollten Ratgebertexte einen gefühlten Fluss haben – das spricht für ihre innere Logik. Die einzelnen Handlungsschritte müssen stringent logisch aufeinanderfolgen, und im unmittelbaren kausalen Zusammenhang stehen. Die Handlungskette muss sofort nachvollziehbar sein, auch wenn der Leser vor der Lektüre noch keine Ahnung vom Thema hatte.
Tipp: Übersetzen Sie nach dem Ratgebertexte schreiben Ihre Artikel in eine bildliche Handlungsabfolge ähnlich den Aufbauanleitungen eines bekannten schwedischen Möbelhauses. Folgt auf jedes a direkt ein b?

 

6. Oberstes Gebot: Pragmatische Umsetzbarkeit des Ratgeber

Die Umsetzbarkeit des Rates steht immer im Vordergrund – Pragmatismus ist das oberste Gebot aller Ratgebertexte. Zuviel Hintergrundinformationen zum Thema, seien sie kontextuell oder inhaltlich noch so interessant oder richtig, haben hier nichts zu suchen. Gerade dann, wenn der Texter ein leidenschaftlicher Profi auf dem Themengebiet des Ratgebertextes ist, wird die Gefahr groß, beim Ratgeber schreiben ins Didaktische oder Historische abzuschweifen. Hier ist Selbstdisziplin gefragt.
Tipp: Stellen Sie an jeden Satz den Anspruch der unmittelbaren Umsetzbarkeit. Nur ein Satz mit praktischem Nutzen ist ein legitimer Ratgebersatz.

 

7. Der Duktus: Souverän, aber nie überheblich

Ratgebertexte müssen eine natürliche Autorität ausstrahlen. Das wird erreicht mit kurzen Sätzen ohne beschönigende Adjektive, die handlungsweisend und informationsdicht sind. Niemals darf der Ratgebertext den Lesenden sich unwissend oder hilfsbedürftig fühlen lassen. Meist gibt der Auftraggeber an, wie der Leser anzusprechen ist. Fehlt diese Angabe, kommt beim Ratgebertexte schreiben sowohl die aktive, direkte Anrede in der „Sie“-Form infrage wie auch die passive Verwendung des Wortes „man“. Ist das Ratgeber-Portal bekannt, sollte der Texter sich an der dort verwendeten Anrede orientieren, und sich ansonsten auf seine Intuition verlassen. Allerdings: Durch das „Sie“ fühlt der Leser sich zwar persönlicher angesprochen, aber auch leichter durch einen ungelungenen Duktus beleidigt. Benutzen Sie diese Form also nur, wenn der Text zuverlässig sozial kompetent formuliert ist.
Tipp: Schreiben Sie mit derselben sachlichen Großzügigkeit, mit der Sie auch einem Ihnen sympathischen Menschen einen unbekannten Sachverhalt erklären würden.

 

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