Interview mit Autor Marke Eigentext

Texter´s Forge Mario Kugolowski - Texter bei content.de

 

 

 

 

Autor: Marke Eigentext

1. Beschreiben Sie kurz Ihre Person und wie Sie zum Schreiben gekommen sind.

Ich bin 30 Jahre alt, komme aus der schönen Schwabenmetropole Stuttgart und arbeite hauptberuflich bei einem Softwareunternehmen als Servicedesk Professional. Im Rahmen dieser Tätigkeit betreue und unterstütze ich Kunden, welche unsere CMS-Software einsetzen.

Ins Schreiben selbst bin ich irgendwie „reingeplumpst“. Nicht mir, sondern anderen Leuten fiel auf, dass ich mit Worten auf dem Papier umgehen kann. Als dieser Eindruck von Unabhängigen bestätigt wurde, entschloss ich mich, auf die Suche zu gehen. Hier bin ich gelandet.

2. Warum trifft ein Auftraggeber mit Ihnen die richtige Wahl?

Ich bin zuverlässig, kritikfähig und – das kommt allerdings auf das Thema des Auftrags an – in meinem Schreibstil sehr variabel.

3. Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht schreiben?

Ich spiele gerne PC-Spiele. Wenn es die Zeit erlaubt, stürze ich mich in eine mittelalterliche Rollenspielwelt eines erst kürzlich veröffentlichten Onlinerollenspiels. Als vereinsloser Langstreckenschwimmer liebe ich zudem das kühle Nass, in dem ich wöchentlich circa acht bis 15 Kilometer zurücklege.

Arbeitsplatz von Texter´s Forge Mario Kugolowski - Texter von content.de4. Wie schaut Ihr Arbeitsplatz zum Schreiben von Texten aus, was ist Ihnen dabei besonders wichtig?

Mein Leitspruch: Wie es im Kopf eines Menschen aussieht, so sehen dessen Wohnräume aus. Nicht nur an meinem Heimarbeitsplatz, sondern auch in allen anderen Bereich ist mir ein aufgeräumtes Umfeld ausgesprochen wichtig. Wenn ich schreibe, setze ich mir meistens Kopfhörer auf und höre motivierende Musik – „Welt aus, Musik an!“.

5. Welche drei Bücher sollte ein Autor Ihrer Meinung nach gelesen haben?

Diese Frage kann ich leider nicht wirklich gut beantworten. Ich lese leider kaum Bücher. Ein Buch, das mir sehr gefallen hat und bei mir erstmals einen „Oh mein Gott“-Effekt auslöste, heißt „Veronika beschließt zu sterben“.

6. Welche Textaufträge würden Sie gerne übernehmen, die Sie bislang noch nicht geschrieben haben und warum?

Persönlich gefällt mir der saloppe Schreibstil von Spiele-Redakteuren sehr gut. (Test-)Berichte über Computerspiele oder gar ganze Leitfäden zu einem PC-Spiel zu verfassen, würde mich reizen. Bislang gab es jedoch kaum derartige Textaufträge im Auftragspool von content.de.

7. Mit welchen Worten würden Sie uns im Autorenkreis weiterempfehlen?

Die Mitarbeiter von content.de sind stets freundlich und hilfsbereit. Die Auszahlungen kommen in Windeseile. Außerdem wird dem Autor – sicherlich abhängig vom Auftrag – viel Freiraum in seiner Kreativität gelassen.

5 thoughts on “Interview mit Autor Marke Eigentext

  • 16. April 2014 at 09:38
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    Ein schönes Interview, das den Beruf des selbstständigen Texters und Autors bei Content.de gut wiederspiegelt und mal einen der sonst anonymen Autoren portraitiert. (Auch wenn ich den Sinn dieses Portraits nicht ganz nachvollziehen kann…)

    Als 4-Sterne-Autor bei Content.de müsste ich – wenn ich gefragt würde – allerdings einen negativen Punkt für die Anzahl der wählbaren Aufträge anführen. An manchen Tagen ist gerade einmal ein einziger Auftrag vorhanden, den ein Autor meiner Einstufung bearbeiten kann.

    Ich würde mir von Content.de deshalb wünschen, dass mehr auf die Aquise von Auftraggebern geachtet wird. Der Service für die Autoren ist super, das steht außer Frage, aber das Kerngeschäft – die Einholung und Verteilung von Aufträgen – hinkt meiner Meinung nach. Ähnlich aufgebaute Plattformen bieten da eine größere Auswahl.

  • 16. April 2014 at 09:58
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    Widersprechen Sie sich da nicht selbst? Sie erklären Ihren Denkfehler sehr schön: Eine Vergleichbarkeit mit anderen Plattformen ist nicht möglich, denn bei uns können Autoren mehr als einen Auftrag gleichzeitig in Bearbeitung haben. Ein Vergleich mit Plattformen, wo das nicht möglich ist, hinkt daher immer und ist nicht aussagekräftig. Den offenen Marktplatz als Anhaltspunkt für das abgewickelte Auftragsvolumen anzusehen ist zudem schwierig, da ein großer Teil der Aufträge quasi „unsichtbar“ durch Direct Orders oder Group Orders abgewickelt wird. Seien Sie unbesorgt: wir sind in der Akquise von Auftraggebern sehr aktiv und vernachlässigen das nicht. Schließlich sind es die Auftraggeber, die uns das Geld überweisen, nicht die Autoren 😉

  • 16. April 2014 at 12:57
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    @ Ein anderer Autor

    Ich schreibe auch unter 4 Sterne wie Du und mein Ehemann und Teampartner tut es ebenfalls.

    Wie schon gesagt, haben manche Autoren auch feste Kunden. Manche behält man eine Weile, andere sehr lange. Mein Mann und ich haben nur einen festen Kunden, der regelmäßig Aufträge über ein Hobby von uns (Pferde) bestellt, aber der versorgt uns neben den Open Orders immer recht gut mit Direct Orders. Wir sind preisgünstig .. vielleicht deshalb .. es schreibt sich leicht und ich denke, mein Stundenlohn ist zumindest dort nicht schlecht, weil mir Pferdetexte leicht fallen, meinem Mann ebenfalls.

    Das ist nicht immer so. Es gibt hier auch schwierige Themen, wo wir für wenig Geld lange wuseln müssen.

    Ich breche gelegentlich auch mal was ab. Die Gründe sind unterschiedlich. Vielleicht habe ich mich verzettelt oder aber plötzlich Besuch bekommen oder ich bin bei näherer Betrachtung auch nicht begeistert von dem Auftrag, den ich angenommen habe und dachte, das liegt mir. Deshalb kann ich nur 4 Aufträge reservieren. Diese Liste mache ich wenn möglich immer voll.

    Das geht in einem anderen Portal, wo ich auch manchmal schreibe, aber nicht so gerne wie hier, nicht, wie schon richtig bemerkt. Da kann ich immer nur einen Auftrag annehmen, aber ohne Konsequenzen abbrechen, muss mir also weniger Gedanken machen, ob ich das auch packe .. wenn nicht, geht er halt zurück in den Pool und der nächsten Autor freut sich.

    Es ist da nicht mehr zu tun als hier .. so meine Erfahrung.

    Mein Mann und ich haben zu Beginn unserer Tätigkeit hier unterschiedliche Themenschwerpunkte angekreuzt. Wir beide sehen übrigens nicht die gleichen Aufträge im Pool.

    Wenn Du so wenig siehst, vielleicht hast Du Dir nicht so gute Themen ausgesucht, wo oft viel zu tun ist.

    Ich habe mich in der letzten Zeit bei Kunden, die das im Briefing gut erklären, auch mal getraut, Sachen anzunehmen, wo ich bissel programmieren oder wie man das so nennt, machen muss .. also Codes rein bauen und so. Da war ich vorher immer skeptisch, aber mit der Zeit lerne ich dazu. Probieren geht über studieren, denke ich da und man lernt ja auch mit der Zeit was bei der Arbeit, was anfänglich noch böhmische Berge gewesen sind.

    Und über weitere Portale als dieses und die in meinen Augen „größte Konkurrenz“ lese ich laufend was in meinem privaten Blog, wo ich mal sehr über ein ganz anderes Portal gemeckert habe, bei dem ich mich bewarb, weil jemand anders es so toll fand.

    Da sollte ich sofort ein Gewerbe anmelden, hatte schon mit dem Finanzamt telefoniert wegen der Steuernummer, ohne die ich kein Honorar ausgezahlt bekommen hätte (wir sind jetzt ein Kleingewerbe und müssen laut Finanzamt da unter dem Satz geblieben und auch nicht umsatzsteuerpflichtig noch gar nicht unbedingt jedes Jahr eine Einkommenssteuererklärung abgeben .. es reicht die Anlage EKS für das Jobcenter bei uns aus, mit dem wir abrechnen).
    Dann schaute ich in den angeblich so vollen Pool und fand nur für Frauen total ungeeignete Themen wie Autoreparaturen, Handyprobleme, Computerkram, technisch total kompliziert und so .. nichts wovon ich auch nur den Hauch einer Ahnung gehabt hätte ganz anders als hier, wo das toll klappt.

    Aber das war noch nicht alles ..obwohl da nchts zu tun war, ich habe nämlich täglich nachgesehen .. bin ich binnen 4 Wochen gelöscht worden, hatte Gott sei Dank noch keine Steuernummer beim Finanzamt für unser kleines Team beantragt, da wir zu zweit mit dem Jobcenter abrechnen.

    Hätte ich das gemacht, hätte ich jedes Jahr sinnlos viel Arbeit mit dem Finanzamt gehabt, was gar nicht nötig ist .. aber wenn angemeldet, gilt das für mehrere Jahre.

    Also ich finde, hier geht es sehr fair zu und es wird einem nicht was versprochen, was gar nicht so ist.

    Mein Mecker-Text über dieses andere Portal ist ein Dauerbrenner im Internet geworden … viele Autoren schimpfen da jeden Tag, seit Jahren !!!!! … und sehr viele erzählen da auch, sie wären dort jetzt endgültig weg und schreiben nun hier und das sehr gerne.

    Auch wenn unser Job hart ist .. das ist er … ich habe unlängst mal die Gedanken zum Thema E-Commerce und die Folgen auf die Wirtschaft und den möglichen Verdienst schweifen lassen … ich finde hier geht es fair zu.

    Mehr ist nicht drin, denn der Markt ist hart umkämpft. So sehe ich das.

    Dass sich an der Wirtschaftspolitik an sich was ändern muss, ist eine andere Frage, aber das können diese Portale, die Content anbieten, nicht. Die müssen sich wie alles, was im Net sein Geld verdient, nach der Decke strecken und geben uns so viel ab, wie es möglich ist.

    Dennoch viel Erfolg .. vielleicht hakst Du mal was anderes an. Dann könnte sich was ändern.

    LG
    Renate

  • 29. April 2014 at 01:10
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    Es geht auch ganz anders

    Nicht kleckern, klotzen! Diesen Rat möchte ich allen aktiven Autoren geben. Denn auch mit der Plattform von content.de kann richtig Geld verdient werden, sofern die Autoren für hochkarätige Arbeit genauso offen sind, wie für echtes Rackern.

    Vor ein Paar Monaten hatte ich im Forum auch einmal angemerkt, dass es auch Kunden gibt, die durchaus bis zu 25 Cent/Wort in ausgereifte Texte investieren. Dieser kurze Einwurf, der eigentlich als Mutmacher gedacht war, wurde schlichtweg belächelt.

    Heut kann ich sagen, dass ich mich seit ein paar Wochen mit einem Auftragsvolumen von etwa 16.000 Euro herumschlage (bei 6 Cent/Wort). Drei Wochen bleiben mir noch, die Option für weiterhin so reichliche Arbeit bleibt offen.

    Das schreibe ich heute nicht als Mutmacher, sondern als Tatsachenbeweis dafür, dass Schreiben bei content.de nicht nur Spaß macht, sondern durchaus auch den Lebensunterhalt in der Selbständigkeit sichern kann. Sofern der Autor eben auch am Ball bleibt.

    Übrigens habe ich im Zeitraum der ersten drei Monate dieses Jahres bei content.de soviel umgesetzt, wie auf dieser Plattform im gesamten letzten Jahr. Steigerungen sind also durchaus möglich. Über eine mangelnde Auftragslage kann ich mich keinesfalls beklagen. Das unterstreichen auch die aktuellen Zahlen, an denen auch content.de Spaß haben dürfte. Trotz einer leichten Preissteigerung zum Jahreswechsel meinerseits.

  • 30. April 2014 at 15:31
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    @ Geradeaus: Genau, Geld verdienen mit content.de ist möglich und macht außerdem Spaß. Einfach ist es freilich nicht, doch sogar mit meiner Einstufung von 4* realistisch. Außerdem lassen sich zum Glück im Laufe der Zeit Auftraggeber finden, die mit DirectOrders zu einem lukrativeren Preis versorgen.

    Allen Anfängern kann ich nur raten: Geduld haben und jeden noch so kleinen Auftrag mit maximaler Sorgfalt ausführen. Solche Einstellung wird sich bald rentieren!

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