Interview mit dem Autor Doc

Portraitbild Autor Doc vpn content.de1. Seit wann schreiben Sie für content.de?

Seit Januar 2011 schreibe ich aktiv für content.de. Registriert habe ich mich schon früher. Die Abwicklung eigener Aufträge verhinderte den sofortigen Start.

2. Warum schreiben Sie für content.de?

Die Vorgeschichte – SEO Text für soziale Zwecke:

Ursprünglich komme ich aus der Pressearbeit und Werbung. Fast 20 Jahre leitete ich meine eigene Werbeagentur. Im Jahr 2000 spielte meine Gesundheit nicht mehr mit. Die Ärzte damals – noch zwei Jahre „weiter so“ und Du sitzt endgültig im Rollstuhl.

Nach Liquidation der Firma – nicht Pleite 😉 – kam ich in näheren Kontakt zu Menschen aus Asien. So besuchte ich sie im Urlaub. Hier sah ich zum ersten Mal wirkliche Armut. Im Jahr 2009 wanderte ich nach Asien aus. Mitte 2010 sollte es allerdings wieder nach Hause gehen.

Der Blick eines Waisenkindes gab den Startschuss.

Etwa Mitte 2010 flog ich mit einer Bekannten von Singapur auf die Philippinen. Hier lernte ich ein Waisenkind kennen. Sie war fünf Jahre alt, abgemagert und hatte TB. Die Kleine hat bei unserem ersten Treffen kein Wort gesagt. Sie war die ganze Zeit wie ein Schatten bei mir. Gesprochen haben nur ihre Augen.

Die sagten nur „gib mir Hoffnung“.

Meinen Plan, nur wenige Wochen später zurück in die Heimat zu gehen, den gab ich genau an diesem Tag auf. Mit der Tante der Kleinen war ich bereits in Singapur locker befreundet. Ihre Schwester regelte das Organisatorische für mich. Haus mieten, Kind einkleiden und in der Schule anmelden. Nun brauchte mein Wunsch zu helfen eine sichere finanzielle Grundlage.

content.de als Problemlöser.

Über meine eigene Seite für Web-Design bekomme ich regelmäßig Anfragen. Anfänglich konzentrierte ich mich darauf. Die Vermarktung kann von den Philippinen aus nur über die eigene Homepage erfolgen. Persönlicher Kundenkontakt, durch Messen beispielsweise, der ist nicht möglich. Selbst ein Telefonat hat durch die Zeitverschiebung seine Tücken. Ein Problem, das ich in Deutschland nie hatte, war der sichere Zahlungseingang für meine Arbeit. Wissend, dass ich auf der anderen Seite der Welt lebe, nutzten einige Kunden diesen Standortnachteil schamlos aus. Geld eintreiben, das ist von hier aus kaum möglich.

Die optimale Lösung bietet für mich content.de:

– Die Plattform erspart mir zeitaufwendige Auftragsakquise.
– Mit der SEO für die eigene Seite muss ich mich nicht beschäftigen.
– Aufträge werden mir „mundgerecht“ geliefert.
– Google AdWords bemühen andere für mich.
– Mein Einkommen versteuere ich hier (Sonderregelung nach Einzelfallprüfung des Finanzamtes).
– Rechnungsstellung, Mahnwesen, Steuerberater entfallen.
– content.de bietet mehr Aufträge, als ich schreiben kann.

3. Mit welchen Worten würden Sie Ihren Kindern/ Ihrem Partner oder Freunden content.de empfehlen?

Das Geschäft mit dem einzigartigen Content blüht. Viele Anbieter gibt es auf diesem Markt. Gute und weniger empfehlenswerte sind darunter. Eine Empfehlung für content.de, die spreche ich regelmäßig aus.

Fairness und guten Service für Auftraggeber und Autoren, den habe ich für mich bei Content entdeckt. Alles funktioniert automatisch auf der Plattform. Nur selten muss ich einmal zum Hörer greifen und Nachfragen stellen. Besonders herausheben würde ich den persönlichen Kontakt zu den Mitarbeitern am Telefon. Ganz egal, wer den Hörer abnimmt, der wird sich mit dem Anliegen auseinandersetzen. Offensichtlich flache Hierarchien sorgen für schnelle und kompetente Lösungen. Nichts muss fünffach erklärt werden. Im schlimmsten Fall wird um eine E-Mail gebeten.

Die Zahlungen kommen immer pünktlich. Wer ein Sparkassenkonto hat, bei dem geht das Geld oft noch am Tag der Auszahlungsanforderung ein. Auf Wunsch täglich.

4. Wie gehen Sie eine Open Order an, damit Sie dadurch zukünftig Direct Orders vom Auftraggeber erhalten?

Das Ziel verfolge ich nicht! Wer mir eine Direct Order zukommen lassen möchte, dem sei es freigestellt. Lieber habe ich persönlich die Auswahl aus den Open Orders. Schreibe ich wiederholt für Kunden mit „schönen“ Themen, die mich auf automatische Annahme stellen, dann senke ich das DO – Honorar. Auch wer regelmäßig in Tagesfrist abnimmt, bekommt den günstigeren Preis. Eine Mitteilung erhalten die Auftraggeber darüber nicht. Mein DO-Preis entspricht meiner Einstufung. Vorteile durch die Direct Orders suche ich nicht. Freie Themenwahl gehört zu dem Stück Freiheit, das ich wahren möchte.

Wichtiger als Direct Orders sind für mich die Stufen. In der Stufe 2 schreibe ich anders als in höheren Stufen. Der Auftraggeber soll den Mehrwert für die höhere Stufe auch im Mehrwert des Textes wiederfinden. Neue Kunden, die über meine Web-Seite anfragen, die verweise ich zu Content. Dort können sie mir eine Direct Order geben und auch gern andere Autoren kennenlernen.

5. Hat sich Ihr Leseverhalten von Webseiteninhalten, seit Sie für content.de arbeiten, verändert?

Ohne meine Vorgeschichte würde ich diese Frage uneingeschränkt mit „Ja“ beantworten. So ist es eine Auffrischung des Wissens und die aktive Anpassung an aktuelle Entwicklungen in der SEO. Entwicklungen bei Google, die verfolge ich nun mit höchster Aufmerksamkeit. Meine Texte sollen möglichst optimal von der Suchmaschine gefunden werden.

Schlussbemerkung in der sozialen Sache:

Obwohl ich die Anerkennung als Journalist genieße und eigene Freelancer-Projekte umsetzen könnte, schreibe ich lieber für content.de. Sicheres Geld und freie Themenwahl sind mir wichtiger als die Einnahmenhöhe. Meine gesamten Einnahmen aus der Tätigkeit für content.de fließen in mein privates Sozialprojekt. Mittlerweile profitieren davon zwei Uni-Studenten, zwei Highschool-Stipendien vergebe ich auch. Das Waisenkind ist ständig bei mir, ihr Bruder wird ebenfalls unterstützt. Außerdem sorge ich regelmäßig für gefüllte Mägen bei Straßenkindern und Wanderarbeiterfamilien.

Zusätzliches Geld für mich selbst brauche ich nicht. Zum Glück bin ich ausreichend abgesichert.

Wer selbst ein Stipendium übernehmen möchte oder auch nur einfach helfen, der kann den Kontakt zu mir über content.de herstellen. Jede Hilfe, auch eine Sachspende, ist willkommen und kommt garantiert vor Ort an. Spenden können natürlich auch über Direct Orders erfolgen. Einfach vorher eine PM über das content.de – Nachrichtensystem schicken. Den Wortpreis passe ich wunschgemäß nach oben an.

2 thoughts on “Interview mit dem Autor Doc

  • 10. Mai 2012 at 11:19
    Permalink

    eine bewegende Geschichte – meinen Respekt und weiterhin gute Gesundheit.

  • 11. Mai 2012 at 21:17
    Permalink

    Ich kann Sie gut verstehen. Viel mehr solcher Leute wie Sie müsste es geben, die sich für kranke und arme Kinder einsetzen. Ich habe ein Patenkind aus Kenia. Mit einem Teil des Geldes, was ich bei content verdiene unterstütze ich mein Patenkind und seine Familie.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.