Future Days bei content.de: Das ganze Team in Rom

Romulus & RemusNach fast zwei Jahren am Markt war und ist es für content.de Zeit, umfassend Fazit zu ziehen und in die Zukunft zu blicken. Die Frage: „Wie können wir unser Produkt und unseren Service noch weiter verbessern und entwickeln?“ bildete die Grundlage unserer bevorstehenden Future Days.

Noch beim Check-In in Hannover wusste nur unser Aufsichtsratsvorsitzender Oliver Flaskämper, wohin die Reise geht. Wochenlang hatte das content.de Team wild spekuliert und Reisezeiten inklusive Wetterdaten recherchiert, um das Geheimnis zu lüften – ohne Erfolg. Nach ein paar minimalen Tipps waren wir uns einig: Es muss Barcelona sein. Schließlich die große Überraschung – das content.de Team reist nach Rom! Mit guter Laune, viel Arbeit im Gepäck und neugieriger Erwartung auf unser Strategiemeeting sind wir Freitag in der Ewigen Stadt gelandet. Ohne es zu wissen, war das ca. einstündige Warten auf unsere Koffer (bei charmantem Neonlicht) unsere erste Chance zu lernen, mit der Stadt im Gleichklang zu schwingen …weitere sollten folgen.

Perfekt vorbereitet, die Bustickets für den Transfer in die Stadt bereits online gebucht, ging es weiter zur Bushaltestelle. Aus der Ferne erblickten wir plötzlich unseren Bus, was das gesamte Team zu einem kleinen Sprint animiert hat. Stolz auf unser optimales Timing, wollten wir siegessicher in den Bus steigen, als uns ein freundlicher Italiener auf die lange Warteschlange auf der gegenüberliegenden Seite aufmerksam machte. O. K., dieser Bus würde es wohl nicht werden, aber der freundliche Mann versicherte uns, der nächste Bus würde in 20 Minuten fahren, also alles kein Problem. Ein willkommenes Päuschen, um die Atmosphäre und den azurblauen Himmel (mit und ohne Zigarette) zu genießen, …und zu genießen …und zu genießen …2 1/2 Stunden…

Benvenuti in Italien, willkommen Entschleunigung!

Endlich im Bus, stürzte sich der Fahrer zu schrägen Jazzrhythmen und mit Red Bull bewaffnet in den kollabierenden Nachmittagsverkehr. Mit einer unfassbaren Geduld kämpfte er sich durch ein Chaos von Automassen, Fußgängern, halsbrecherischen Rollerfahrern und lebensmüden Taxifahrern, um uns schließlich sicher an unserem Ziel, dem Bahnhof, abzuladen. Etwas abgekämpft, aber glücklich mussten wir jetzt nur noch einen kurzen Fußmarsch zu unserem Hotel zurücklegen. Die gigantische Kulisse dieser Stadt nahm uns sofort in ihren Bann und ließ jeden von uns die vorausgegangenen Unwegsamkeiten vergessen. Jetzt hieß es kurz Zimmer beziehen, frischmachen und treffen zum ersten Meeting, um den Ablauf der nächsten Tage zu besprechen. Zusammen mit dem zertifizierten Trainer und Business Coach, Michael Silberberger, wollten wir Samstag von 08:00 bis 21:00 Uhr unserer Eingangsfrage zu Leibe rücken. Sonntagvormittag war für die Nacharbeitung reserviert, um anschließend eine organisierte Führung durch die Highlights der Stadt zu genießen und den Trip bei gemeinsamer Pizza und Pasta ausklingen zu lassen. Nachdem Monika blitzschnell bemerkte, dass bei der Sightseeingtour die Spanische Treppe nicht vorgesehen war, schlug sie vor, den ersten Abend auf den berühmten Stufen Roms zu beschließen. Tief beeindruckt von der Schönheit der Stadt und mitgerissen von dem pulsierendem Leben um uns herum, beschlossen wir kurzerhand noch einen Blick auf den Petersdom zum werfen. Nach einem langen Spaziergang durch das nächtliche Rom über den Tiber zum Vatikan und zurück zu unserem Hotel fiel das gesamte content.de Team in einen komatösen Tiefschlaf, um fit für das große Strategiemeeting zu sein.

Brainstorming, bis der Kopf qualmt

Nach einem schnellen Frühstück bekamen wir von unserem Coach Michael T-Shirts mit dem Motto des Tages überreicht: „Tempus est etiam maiora conari  – Es ist Zeit auch Größeres anzugehen“

Nach einer kurzen Einweisung, die aus grundlegenden Regeln für dieses Meeting bestand – absolute Konzentration, keine negativen Kommentare, jeden aussprechen lassen, keine Aber-Sätze („alles vor dem aber ist gelogen“)und vor allem kein Handyklingeln – hieß es, die Köpfe rauchen zu lassen. Das haben wir getan! Über zehn Stunden lang. Mit seinem ausgeprägten Talent, Unnötiges abzubrechen und Spannendes zu fördern, hat Michael das content.de-Team zu Höchstleistungen motiviert und Zeit und Raum vergessen lassen. Bei einem sehr späten, aber wohlverdienten Abendessen, kombiniert mit dem einen oder anderen Drink, haben wir müde und stolz unseren Arbeitstag beendet. Soviel sei verraten, Rom hat uns inspiriert: Wir haben spannende, innovative, und serviceorientierte Antworten gefunden.

Carpe Diem!

Nachdem der Vormittag der Arbeit gewidmet war, gehörte der Nachmittag ganz der Stadt. Mit dem Kolosseum beginnend, hat uns Paula, unsere charmante Stadtführerin, die prächtigsten Bauwerke der Stadt näher gebracht. Wir haben das Forum Romanum erobert, über das ungeliebte, aber imposante Denkmal für Vittorio-Emanuele gestaunt, waren von den Ausmaßen der Kuppel des Pantheon verblüfft, haben natürlich Münzen in den Trevi-Brunnen geworfen, uns in die Piazza Navona verliebt und waren sprachlos über die Pracht im Petersdom. Eine Fahrt im normalen Linienbus mit gefühlten 200 Personen bei gefühlten 40 Grad löste den ein oder anderen hysterischen Lachkrampf aus und setzte dem Tag sein I-Tüpfelchen auf.

Aus Versehen schwarzgefahren!

Viel zu schnell war es Montagmorgen und damit hieß es Abschied nehmen.  Problemlos haben wir Zugtickets zum Flughafen organisiert, um die Eigenwilligkeiten einer italienischen Bustour zu umgehen. Absolut pünktlich fuhr der Zug ein und wir waren alle erleichtert. Nach ca. zehnminütiger Fahrt erschien die Kontrolleurin und artig zeigten wir alle unsere Tickets. Plötzlich verfinsterte sich die Miene der kleinen, aber sehr energisch auftretenden Frau und sie verkündete, dass jetzt leider pro Person eine Strafe von 50 Euro fällig wäre, weil wir unsere Tickets nicht abgestempelt hätten. Unsere Fahrscheine sahen exakt aus wie normale Fahrkarten der Deutschen Bahn mit Datum, Uhrzeit und Ziel und niemand wäre auf die Idee gekommen, dass sie abgestempelt werden müssen – ich habe noch nie einen Entwerter für die Größe solcher Karten gesehen. Der ersten Schockstarre folgten hitzige Diskussionen innerhalb derer die Höhe des eingeforderten Bußgeldes von der erbarmungslosen Bahnangestellten immer wieder variiert wurde. Ein Grund mehr für uns die Auszahlung zu verweigern. Verächtlich schmetterte sie uns entgegen, dass dies kein Problem für sie sei, die Polizei würde dann am Zielbahnhof auf uns warten … Wir waren uns alle einig, dass sie nur bluffte, bis uns ein netter Mitreisender empfahl, die Rechnung zu begleichen, da es sonst doch recht ungemütlich werden könnte. Widerwillig übergaben wir ihr 50 Euro, die sie grimmig schweigend einsteckte und verschwand. Im Vergleich zur Ausgangssituation ein guter Deal!

Also bitte in Rom niemals das Abstempeln der Zugfahrkarten vergessen – ein wertvoller Tipp, der in keinem Reiseführer zu finden ist. Aber content.de ist ja bekannt für einzigartige Inhalte!

Natürlich konnte auch dieses kleine Negativerlebnis die durchweg positive Stimmung unserer Future Days nicht trüben. Schließlich sind es genau diese Erlebnisse, die einer Reise die richtige Würze geben und anschließend immer für große Erheiterung sorgen.

 Grazie Roma

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5 thoughts on “Future Days bei content.de: Das ganze Team in Rom

  • 15. Mai 2012 at 20:50
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    Wow, was für eine Aktion! Klasse, dass eine Firma sowas macht. Content(.de) muss eben einzigartig sein 😉

  • 16. Mai 2012 at 12:47
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    Dann sind wir mal alle hübsch gespannt, was ihr euch so ausgedacht habt für uns Ghostwriter und unsere Auftraggeber.

  • 17. Mai 2012 at 22:48
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    Tolle Aktion einer der innovativsten Firmen die ich kenne.
    Weiter so, content.de !!

  • 18. Mai 2012 at 06:44
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    Liebes content -Team,

    vielen Dank für den charmanten Bericht- ich beneide Euch alle, denn trotz großen Latinums war ich noch nie in Rom!
    Toll, dass Ihr so gezielt daran arbeitet, über Verbesserungen, Neuerungen und allgemein über neuen Input nach zudenken. So eine Veranstaltung wäre doch auch mal schön für alle „Vielschreiber“ von content, oder? Man lernt sich kennen, tauscht sich aus…Es muss ja nicht gerade Rom sein!

    Jedenfalls ist es bemerkenswert, dass Ihr alle Hindernisse und Strafgebühren so gut umschifft habt und wieder gesund in der Heimat gelandet seid. Nun also auf zu neuen Ufern!
    Ich bin gespannt und wünsche dem ganzen Team ein glückliches Händchen bei der Umsetzung- in jeder Beziehung.

    Herzliche Grüße an alle!
    Marina Schott

  • 22. Mai 2012 at 21:08
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    Rom ist eine tolle Stadt, finde ich. Toll, dass Ihr so etwas unternommen habt! Bin gespannt auf die Auswirkungen für uns, Texter ;-))

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