Interview mit Sigrun Hopfensperger

Portraitbild von content.de Autorin Sigrun Hopfensperger1. Seit wann schreiben Sie für content.de?

Ich schreibe seit etwa Juni 2010 für content.de. Durch gezielte Suche nach Plattformen für Webcontent wurde ich auf content.de aufmerksam und habe mich als Autorin dort registriert.

Als freiberufliche Texterin, Onlineredakteurin und Autorin halte ich es immer für gut, neben der Eigenakquise noch mit einer oder mehreren Plattformen zusammenzuarbeiten, bei denen die Aufträge bereits gegeben sind und nur ausgewählt werden brauchen. Das erleichtert einem Freelancer die Arbeit.

3. Mit welchen Worten würden Sie Ihren Kindern/ Ihrem Partner oder Freunden content.de empfehlen?

Neben den Vorteilen für professionelle TexterInnen, die eindeutig im Akquisebereich liegen, empfiehlt sich content.de auch für Schreibtalentierte, die sich gerne mit dem Erstellen qualitativ guter Texte etwas nebenher verdienen möchten. Wenn jemand schon gerne schreibt, dazu auch noch ein Talent besitzt, dann kann er es doch sinnvollerweise gegen Bezahlung tun. Vielleicht ergibt sich aus einem Hobby für den einen oder anderen sogar ein alternatives Berufsfeld.

4. Wie gehen Sie eine Open Order an, damit Sie dadurch zukünftig Direct Orders vom Auftraggeber erhalten?

Ich pflege mit meinen Auftraggebern gerne einen persönlichen Kontakt. Dazu kommt, dass man als Texter niemals überheblich sein und seinen Schreibstil für das Nonplusultra halten sollte. Einen gesunden Zweifel daran zu haben, ob dem Auftraggeber das gelieferte Ergebnis auch tatsächlich zusagt, schadet nicht. So nehme ich zu meinen Auftraggebern gerne in einer Nachricht persönlichen Kontakt auf und betone, dass mein eingereichter Text einen ersten Entwurfsvorschlag darstellt, den er oder sie bitte begutachten sollte. Gleichzeitig verweise ich darauf, dass evtl. Änderungswünsche von mir dann umgehend umgesetzt werden. Das kommt bei den Auftraggebern gut an und sie geben in der Regel gerne positives Feedback wie „Danke, der Text ist genau wie gewünscht.“ oder ähnliches. Durch diesen persönlichen Kontakt ergaben sich schon einige Direct Orders als Folgeauftrag. Eine gute Kundenbeziehung ist eben auch im Texterbereich wichtig.

5. Hat sich Ihr Leseverhalten von Webseiteninhalten, seit Sie für content.de arbeiten, verändert?

Nicht bewusst, aber unbewusst. Natürlich weiß ich durch die Briefings, worauf Auftraggeber Wert legen. Ich kenne auch die Schattenseiten, die eine zu hohe Konzentration auf SEO-Merkmale wie die Keyworddichte mit sich bringen. Vor allem Briefings, in denen explizit darauf hingewiesen wird, dass die gewünschten Keywordphrasen nicht verändert werden dürfen und dass es dem Auftraggeber bewusst ist, wenn sich nicht immer grammatikalisch korrekte Sätze bilden lassen. Ich bin ausgebildete Sprachwissenschaftlerin und habe ein Problem mit solchen Aufträgen, weshalb ich solche Aufträge meistens nicht auswähle. Dadurch habe ich aber auch einen geschulten Blick für Webinhalte erlangt und sehe genau, wenn irgendwo ein Text auftaucht, der genau solchen Briefings entspricht. Durch das Panda- und mittlerweile in der Nachfolge durch das Pinguin-Update werden solche Aufträge aber glücklicherweise immer seltener. Die Auftraggeber fragen mittlerweile nach Texten mit inhaltlichem Mehrwert und grammatikalisch korrekten Sätzen. Es ist auf jeden Fall Qualität gefordert. Darauf achte ich selbst beim Lesen von Webseiten natürlich auch und ertappe mich dabei – wenn ich noch auf einige veraltete Webinhalte nach strikten SEO-Regeln treffe, die ausschließlich als Fülltext für die Platzierung von Keywords erstellt wurden – wie ich diese Texte mit einem gewissen Amüsement zur Kenntnis nehme.

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