Interview mit Autor Herr Bert

1. Seit wann schreiben Sie für content.de?

Ich habe Content im Juni 2011 entdeckt und schreibe seit Juli 2011 aktiv. Die Intensität dabei richtet sich einzig und alleine selbst an den Themen aus. Die Aufgaben sollen reizvoll sein und eine Herausforderung darstellen. Je größer die Herausforderung oder je höher der Anspruch an einen Mehrwert, desto besser.

2. content.de, formuliert in drei Sätzen, ist für Sie:

content.de ist eine hervorragende Möglichkeit zu den unterschiedlichsten Themenbereichen zu schreiben. Zusätzlich dazu ist es eine überaus willkommene Themenabwechslung zu meinem journalistischen Tätigkeitsbereich, der je nach Arbeitsaufkommen temporär extrem monothematisch aufgestellt sein kann. content.de hilft mir immer wieder dabei, längst verschollen geglaubtes Wissen neu aufzufrischen, denn jedem guten Text geht nun einmal eine gute Recherche voraus.

3. Wodurch haben Sie Ihre Leidenschaft für das Schreiben entdeckt?

In meiner Studienzeit (Jura und BWL) – lang, lang ist es her – war ich wie viele andere Studenten gezwungen, meinen Lebensunterhalt und mein Studium zu finanzieren. Durch Zufall bin ich damals in die journalistische Schiene gerutscht und der bin ich jetzt Jahrzehnte treu geblieben. Da man mir schon zu Gymnasium-Zeiten kommunikative Stärken attestierte, wurde aus der studentischen Not bald eine Tugend.  Später, nach Studienabschluss und Berufseinstieg, habe ich leider nur noch „am Rande“ geschrieben, um es ab einem gewissen Zeitpunkt erneut zu reanimieren und zu intensivieren. Seit diesem Tag vor einigen Jahren habe ich wieder meine Presseausweise (national und international) und schreibe sehr, sehr regelmäßig als Freelancer zu den unter-schiedlichsten Themenbereichen. Die Themenstreuung ist mir dabei persönlich sehr wichtig, um dem „Fachidiotentum“ vorzubeugen. Diese Möglichkeit bietet mir zum Beispiel content.de. Neben meines schreiberischen Talents zähle ich die Fähigkeit, echte Tiefenrecherche betreiben zu können, zu meinen Tugenden und Stärken, die es lohnt, für Content und deren Auftraggeber ins Rennen zu werfen.

4. Was tun Sie gegen Schreibblockaden?

Schreibblockaden? Also eine echte Schreibblockade hatte ich eigentlich noch nie in meinem Leben. Dazu teile ich mich wahrscheinlich viel zu gerne mit. Wenn es einmal an einer Stelle hakt oder ich von mir sagen kann, ich bin vom vorgegebenen Thema „bored beyond belief“, greift entweder die brutale Eigenmotorik, die mir ins verlängerte Rückgrat tritt – wer die fixen Abgabetermine bei journalistischen Artikeln kennt, der weiß wovon ich spreche – oder ich widme kurzfristig meinem Sohn, meiner Familie oder ich nehme mir einen Artikel zur Brust, in der Regel zum Thema Sport, für den ich mich von 0 auf 100 in 2 Sekunden begeistern kann, um so wieder in den schreibenden Tritt zu kommen. Aber so wirklich ist mir der Schreib-Flow noch nie verloren gegangen. Das mag daran liegen, dass man in jeden Artikel auch etwas von sich selbst einfließen lässt.

5. Wann haben Sie Ihre kreativste Phase?

Nie vor 8 Uhr morgens und nie nach 23 Uhr abends. Auch wenn ich ein ausgesprochen nachtaktiver Mensch sein kann, so hasse ich es, mich abends oder nachts mit Recherche zu plagen. Ich verliere bei Spätaktionen häufiger mal die Konzentration und baue Fehler ein, die ich dann am anderen Tag korrigieren muss. Da ich ungerne doppelt arbeite, schenke ich mir das von daher ganz und schreibe zu den Zeiten, bei denen ich weiß, die Fehler- und Unsinnquote bleibt überschaubar gering.

Als ausgemachter Morgenmuffel von Kindesbeinen an, kommt eine schreibende Tätigkeit vor 8 oder auch 9 Uhr am Morgen nicht für mich in Frage. Also kann ich sagen, das zwölfstündige Fenster zwischen 10 und 22 Uhr ist meine kreativste Phase.

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