Interview mit Autorin Chuma Chinelo

Autorin Chuma Chinelo von content.de1. Seit wann schreiben Sie für content.de?

Seit Anfang des Jahres! Schreiben war für mich schon immer eine Leidenschaft, mir fehlte jedoch während meiner Arbeit im Außendienst oft Zeit und Gelegenheit. Eine Kreuzbandplastik zwang mich zum Stillsitzen und plötzlich fand ich mich morgens um 5 Uhr vor dem Rechner wieder.
Der Versuch über content.de Aufträge zu bearbeiten, war eine spontane Eingabe. Daraus entwickelte sich jedoch in Windeseile eine gewisse Sucht nach der Auftragsjagd. Ein wenig wie bei Ebay mit „drei, zwei, eins – meins!“ Da ich als geborener Skorpion aber allen Dingen gerne auf den Grund gehe, habe ich mich recht schnell für ein Fernstudium als Copywriter entschieden. Ich genieße den Service von content.de: Rechner an, Kaffee holen, reservierten Auftrag aufrufen, schreiben!

2. Wie gehen Sie mit einem Schreibauftrag, der mit einer Vielzahl Keywords versehen ist, um?

Ehrlich gesagt, fühlt es sich an wie ein Puzzle! Ich schreibe zuerst den Text zum Thema und achte dabei auf möglichst viele Synonyme zu den Keywords. Wenn ich das Thema an sich fertig habe, überprüfe ich die Keyworddichte und ändere so lange alle Synonyme in die Keywords ab, bis es passt! Natürlich ärgere ich mich oft über viele Keywords, die durch ihre sperrige Ausdrucksform meine ganzen schönen Sätze verformen. Aber das macht es ja auch spannend.

3. Wonach richten Sie sich bei der Auftragssuche?(Textart, zum Beispiel Produktbeschreibungen oder Thema wie „Computer“, oder „Reise“)

Bei mir ist es immer das Thema. Ich muss mich damit auskennen und bereits bei der Auftragsannahme eine grobe Idee haben, was ich zu dem Thema beitragen kann. Ein weiteres Kriterium ist für mich die Bearbeitungszeit. Es ist mir leider nur selten möglich, Aufträge mit einer Bearbeitungszeit von 1 Tag anzunehmen und vernünftig einzuplanen.

4. Welches Fachbuch sollte man Ihrer Ansicht nach als Autor auf jeden Fall gelesen haben und warum?

Oh, da hätte ich gleich 3 lesenswerte Vorschläge!

Für alle Autoren in der Findungsphase:
Schreibend lernen“ von Gerd Bräuer erklärt das Schreiben als Prozess der Kommunikation. Mir hat es gezeigt, warum ich schreibe und was ich dadurch lerne.

Für alle, die Grammatik langweilig fanden:
Der Sprachverführer“ ist eine kleine Stilkunde der deutschen Sprache. Thomas Steinfeld erläutert darin anhand großer Texte der Literatur, warum uns unendlich viele Möglichkeiten zur Verfügung stehen, die Welt in Worte zu fassen – weshalb Geschriebenes uns fasziniert und was uns festhält.

Für alle Kreativen:
IdeenRausch“ von Anja Ebertz ist eigentlich kein Buch, sondern ein Fächer mit 111 Impulsen für neue Ideen! Pure Inspiration für leere Köpfe durch Querdenken und Wechsel der Perspektive.

Was meine Arbeit an SEO-Texten angeht, lese ich lieber „Tipps und Tricks“ von content.de selbst, die sind einfach näher am Thema.

5. Was sollte content.de noch für die Autoren umsetzen bzw. anbieten?

Ich wünsche mir zu Weihnachten eine content.de App für mein iPhone, damit ich auch von unterwegs Aufträge bequem sichten und reservieren kann!

Außerdem könnte ich mir eine Funktion vorstellen, die es uns Autoren ermöglicht, einen Auftrag anzunehmen und den Bearbeitungszeitraum selber vorzuschlagen – selbstverständlich in einem für den Auftraggeber annehmbaren Rahmen! So könnten zumindest von meiner Seite viel mehr Aufträge angenommen werden, weil die Planung freier Kapazitäten für Autoren flexibler wird.

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