Interview mit Autor Jedermanns

1. Seit wann schreiben Sie für content.de?

Für content.de schreibe ich seit Mai 2012. Aufmerksam geworden war ich durch die Berichterstattung in einer Tageszeitung – zuvor hätte ich mir gar nicht vorstellen können, dass viele Blogs und Shops ihren Content auf diese Weise generieren.

2. Wie gehen Sie mit einem Schreibauftrag, der mit einer Vielzahl Keywords versehen ist, um?

Generell beginne ich, den Text unter Einbeziehung der Keywords sofort zu schreiben. Bei der Keyword-Prüfung am Ende zeigt sich, ob sie in der gewünschten Anzahl vorhanden sind. Das Gefühl bringt es mit sich, dass dies in den meisten Fällen gelingt. Ist das nicht der Fall, dann arbeite ich sie nachträglich ein oder reduziere den Umfang. Bei extrem vielen Keywords und einem vergleichsweise knappen Wortumfang versuche ich, mir zunächst Kombinationen zu überlegen, um die Keywords sinnvoll zu integrieren. Sind die Vorgaben überhaupt nicht zu erfüllen, suche ich den direkten Kontakt zum Auftraggeber. So haben ich bei einer Direct Order den Auftraggeber um nochmalige Prüfung gebeten, weil ich mich außerstande sah, bei maximal 400 Wörtern mindestens neun Keywords in jeweils zwölffacher Ausfertigung einzuarbeiten. Das wurde dann problemlos korrigiert.

3. Wonach richten Sie sich bei der Auftragssuche?(Textart, zum Beispiel Produktbeschreibungen oder Thema wie „Computer“, oder „Reise“)

Es gibt zwei inhaltliche Kriterien, die für mich wichtig sind. Zum einen muss ich beim Lesen einer möglichst klaren Auftragsbeschreibung das Gefühl haben, eine Idee zum Thema zu besitzen oder aber den Inhalt recherchieren zu können. Insofern ist die Arbeit durchaus befruchtend, weil ich ja im Zuge der Recherche immer etwas lerne und mein Wissen vervollkommne. Darüber hinaus bin ich bemüht, mit Blick auf Thema und Genre regelmäßig zwischen Nachricht, Blogeintrag, Pressemitteilung oder Biografie zu wechseln. Abwechslung ist gut, um die Qualität zu halten und nicht in Routine zu verfallen, sorgt aber auch für den Spaß beim Texten. Natürlich achte ich darüber hinaus auch darauf, ob ich zeitlich überhaupt in der Lage bin, den Auftrag fristgerecht einzureichen.

4. Welches Fachbuch sollte man Ihrer Ansicht nach als Autor auf jeden Fall gelesen haben und warum?

Um schreiben zu können oder zu wollen braucht man, glaube ich, kein Fachbuch. Wichtig ist es meines Erachtens vielmehr, nach dem Prinzip Learning by doing zu schreiben. Viel lesen, viel schauen, auf die stilistischen Tricks und sprachlichen Raffinessen der anderen zu achten – das ist tatsächlich wichtig. Allerdings habe ich noch einige Newsletter abonniert, die mir helfen, in bestimmten Themengebieten fachlich fit zu bleiben und mit Hilfe von angebotenen Hintergrundinformationen die nötigen Kenntnisse zu vertiefen.

5. Was sollte content.de noch für die Autoren umsetzen bzw. anbieten?

Grundsätzlich ist der Service bei content.de absolut überzeugend, Wünsche, Fragen und Hinweise werden schnell und umfassend realisiert. Mir persönlich hilft alles, was dafür sorgt, Zeit zu sparen und Abläufe zu optimieren. Es sind also immer nur Kleinigkeiten. Da ich mir tatsächlich jede Bewertung anschaue, wäre es für mich hilfreich, wenn in der Annahmebestätigungsmail nicht nur die vom Auftraggeber abgegebene Bewertung, sondern auch die vier Kategorien als Note vermerkt sind. Das würde mir das Nachschauen in der Auftragsliste ersparen.

2 thoughts on “Interview mit Autor Jedermanns

  • 14. Januar 2013 at 21:52
    Permalink

    Verlangt „Content.de“ die deutsche Orthographie oder Neuschreib?

    Danke für die Antwort,

    mit freundlichen Grüßen,

    M. Guhlmann

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