Interview mit Autor Santander

Portraitbild von content.de Autor Santander.1. Seit wann schreiben Sie für content.de?

Seit April 2010.

2. Warum schreiben Sie für content.de?

Das Texten ist ein Standbein meines Lebensunterhalts.

3. Mit welchen Worten würden Sie Ihren Kindern/ Ihrem Partner oder Freunden content.de empfehlen?

content.de ist ein schönes Texterportal mit einer benutzerfreundlichen Arbeitsoberfläche. Die gesamte Abwicklung und die Auszahlung der Vergütung sind problemlos und zuverlässig. Leider sind auch hier die Preise, wie fast überall im Onlinetexterbereich, so niedrig, dass man sie nicht als kostendeckend betrachten kann, wenn man anständige Qualität liefert. Aber als Zugang zu Kunden mit denen man dann ordentliche Directorderpreise aushandelt, ist es in Ordnung.

4. Wie gehen Sie eine Open Order an, damit Sie dadurch zukünftig Direct Orders vom Auftraggeber erhalten?

Beste Qualität der OO liefern und, wenn der Kunde Potential hat, ihn ansprechen und versuchen eine Zusammenarbeit über DOs, bei einem guten Preis, zu vereinbaren. Es macht meist nur Sinn mit Kunden über DOs und bessere Preise zu verhandeln, die von sich aus schon einen gewissen Qualitätsanspruch haben. Die besten Preise habe ich bei Auftraggebern erreicht, die viele und schwierige Keywords grammatikalisch korrekt und sinngemäß sauber verpackt haben möchten. Das ist schwierig und anspruchsvolle Kunden wissen das.

5. Hat sich Ihr Leseverhalten von Webseiteninhalten, seit Sie für content.de arbeiten, verändert?

Ich bin seit vielen Jahren Autor und habe Germanistik studiert. Schon immer hat mich deshalb ein unangemessener sprachlicher Auftritt von Websites sehr gestört. Seit ich selbst als Texter arbeite und weiß, für wie wenig Geld man sich ordentliche Texte schreiben lassen kann, wenn man es selbst nicht kann, ärgere ich mich noch mehr über den vielen Mist, der im Web steht. Für mich als User disqualifizieren sich Seiten, die die sprachliche Gestaltung nicht im Griff haben. Das soll nicht heißen, dass alles in hyperkorrektem Schulaufsatzdeutsch geschrieben sein muss. Aber ein Webauftritt muss auch sprachlich und stilistisch durchdacht und einheitlich sein. Da kann auch Umgangssprache oder webspezifische Kürzelsprache mal angemessen sein.
Wichtig ist, dass die Sprache auf die Botschaft abgestimmt ist und nicht die Botschaft von unangemessener Sprache verhunzt wird. SEO, die schon fünf Meilen gegen den Wind nach SEO stinkt, ist eine Zumutung für Kunden aus Fleisch und Blut!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.