Interview mit Autorin txty

Autorin: txty

1. Beschreiben Sie kurz Ihre Person und wie Sie zum Schreiben gekommen sind.

Direkt im ersten Satz über sich selbst reden bzw. schreiben, damit macht man sich ja bekanntlich beliebt. Aber ok, eine kurze Vorstellung möchte ich natürlich nicht schuldig bleiben. Zusammengefasst verbirgt sich hinter dem content.de- Pseudonym „txty“ eine junge Frau aus Hamburg, die schon immer Freude am Schreiben hatte und die beruflich Erfahrungen im Bereich der Werbung sowie im Online-Marketing sammeln durfte, wodurch der Wunsch, selbst Texte zu verfassen geschürt und die Fähigkeit, dies zu tun geschult wurde.

2. Warum trifft ein Auftraggeber mit Ihnen die richtige Wahl? 

Das möchte ich pauschal gar nicht behaupten, dass jeder Auftraggeber mit mir die richtige Wahl trifft. Aber wenn man auf der Suche nach Texten ist, die Inhalte auf den Punkt bringen, aber dennoch eingebettet sind in einen Rahmen den man gern liest, ist man bei mir an der richtigen Adresse. Weiterhin habe ich durch meinen beruflichen Werdegang Erfahrung im werblichen Schreiben, sowie im Schreiben von suchmaschinenoptimierten Texten.

3. Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht schreiben?

Ich lebe in meiner freien Zeit oft in den Tag hinein und schaue, was das Leben für mich bereithält. Dabei unternehme ich gern spontan etwas mit meiner Familie oder meinen Freunden, bin kreativ, koche und esse.

4. Wie schaut Ihr Arbeitsplatz zum Schreiben von Texten aus, was ist Ihnen dabei besonders wichtig?

Ich habe keinen festen Arbeitsplatz zum Schreiben. Im Sommer sitze ich oft mit meinem Laptop im Garten. Im Winter mache ich es mir meistens am Küchentisch gemütlich. Es gibt auch keine strikten Voraussetzungen, die für mich zum Schreiben erfüllt sein müssen. Ich muss lediglich die innere Ruhe dazu haben und dann kann es losgehen.

5. Welche drei Bücher sollte ein Autor Ihrer Meinung nach gelesen haben?

Ich glaube, es ist ein Gerücht, dass man als Autor unbedingt belesen sein muss. Ich habe tatsächlich selbst in meinem Leben recht wenige Bücher gelesen. Ein Buch, das mich nachhaltig beschäftigt hat, ist Siddhartha von Hermann Hesse.

6. Welche Textaufträge würden Sie gerne übernehmen, die Sie bislang noch nicht geschrieben haben und warum?

Da fällt mir spontan nichts Konkretes ein. Aber ich freue mich immer über neue Themen und Materien, in die man etwas tiefer einsteigen kann.

7. Mit welchen Worten würden Sie uns im Autorenkreis weiterempfehlen?

Spannende Aufträge, reibungslose Abläufe, konstruktives Feedback: Es lohnt sich, sich auf content.de als Schreiberling in Heimarbeit zu versuchen.

One thought on “Interview mit Autorin txty

  • 21. Oktober 2014 at 09:10
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    Liebe Autorin txty,
    wie alle Autoren-Interviews in diesem Blog habe ich auch das Gespräch mit Ihnen interessiert gelesen. In einem Punkt jedoch muss ich heftig widersprechen und gebe gleich zu: Es hängt gewiss auch damit zusammen, dass ich Germanistik studiert habe und 23 Jahre lang Zeitungsredakteur war. Sie sagen: „Ich glaube, es ist ein Gerücht, dass man als Autor unbedingt belesen sein muss.“

    Wir Content-Autoren müssen zumindest einmal Ratgeber überflogen haben für die verschiedenen Textsorten, die von uns gefordert werden. Und wir müssen auch belesen sein! Dabei beziehe ich dieses Wort gerne nicht nur auf Bücher, sondern ebenso darauf, dass wir auch die Menschen und die Welt, in der wir leben, „lesen“ müssen. Daran nämlich stellen wir fest, dass die Welt – und wir! – uns ändern. Dann entdecken wir zum Beispiel, dass Hermann Hesse, nicht nur mit „Siddartha“, vielleicht für 20-Jährige ein wichtiger und hochinteressanter Autor ist. Auf Menschen ab etwa 40 Jahren aber wirken seine Werke eher etwas kitschig.

    Zum „Welt begreifen“ – und ich halte das für unverzichtbar als Content-Autor – gehört die selbst für mich verblüffende Erkenntnis, dass mit der Deutschen Einheit von 1989 ein Autor wie Heinrich Böll aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden ist – immerhin ein Literatur-Nobelpreisträger! Er hat sich überwiegend an der Bundesrepublik der Jahre 1949 bis 1989 abgearbeitet und als die verschwand, brauchte man einfach keinen Heinrich Böll mehr – seinen Themen hatten sich erledigt.

    ich meine, dass wir für unsere Arbeit die Fähigkeit zur Unterscheidung von wichtig und weniger benötigen . und die schult sich auch an literarischer Bildung. Sie vermittelt uns zum Beispiel die Erkenntnis, dass der „Archipel Gulag“ von Alexander Solschenizyn alle Themen der Menschheitsgeschichte enthält und ein Werk für die Ewigkeit ist. Sollten einmal außerirdische Intelligenzen auf die Erde kommen, werden sie Solschenizyn lesen – nicht Böll oder Hesse. Vielleicht surfen diese ETs auch im Content-Blog: Das nämlich hilft ihnen dabei, die Welt des Informationszeitalters zu begreifen.

    Das meint und grüßt
    Peter Umlauf

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