Food-Texte mit SEO-Effekt: Kurzanleitung für Holistic Content

Das Thema Ernährung ist in den letzten zehn Jahren zu einem Dauerbrenner in den Medien geworden. Das Internet ist voll von Abnehmtipps, Expertenstatements und Informationen über diverse Ernährungsweisen von Low carb über vegan bis Paleo. Um bei einem speziellen Food-Thema in den Suchmaschinen gut zu ranken, müssen die Textqualität und die SEO-Strategie dahinter passen.

Statt vieler kleiner Texte bevorzugt Google sogenannten „Holistic Content„: Ein umfangreicher, gut durchstrukturierter Text, der ein Thema möglichst ganzheitlich beleuchtet und möglichst viele Fragen des Users beantwortet. Mit dieser Kurzanleitung am Beispiel eines Food-Themas gelingt Holistic Content:

1. Keywords recherchieren

Beispiel: Ein Onlineshop für Superfood-Mischungen möchte langfristig zum Thema Superfood gut ranken und baut Stück für Stück Content-Seiten dazu auf. Um herauszufinden, welche Keyword-Kombinationen zu dem Oberbegriff Superfood am meisten gesucht werden, steht als Erstes der Blick ins Keywordtool von Google an. Alternativ hilft das Tool kwfinder.com. Im Zusammenhang mit „Superfood“ wird demnach in Deutschland beispielsweise häufig „Superfood Liste“ gesucht. Gibt man dieses Keyword in Google ein, erscheinen neben Medienseiten auch Shops. Sehr gut! Denn das bedeutet, dass ein Shop überhaupt die Chance hat, zu diesem Begriff auf den ersten Seiten bei Google gut zu ranken. Was man bei der Eingabe in Google in diesem Fall auch sieht: Es wird ein Featured Snippet angezeigt, also ein von Google besonders hervorgehobenes Suchergebnis, das man mit einem guten Artikel und dem Besetzen einer Nische sogar für sich gewinnen kann!

2. Selektion des Hauptkeywords

Es lohnt sich, ein paar Begriffe nach dem obigen Muster durchzuspielen und sie dann zu selektieren beziehungsweise zu eliminieren. Bei der finalen Auswahl des Hauptkeywords gilt: Google versteht ähnliche Suchbegriffe, die dasselbe meinen, und auch die Wortstellung, Konjugation und Satzzeichen bei den Suchbegriffen sind irrelevant. Bleiben wir bei dem Beispiel „Superfood Liste“, dann umfasst diese Wortkombination gleichzeitig „Liste Superfood“, „Liste Superfoods“ oder auch „Superfood-Liste“.

3. Korrelierte Keywords analysieren

Wörter, die sehr häufig zusammen in einem Text vorkommen – und zwar auf mehreren unterschiedlichen Seiten im Netz -, korreliert Google miteinander. Google geht davon aus, dass jemand, der sich mit dem betreffenden Thema auskennt, sehr wahrscheinlich beide Wörter im Text nutzen wird. Das Tool wdfidf-tool.com hilft bei der Recherche solcher korrelierten Begriffe. In Verbindung mit „Superfood Liste“ werden beispielsweise oft die Begriffe „Ernährungsplan“, „heimische“ oder „Antioxidantien“ gebraucht. Ein Ernährungswissenschaftler würde nämlich die gesundheitlichen Vorteile von Superfoods unter anderem über die Wirkung der enthaltenen Antioxidantien erklären und erwähnen, dass es auch in Deutschland viele heimische Früchte und Kräuter gibt, die diese Eigenschaften aufweisen und auf einen ausgewogenen Ernährungsplan gehören. Deshalb sollten sich diese Wörter später auch im eigenen Text wiederfinden, um Google zu vermitteln, dass ein Experte hinter dem Text steht.

4. Facetten des Themas identifizieren

Ein holistischer Artikel sollte so viele Fragen wie möglich beantworten und das Thema umfassend beschreiben. Bei der Recherche danach, welche Fragen zum Thema relevant sind beziehungsweise hinter welchen gebräuchlichen Suchbegriffen sich vermutlich Fragen verstecken (hidden agenda), helfen beispielsweise die Tools keywordtool.io und answerthepublic.com. Da es im Bereich Ernährung oft um gesundheitsbezogene Aussagen geht, gilt es, wissenschaftlich fundierte Quellen für die Beantwortung dieser Fragen zu nutzen. Links, die auf die offiziellen Gesellschaften verweisen, wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, bewertet Google als positiv.

5. Struktur schaffen und loslegen

Nun gilt es, alle recherchierten Themenbereiche sinnvoll als Textgerüst zu strukturieren. Beginnend bei der Definition über Listen und Beispiele bis hin zu Anwendungsideen und Rezeptvorschlägen kann alles mit dabei sein. Der Text selbst muss natürlich hochwertig und SEO-optimiert verfasst sein, sich aller relevanten Formatierungen bedienen und im besten Falle einen Author-Tag beinhalten. Eine gute Headline dazu, passende Meta Tags hinterlegen sowie Bilder oder Videos nicht vergessen – fertig!

Auszüge: Ernährungsthemen in den Medien:


Dieser Blogbeitrag wurde von
Texterin „zweiblick“ verfasst.

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