Interview mit Texterin Notenfeder

Beschreiben Sie bitte kurz Ihre Person.

Neugier. Kein anderer Reiz stellt eine größere Antriebskraft dar, als eine allgegenwärtige, nagende Neugier. In dem Lehrbuch Fischer Abiturwissen fand ich dann das Bild, das meinen Gang in die Physik festlegte. Das Bild zeigte Up- und Down-Quarks, die mit Farbladungen zu einem Proton zusammenklebten. Mit einem Mal war mir klar, dass nur die Physik Antworten auf meine tief gehenden Fragen zur Natur und der ganzen Welt bereithält. Zusammen mit meiner Begeisterung für Technik lieferte dieses eine Bild die Grundlage für mein akademisches Streben.

Im Studium  mutierte meine Neugier zu einem starken Interesse an den Vorgängen, die an der Schnittstelle zwischen Mensch und Technik stattfinden. Wie reagieren Benutzer auf Technik, wie erleichtere ich technikfernen Menschen den Zugang und wie nehme ich Letzteren ihre Ängste? Alles Fragen, die ich im Rahmen von Projektmanagement, technischem Support und Vertrieb oft beantworten durfte.

Dazu war das Schreiben von Konzepten, Angeboten und Dokumentationen in Deutsch und Englisch stets ein großer Teil meiner Arbeit. Das freiere Schreiben zu Themen, die über IT und Technologie weit hinausgehen, kam erst in den letzten beiden Jahren dazu. Die Wirkung von wohlplatzierten Worten, der schmale Grat von stimmungsvollen Formulierungen und das subtile Verknüpfen von Emotionen offenbarten mir ein faszinierendes neues Feld zur Befriedigung meiner Neugier.

Warum trifft ein Auftraggeber mit Ihnen die richtige Wahl?

Erfahrung im schriftlichen Umgang mit Menschen. Die Kommunikation in der IT-Welt besteht fast ausnahmslos aus schriftlichen Dialogen und dem Verfassen von Berichten. Ich liefere Auftraggebern flüssig lesbare Texte, die den Leser an einem roten Faden zu dem gewünschten Ergebnis leiten. Es fällt mir leicht, mich in Zielgruppen einzufühlen, relevante Fakten zu recherchieren und so Texte mit inhaltlicher Tiefe zu schreiben.

Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht schreiben?

Alles, was den Geist anregt, erweckt mein Interesse: ein faszinierendes Buch unterhält mich für Stunden, spannende Logik-Rätsel fordern meine Konzentration und kommunikative Brettspiele sind perfekte Unterhaltung mit Freunden. Daneben koche ich leidenschaftlich gern, besonders mit frischen Zutaten regionaler Händler, die ihre Waren auf lokalen Märkten anbieten. Eine längst vergessene Sorte Tomaten, eine neue Züchtung von Kirschen oder ein aromatisch geräucherter Speck erwecken den Drang zum Experimentieren in mir.

Wie sieht Ihr Arbeitsplatz zum Schreiben von Texten aus, was ist Ihnen dabei besonders wichtig?

Mein Laptop enthält meinen ganzen Arbeitsplatz. Ein virtueller Desktop darauf ist einzig dem Schreiben gewidmet. Er ist optimal auf meinen Arbeitsprozess angepasst und enthält keine ablenkenden Elemente. Ein Browser zum Recherchieren, zwei Editoren, mit denen ich die konzeptionelle und schöpferische Tätigkeit trenne, Tools für die SEO-Arbeit sowie Rechtschreib- und Grammatikprüfung. Das ist alles, was ich mir an Schreibtisch gönne. Mit einem großen Glas Wasser neben mir und ein paar ruhigen Musikstücken im Ohr versinke ich schnell für einige Stunden im kreativen Schreiben.

Welche drei Bücher sollte ein Autor Ihrer Meinung nach gelesen haben?

Hier möchte ich zwei spannende Sachbücher empfehlen und zur Auflockerung einen Roman, der mich durch seinen Erzählstil beeindruckt hat.

  • „Miteinander reden“ von Friedemann Schulz von Thun beschreibt die Wechselwirkung zwischen dem Ersteller einer Nachricht und ihrem Empfänger. Texte werden selten genau so verstanden, wie sie gedacht und geplant sind. Das empfohlene Buch hat meine Art zu formulieren stark beeinflusst. Ich formuliere heute sehr viel gezielter und auf den Leser ausgerichtet.
  • „Wie man Kunden begeistert“ von Kenneth Blanchard und Sheldon Bowles enthält nützliche Tipps für das Schreiben verkaufsfördernder Texte. Erfahrene Autoren finden in diesem Buch Anregungen, um Produkt- und Kategorietexte einladend zu formulieren. Schüchternen Autoren gibt das Buch Tipps für den Umgang mit eigenen Auftraggebern.
  • „Das Wetter vor 15 Jahren“ von Wolf Haas begeistert mich durch die kunstvoll miteinander verwobenen Erzählebenen. An nur zwei Abenden habe ich das interessante Buch verschlungen und glaube, dass es auch anderen Autoren mit Freude an der deutschen Sprache viel Spaß bereiten wird.

Welche Textaufträge würden Sie gerne übernehmen, die Sie bislang noch nicht bearbeitet haben, und warum?

Das Angebot bei content.de ist so vielfältig, dass ich bei den Open Orders immer wieder etwas finde, was mich reizt. Auch meine Stammkunden kommen aus sehr unterschiedlichen Bereichen, was ich sehr schätze. Von daher habe ich zurzeit thematisch keine offenen Wünsche. Einzig bezüglich der Art wünschte ich mir, wieder einmal englische Beiträge verfassen zu dürfen, denn auch die Sprache unserer angelsächsischen Nachbarn bietet großen Variationsreichtum und umfangreiche Ausdrucksvielfalt. Vielleicht bietet sich da in Zukunft die eine oder andere Gelegenheit.

Mit welchen Worten würden Sie uns im Autorenkreis weiterempfehlen?

An content.de schätze ich die breite Auswahl an Auftragsthemen und den direkten Kontakt mit den Auftraggebern. Schon mehrfach haben mich Kunden direkt angeschrieben und mit Aufträgen versorgt, für die ich zuvor eine Open Order erledigt hatte. Die Plattform, die Arbeit von zuhause ermöglicht, selbst wird konstant weiterentwickelt, die Geschäftsbedingungen sind fair und die Auszahlung klappt schnell und zuverlässig.

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