Interview mit dem Texter TheRacoon

Beschreiben Sie bitte kurz Ihre Person

Hallo erstmal,

ich bin 25 Jahre alt und wohne im schönen Mittelrheintal, wo ich derzeit sowohl meiner Arbeit als auch meinem (noch) hauptberuflichen Master-Studium nachgehe. Zum Schreiben bin ich zugegebenermaßen nur unter Zwang gekommen. Das zumindest schmiert mir meine Mutter zu gegebenem Anlass gerne aufs Brot, wenn sich das Gesprächsthema meiner Grundschulzeit zuwendet.

Geschrieben habe ich zwar schon immer gerne. Nichtsdestotrotz konnte ich mich aber nie damit anfreunden, verschnörkelte Buchstaben in Schönschrift auf die Linien zu bringen. Es ist schließlich kein Geheimnis, dass überbordende Kalligrafie zu Lasten von Inhalt und Aussagekraft geht. 😉

Man kann es also durchaus als Glücksgriff bezeichnen, dass ich bereits im zarten Alter von acht Jahren einen Computer mit dem damals schon veralteten Betriebssystem Windows 3.1 mein Eigen nennen durfte. Und so dauerte es auch nicht lange, bis ich zusammen mit einem Sandkastenfreund nach der Lektüre einer einschlägigen Computerzeitschrift gleich einen eigenen »Verlag« gründete und meine Eltern mit Artikeln über MS-DOS-Spiele in den Wahnsinn getrieben habe.

Anders als der Chefredakteur der Schülerzeitung hatten es meine Lehrer gerade in der Oberstufe mit meiner »Arztschrift« zu tun. Manchmal habe ich tatsächlich den Verdacht, dass meine Texte im Englisch-, Deutsch- und Geschichts-Leistungskurs eher interpretiert als Wort für Wort gelesen wurden.

Auch nach dem Abitur hat sich meine Leidenschaft für das Schreiben erhalten. Und das, obwohl ich aus Sicht vieler Kreativer auf die »Dunkle Seite« gewechselt bin und ich mich für ein MINT-Studium mit den Schwerpunkten Informatik und Wirtschaft entschieden habe. Neben eher privaten Texten für Blogs und der einen oder anderen Kurzgeschichte habe ich also insbesondere fachbezogen getextet. Während einer Vorlesung zum Thema Crowdsourcing ist mir letztendlich die Idee gekommen, »mein Talent« im Nebenberuf professionell einzusetzen.

Das war im Jahr 2013. Heute umfasst mein Tätigkeitsfeld nicht mehr nur die Texterei, sondern auch das Content- und Projektmanagement für Kunden aus unterschiedlichsten Ländern und Branchen. Dank dieser spannenden Aufgabenkombination ist die Arbeit mit dem allgegenwärtigen Medium Text in all seinen stilistischen und technologischen Facetten heute ein zentraler Bestandteil meines Lebens.

Warum trifft ein Auftraggeber mit Ihnen die richtige Wahl?

Service Excellence hat für mich oberste Priorität, denn nur gut recherchierte, handwerklich sauber gestaltete und nach den Kundenvorgaben erstellte Texte können ihren Zweck beim Endkonsumenten optimal erfüllen. Durch meine breite Management-Ausbildung und meine eigene Tätigkeit im Content- und Projektmanagement kenne ich zudem auch »die andere Seite«. Kundenorientierung und der Verzicht auf künstlerische Eitelkeiten sind für mich daher ebenso selbstverständlich wie absolute Termintreue. Weiterhin zeichnet mich meine allgemeine Neugier aus, sodass ich mich gerne auch mit großem Elan in Themen einarbeite, die nicht direkt meinen privaten und ausbildungstechnischen Fachgebieten entsprechen.

Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht schreiben?

Abgesehen von meinem Wirtschaftsinformatik-Studium, das noch immer einiges an Zeit in Anspruch nimmt, bin ich begeisterter Radsportler. Sofern es das Wetter auch nur einigermaßen zulässt, trifft man mich häufig zusammen mit Freunden auf dem Rennrad in den rheinland-pfälzischen Mittelgebirgen. Zusätzlichen körperlichen Ausgleich für das viele Sitzen am Schreibtisch schafft regelmäßiges Krafttraining. Weitere Hobbys, denen ich aus Zeitmangel leider nicht mehr so intensiv und regelmäßig wie früher nachgehen kann, sind das Zeichnen und die 3D-Modellierung am Computer.

Wie sieht Ihr Arbeitsplatz zum Schreiben von Texten aus, was ist Ihnen dabei besonders wichtig?

Ich will Sie als Leser gar nicht erst mit Gemeinplätzen wie »Ordnung auf dem Schreibtisch« langweilen. Denn, wie jeder weiß, verabschiedet sich die Ordnung nach ein paar Stunden intensiver Arbeit ohnehin zwischen Kaffeetassen, Haftnotizen und Ausdrucken. Wesentlich wichtiger sind für mich persönlich meine beiden großen Monitore. Nichts ist schließlich schlimmer für die Produktivität als eine zu kleine Anzeigefläche. Abgesehen von einer heißen Tasse Kaffee auf dem Schreibtisch dürfen auch auf dem Rechner einige Annehmlichkeiten nicht fehlen. Dazu zähle ich unter anderem eine vernünftige Autorensoftware, ein Synonymwörterbuch und eine Playlist mit guter Musik.

Welche drei Bücher sollte ein Autor Ihrer Meinung nach gelesen haben?

Wer viel schreibt, der liest auch viel. Auch wenn mir der Sinn nach der Arbeit ehrlicherweise meist eher nach einem Hörbuch steht, gibt es doch einige Bücher, die ich trotzdem sogar mehrfach gelesen habe. Es gibt meiner Meinung nach mit Ausnahme des Dudens kein Buch, das jeder Autor gelesen haben sollte. Dennoch möchte ich die folgenden drei Werke empfehlen:

  • »Schnelles Denken, langsames Denken« – Daniel Kahneman
  • »Psychologie der Massen« – Gustav Le Bon
  • »Basic Economics« – Thomas Sowell

Welche Textaufträge würden Sie gerne übernehmen, die Sie bislang noch nicht bearbeitet haben, und warum?

In meinen nun über vier Jahren bei content.de habe ich schon eine ganze Menge an Themen bearbeitet und meinen Horizont dabei bis weit in den Maschinenbau hinein erweitern können. Sehr interessant wären jedoch Texte zu historischen Themen, da ich mich privat bereits seit meiner Jugend mit allem befasse, was die Menschheitsgeschichte zu bieten hat. Andererseits bin ich auch immer für Neues offen, schließlich gibt es noch viele interessante Themen, von denen ich bis dato noch nichts gehört habe.

Mit welchen Worten würden Sie uns im Autorenkreis weiterempfehlen?

content.de ist meiner Erfahrung nach ein sehr klar strukturiertes Textportal, das auf Transparenz gegenüber Kunden und Autoren setzt. Hinzu kommt die ebenso sichere wie flexible Vergütungsstruktur nebst der für mich deutlich vereinfachten Buchhaltung. An content.de schätze ich zudem die absolut unkomplizierte und persönliche Zusammenarbeit zwischen Autoren und Mitarbeitern. Im Gegensatz zu anderen Content-Plattformen bietet content.de das mit Abstand attraktivste Angebot für Texter. Hier werden immer wieder Texter gesucht und spannende Aufträge vergeben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.