Interview mit Texterin Freda

Stellen Sie sich bitte kurz vor und beschreiben Sie, was Sie motiviert hat, bei content.de aktiv zu werden.

Ich texte unter dem Nicknamen Freda und bin Biologin und Autorin. Mein Lebensweg hat mich von den Naturwissenschaften zum Schreiben geführt. Nachdem ich als technische Assistentin, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Kulturvermittlerin und Lehrerin gearbeitet habe, wollte ich meinen Traum verwirklichen, ein Buch zu veröffentlichen. Bis heute sind 4 Romane, 2 Kinderbücher und einige Kurzgeschichten von mir erschienen. Ich habe mich an verschiedenen Literatur-Akademien fortgebildet und an den Workshops solchen Gefallen gefunden, dass ich heute selbst regelmäßig Schreibwerkstätten veranstalte und leite. Da meine drei Kinder älter wurden, hatte ich mehr Zeit zur Verfügung und suchte nach einer sinnvollen beruflichen Ergänzung. Dafür wollte ich aber weder meine schriftstellerische Tätigkeit noch meine Schreibwerkstätten aufgeben, also kam eine Anstellung nicht in Frage. Eine befreundete Autorin riet mir in dieser Situation, für content.de zu texten. Zuerst war ich skeptisch und blieb es zugegebenermaßen am Anfang meiner Texter-Karriere noch eine Weile. Schließlich dauert es, bis man sich eingearbeitet hat und das Geschäft lukrativ wird. Heute bin ich als Texterin sehr zufrieden. Ich genieße die gleichzeitige Flexibilität und Sicherheit.

Planen Sie Ihren Text-Output? Orientieren Sie sich an einem monatlichen Zielverdienst oder schreiben Sie nur, wenn es Aufträge zu Ihren Lieblingsthemen gibt?

Mein Text-Output orientiert sich an meiner literarischen und schreibpädagogischen Tätigkeit. Ich passe ihn daran an, wie viel in diesen Bereichen zu tun ist. Genau das ist für mich der Vorteil am Texten für content.de. Mit besonderer Freude widme ich mich beim Schreiben natürlich meinen Lieblingsthemen, aber ich lerne auch gerne mal dazu. Wer nie ein Risiko eingeht, kommt auch nicht wesentlich vom Fleck.

Gab es Stolpersteine, falls ja, welche und wie sind Sie damit umgegangen?

Zwischendurch war ich mir unsicher, ob ich mich beim Texten nicht unter meinem Wert verkaufe. Ich hatte überlegt aufzuhören. Ich habe mich dann entschieden, noch etwas durchzuhalten: Und voilà! Ich wurde hochgestuft und bekam mehr Direct und Group Orders. Das Durchhalten hat sich für mich gelohnt.

Wie lange hat es gedauert, bis Sie Ihre ersten Group/Direct Orders erhalten haben? Wie konnten Sie die Auftraggeber für sich gewinnen?

Ich kann jetzt keine exakten Angaben liefern. Etwa zwei Monate, schätze ich. Ich habe bei einer Bewerbung – genau wie beim literarischen Schreiben – immer ein wenig das Gefühl, zwischen den Zeilen schwingt etwas mit. Leidenschaft oder besonderes Interesse für ein Thema vielleicht. Wenn die Auftraggeber das spüren, buchen sie vermutlich.

content.de bietet diverse Möglichkeiten, um als Texter auf sich aufmerksam zu machen, zum Beispiel: Selbstdarstellung mittels Autorenprofil, Teilnahme an Ausschreibungen (Schwarzes Brett), das Einreichen von Themenvorschlägen, Nachfassen bei Open-Order-Kunden etc. – Was ist aus Ihrer Sicht am effektivsten, um Stammkundschaft über content.de aufzubauen?

Bestmöglichen Content zu liefern.

Sind Ihnen Fehler bei der Bewerbung um Aufträge unterlaufen? Gibt es etwas, das Sie zukünftig anders handhaben würden?

Man kann auch zu viel Leidenschaft für ein Thema vermitteln und dabei ins Schwärmen geraten. Das kommt vielleicht nicht immer gut an. Trotzdem würde ich eine Bewerbung mit einem derartigen Inhalt heute nicht anders gestalten. Ich bin für Authentizität. Was der eine Auftraggeber nicht mag, freut den anderen.

Welche drei Tipps haben Sie für einen Texter, wenn er bei content.de richtig durchstarten möchte?

Fleißig sein, durchhalten und sich auch mal an etwas Neues heranwagen.

Eine Arbeitsprobe von Freda gibt es hier:

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