Interview mit dem Autor Blue Floyd

1. Wie lange schreiben Sie bereits für content.de?

Ich glaube, ich bin seit Anfang an dabei. Eigentlich müssten Sie das am besten wissen, aber ich denke, dass ich etwa seit März oder April 2010 regelmäßig bei content.de schreibe. Mal etwas mehr, mal etwas weniger. Schon fast zwei Jahre. Wie die Zeit vergeht…

2. content.de, formuliert in drei Sätzen, ist für Sie:

Mit einem meiner Hobbys (dem Schreiben) nebenbei sogar noch nennenswerte Summen Geld verdienen zu können. Freiheit, die mir kaum ein anderer Nebenjob bieten könnte. Ein äußerst freundliches Support-Team, das mir in der Vergangenheit sogar schon sehr lohnenswerte Aufträge vermittelt hat, ohne dass ich überhaupt nachgefragt hatte.

3. Wodurch haben Sie Ihre Leidenschaft für das Schreiben entdeckt?

Wenn ich es ganz genau festlegen sollte, müsste ich an dieser Stelle sagen, dass ich durch ein spezielles Buch darauf aufmerksam wurde. Das Buch „Die Enden der Parabel“ von Thomas Pynchon hat mir gezeigt, dass man auch ganz anders schreiben kann, wenn man möchte. Es war, bis auf die Sprache, komplett anders als alles andere, was ich bis dahin gelesen hatte. Ein richtiger „Aha-Moment“, der mir erst bewusst gemacht hat, wie kreativ Literatur und Schreiben im Allgemeinen überhaupt sein können. Danach habe ich damit begonnen, Kurzgeschichten zu schreiben, später auch längere Texte, von denen ich nicht genau weiß, wohin sie noch führen werden. Das war irgendwann 2007 oder 2008… Anschließend habe ich mich umgesehen, ob man auf diese Art und Weise nicht irgendwie auch einen kleinen Euro nebenbei verdienen könnte. Zwischen Kurzgeschichten und den Aufträgen bei content.de liegen zwar Welten, doch das Prinzip ist schließlich dasselbe – es geht um das Schreiben. Aus dem „kleinen Euro“ ist mittlerweile auch etwas mehr geworden.

4. Was tun Sie gegen Schreibblockaden?

Ich schreibe einfach nicht. Bevor ich ein Fehlerchaos abliefere, lasse ich die Feder (beziehungsweise die Tastatur) lieber ruhen. Mit schlechter Qualität aufgrund von akuter Schreibunlust ist weder mir noch dem Kunden noch content.de geholfen. „Lockerungsübungen für den Geist“ oder ähnliche Dinge habe ich noch nicht ausprobiert.

5. Wann haben Sie Ihre kreativste Phase?

Auf jeden Fall spät abends. Wenn es dunkel ist und die Welt sich endlich etwas langsamer dreht, Telefone nicht mehr klingeln und die Autos in den Garagen stehen, ist auch die nötige Ruhe für das Schreiben da. Leider läuft das komplett gegen die Arbeitsphilosophie der meisten Kunden bei content.de, da diese die Aufträge natürlich zu „Bürozeiten“ reinstellen – also morgens früh oder um die Mittagszeit. Somit schreibe ich dann meistens auch eher in meinen unkreativen Phasen. Aber so ist das nun mal, es kann nicht immer alles perfekt laufen.

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