Wörter machen Leute – Literaturtipps für Autoren

Autoren sind kreativ und müssen ständig Neues schaffen. Um einen guten Schreibstil zu entwickeln, bedarf es nicht nur Talent. Das Handwerkszeug kann man sich aneignen. Dabei helfen unsere Literaturtipps:

deutschfuerkennerIn „Deutsch für Kenner“ bietet Wolf Schneider eine wahre Fundgrube für jeden, der seinen Umgang mit Sprache kultivieren will. Denn es geht um Eines: Nicht etwa um Grammatikregeln, die beherrschen Autoren. Vielmehr zeigt er, wie man verständlich und gleichzeitig elegant formuliert. An Beispielen zeigt er, wie ein kurzer Satz der Größte wird. Allerdings nur dann, wenn es dem Autor gelingt, die wenigen Worte mit Substanz zu füllen.

Er veranschaulicht, wie Texte beschaffen sein müssen, damit der Adressat diesen ohne Mühe und Not versteht. Am Ziel angekommen ist der Autor nur, wenn der Leser den Text versteht. Tiefer in die Thematik greift das Kapitel „Was wollen Leser und Hörer?“.

Wolf Schneider ist nicht nur Journalist, sondern auch Sachbuchautor und Sprachkritiker. Weiter lehrt er an fünf Journalistenschulen und gibt in seinen Seminaren Tipps für Werbetexter und alle, die ihre Sprache öffentlich machen.

bildermachenleuteWem „Deutsch für Kenner“ gefallen hat, kann mit weiteren Publikationen Schneiders eine Fortsetzung wagen.

 

 

Schreiben beginnt im Kopf. Man legt das Fundament mit sinnvollem Inhalt. Die heutige Zeit fordert von einem Autor, Spezialist zu sein, auf vielen Gebieten. Das bedeutet im Umkehrschluss nichts Anderes als Folgendes zu beherrschen: „Richtig recherchieren“.

richtig_recherchierenMatthias und Frank Brendel (u.a.) zeigen Profis und solchen, die es werden wollen, wie systematische Recherche funktioniert. Spielregeln werden gleich mitgeliefert. Von besonderem Interesse für unsere Autoren ist das Kapitel, welches sich mit Informationen aus Datenbanken und Internet widmet. Denn mit einer guten Recherche lässt sich Zeit sparen, die wiederum für weitere Texte verwendet werden kann. Wer Tipps braucht, wie man zu inhaltlich fundierten Texten kommt, kann sich hier einlesen:

Der Recherche folgt der Schreibprozess und es kann losgehen. Nur wie? Gekonnt mit einem Zitat beginnen und dabei gegebenenfalls Kontraste setzen: „Stilistik für Journalisten. Ein Lehrbuch“ geht von der Bedeutung des Sprachgebrauchs bis hin zu Dimensionen journalistischer Qualität. Das Werk überzeugt durch die dargestellte Fülle an (grammatikalischen) Feinheiten, die letztendlich darüber entscheiden, ob ein Text gut oder schlecht ist. Zudem geht es heutzutage darum, sich von der Masse abzuheben.

stilistik_fuer_journalistenDas Buch ist sowohl für die journalistische Aus-und Weiterbildung gedacht als auch für den Arbeitsalltag. Ein solides und umfassendes Handbuch für alle, die schreiben oder es lernen wollen.

 

 

Die Wartezeit auf Bestellungen verkürzen wir mit zwei Online-Tipps:

  • www.schreibnudel.de Gitte Haerter liebt das Schreiben und das merkt man. Auf ihrem Blog finden Interessierte Tipps, Downloads und einen wöchentlichen Newsletter.
  • Constantin Seibt hingegen braucht auch mal Pause vom Schreiben, so sagt er. So entstand sein Blog für den „Tages-Anzeiger“. Er gibt Denk- und Diskussionsanstöße, aber auch wertvolle technische Tricks. Dabei setzt er auf Humor. Wer eine Pause braucht und dennoch etwas Lernen möchte, schaut hier vorbei: http://blog.tagesanzeiger.ch/deadline/ .

 

 

 

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