Autorenumfrage 2013 – erste Ergebnisse

umfragecontent.de wächst und entwickelt sich stetig weiter. Daher wollen wir unsere Autoren und ihre Arbeitsweise auf unserer Plattform noch besser kennen lernen. Zu diesem Zweck haben wir einer repräsentativen Gruppe von 2.000 Autoren einen Link zu einer großen Autorenumfrage auf der Startseite in ihrem Account zur Verfügung gestellt. Die Resonanz ist bisher überwältigend. Nach nicht einmal 12 Stunden(!)  haben über 400 Autoren den umfangreichen Fragebogen vollständig ausgefüllt. Im Schnitt benötigten sie dazu immerhin 18 Minuten. Ein ganz großes DANKESCHÖN an dieser Stelle an alle bisherigen und künftigen Teilnehmer!

Natürlich wollen wir die Umfrageergebnisse nicht verfälschen, indem wir jetzt schon auf erste Ergebnisse eingehen. Dazu nur so viel: In vielen Bereichen bestätigt die Umfrage unser Bauchgefühl, in einigen Bereichen zeigt sich, dass z. B. das Verhalten bei der Auftragssuche bei einigen Autoren doch anders ist als vermutet.

Drei Punkte sind bei den Wünschen an die Plattform mehrfach genannt worden, auf die wir hier schon eingehen wollen:

  •  Duden-Integration: Viele Autoren wünschen sich eine Integration der Duden-Rechtschreibkorrektur. Wir auch! Daher haben wir auf der CeBIT in diesem Jahr auch mit den Ansprechpartnern  vom Duden Verlag getroffen und über die Integration der Duden-Korrekturlösung in unser Frontend gesprochen. Zur dmexco 2013 sollte die Lösung implementiert und vorgestellt sein. Die Verträge lagen unterschriftsbereit vor, doch dann hat die Duden – Verlagsgruppe den Geschäftsbereich „Sprachtechnologie“ im Sommer leider überraschend eingestellt. Damit war das Projekt leider gestorben. Andere – ähnlich effektive – Korrekturlösungen sind derzeit leider nicht auf dem Markt zu finden.
  • Einige Autoren wünschen sich die Möglichkeit, eigene, bereits bestehende Texte auf content.de zum Verkauf anzubieten. Dieses Geschäftsmodell hat sich am Markt allerdings nicht durchgesetzt. Die Einstellung von Diensten, die mit diesem Geschäftsmodell arbeiten, zeigt dies deutlich. Das liegt unter anderem daran, dass Auftraggeber in den meisten Fällen doch sehr konkrete thematische und formale Vorstellungen haben.
    Wir wollen Autoren hier nicht in Vorleistung gehen lassen und suggerieren, dass über diesen Weg Geld verdient werden kann, wenn wir wissen, dass das in 99% der Fälle nicht funktioniert.
    Für eigene Themenvorschläge haben wir vor einiger Zeit die „Themenvorschläge“ ins Leben gerufen, die auch erfolgreich angenommen werden. Hier haben wir eine Quote von 25% Beauftragung per DirectOrder erreicht, d.h. aus jedem vierten eingereichten Themenvorschlag wird auch ein Auftrag. Damit ein Auftraggeber Themenvorschläge einfordern kann, muss er sein Konto bei uns auch entsprechend aufgeladen haben, um zu signalisieren, dass er auch tatsächlich bereit und in der Lage ist, die angefragten Leistungen auch zu beauftragen.
    Bei „freien“ Themenvorschlägen ohne konkrete Nachfrage durch Auftraggeber wäre die Beauftragungs-Quote sicherlich deutlich geringer.
  • Präsentation bester Mustertexte: Werden wir definitiv nicht machen, da wir dann ca. 5 Minuten warten müssten, bis die ersten „Klontexte“ dieser prämierten Mustertexte eingereicht werden. 😉

Einen guten Vorschlag zur „Blättermechanik“ hat unsere Technik übrigens bereits umgesetzt.  Jetzt können auch direkte Seitenzahlen eingegeben werden, wenn eine Ergebnisliste über mehrere Seiten geht.  In diesem Sinne freuen wir uns weiter auf konstruktiven Input unserer Autoren.

Zwei Antworten auf die Frage „Wenn Sie längere Zeit einmal nicht für content.de schreiben, woran liegt das?“  sind uns aufgefallen und werden auch ausdrücklich vom Team akzeptiert:

  • „Partnerin blockiert Rechner“
  • „Fußball WM“

62 thoughts on “Autorenumfrage 2013 – erste Ergebnisse

  • 17. Oktober 2013 at 11:45
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    Hallo,

    sehr gute und vor allem sehr schnelle Änderung bei der Blättermechanik (Such nach Seiten bei vielen Aufträgen in einer Kategorie). Funktioniert gut! Wegen einer Fußball-WM keine Aufträge schreiben ist erlaubt? Werde es mir für nächstes Jahr merken 🙂 War ein Scherz…
    Weiterer Vorschlag: Die Arten der Aufträge (Kategorie, Landingpage, Text für Filterseite, blog-Beiträge, Brand-Texte etc.) am Ende bei seo-Wissen mal erklären
    Liebe Grüße
    WaveHeart

  • 17. Oktober 2013 at 11:47
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    Aussetzen ist nur während der Spiele der deutschen Nationalmannschaft und während des Endspiels erlaubt (falls wir mal wieder um den 3. Platz spielen müssen ;-))

  • 17. Oktober 2013 at 12:18
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    Danke für die verbesserte Blättermöglichkeit, das war u.a. auch mein Verbesserungsvorschlag!

  • 17. Oktober 2013 at 20:56
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    Bei der Umfrage ist mir aufgefallen, dass in Bezug auf Textvorlagen nur danach gefragt wird, ob sie eine Belastung darstellen. Ich finde die Vorlagen allerdings eher vorteilhaft, da ich die geforderte Struktur direkt erkennen kann und nicht in der Auftragsbeschreibung nach den entsprechenden Anforderungen suchen muss (schlimmstenfalls in einem endlosen Fließtext mit Hinweisen wie „Benutzen Sie die Rechtschreibkorrektur von Word“ o.ä. ;-).

  • 17. Oktober 2013 at 22:43
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    Können wir es denn statt der gescheiterten Duden-Integration zur Rechtschreibkorrektur nicht so machen, wie ich es ohnehin handhabe? Ich speichere meine Texte grundsätzlich aus der Content-Textmaske in word ab – da ist doch ein Rechtschreibprogramm dabei. Diese Vorgehensweise hat zudem den Vorteil, dass man ein anderes Schriftbild bekommt und dadurch Fehler auffallen, die einem vorher noch durchgingen. Dann wird’s zurückgespeichert in die Textmaske. Einen ähnlichen Effekt beobachte ich bei mir auch beim Umschalten von der Erfassung- auf den Einreichmodus. Auch da fische ich durch die veränderte Darstellung immer noch mal einen Fehler raus, den ich vorher nicht sah.
    Alles Liebe vom Jazzer

  • 17. Oktober 2013 at 23:09
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    Die Idee mit dem Duden Korrektor ist ja schön und gut. Ich finde den persönlich prima, da ich ihn seit Jahren verwende. Was bringt er mir, wenn ich eine Korrektur meines Textes erhalte in der Mischhaut zu Misch-Haut vom Kunden verändert wird. Wenn Kunden den Bild-Bindestrich mittlerweile als anerkanntes Zeichen zwischen Asche-Wolke, Regen-Schauer, Fernseh-Bild, Winter-Reifen etc. sehen, dann nützt auch kein Duden mehr. Sehe ich das falsch?

  • 18. Oktober 2013 at 08:32
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    Die Rechtschreibkorrektur von Word ist sicherlich gut. Aufpassen muss man nur, wenn in Word Sonderzeichen, Zeilenumbrüche oder Formatierungen verwendet werden, die im „normalen Texteditor“ nicht vorhanden sind. Auf content.de werden die Texte generell als „Plain-Text“ behandelt und nicht als Word- oder HTML-Datei, damit wir eine einheitliche Ausgangsbasis für die Konvertierung in alle möglichen Exportformate haben. Daher wird z. B. für Formatierungen nur BB-Code verwendet. Zeichen wie der „korrekte“ Bindestricht aus Word sind in einfachen Textdateien nicht zu finden. Auch die (Wort-)Zählung von Word ist für uns nicht verbindlich. Word zählt z. B. Bindestriche und Aufzählungszeichen als einzelne Wörter mit. Daher: Wenn man Word für die Rechtschreibkorrektur verwendet ist das ok. Dann muss aber darauf geachtet werden, dass keine Sonderformatierungen verwendet werden.

  • 18. Oktober 2013 at 09:55
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    Guten Morgen,

    Ich war wirklich sehr überrascht, als ich die Umfrage vorgestern bei content.de wahrgenommen habe und hatte mich, trotz mitternächtlicher Stunde, auch gleich an die Beantwortung gemacht, anfangs eher aus Neugier. Von Frage zu Frage beeindruckte mich dann mehr und mehr, dass die angesprochenen Themen wirklich so angelegt sind, dass es dabei genau um die Punkte geht, die Autoren bewegen, besonders jene, die gerade neu bei content.de angefangen haben. Wer wie ich, nach gut zweijähriger Abstinenz, wieder zu content dazu gestoßen ist, wird bestimmt auch festgestellt haben, dass sich hier eine Menge zum Positiven geändert hat. Somit fällt es eigentlich schwer, über irgendwelche Verbesserungswünsche zu schreiben, die dann auch angemessen und durchsetzbar wären. Meiner Meinung nach sind die Arbeitsbedingungen und das ganze „Drumherum“ für die Autoren optimal.

    Über das Honorar, bzw. deren Höhe, lässt sich natürlich „streiten“. Ich halte es inzwischen für angemessen, wenn der Autor nicht vordergründig davon ausgeht, dass er damit seinen kompletten Lebensunterhalt bestreiten möchte. Es ist allerdings durchaus realistisch, dass die Vergütung relativ schnell ansteigt, wenn die Aufträge gewissenhaft erledigt werden und man sich seine Auftraggeber durch besonderen Service pflegt bzw. heranzieht. Die Möglichkeit, sich ein aussagefähiges Autorenprofil einzurichten, halte ich dabei für eine sehr gute Idee, um die eigenen Karrierechancen zu befeuern. Wer von seinem Hobby oder der Leidenschaft zum Schreiben mittelfristig leben möchte, sollte dann schon selbst eine Firma gründen und zu mindestens am Anfang viel Geduld dabei haben, realistische Preisvorstellungen durchzusetzen. Es funktioniert aber und die Bereitschaft, für gute Texte oder eine verlässliche Blogbetreuung auch gutes Geld zu zahlen, ist bei sehr vielen Kunden auch vorhanden.

    Die angesprochene Rechtschreibprüfung vom Duden vermisse ich bei content.de nicht wirklich, da zu mindestens die in Word integrierbare Kauf-Variante (die sehr unzuverlässig läuft) für das „Gröbste“ genutzt werden kann. Ich selbst bevorzuge eher das abgespeckte Online-Tool auf Duden.de.

    Letzte Bemerkung: Als mögliche Auszahlungsform könnte ich mir noch Credits von Fotolia vorstellen. Vielleicht gibt es ja bessere Konditionen, da content.de ja wohl zu den Großkunden dieser Bilderplattform zählt?

    Viele Grüße – schönes Wochenende!

  • 18. Oktober 2013 at 10:06
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    Klar ist maßgeblich das, was die Content-Textmaske von uns Autoren fordert. Das bedeutet manchmal auch, Rechtschreib-Vorschläge zu ignorieren, die word macht. Aber der aktuelle Rechtschreibduden – egal ob gedruckt zwischen zwei Buchdeckel gepresst oder onlinegestützt – ist immer nur ein Hilfsmittel. Er kann auf keinen Fall sichere Rechtschreibkenntnisse bei den Textern ersetzen. Das meint der
    Jazzer (gelernter Deutschlehrer und langjähriger Ex-Zeitungsredakteur)

  • 18. Oktober 2013 at 10:52
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    Ich kann keine Beurteilung über die Word abgeben, da ich seit vielen Jahren zur Open office Gemeinde gehöre. 😉 Für die Texter und insbesondere Neulinge, die vielleicht noch auf der Suche sind, kann ich sagen, dass die Rechtschreibprüfung ebenfalls sehr gut ist, bis auf die Grammatik, die dort nicht eingesetzt wird. Im Vergleich zur online Variante Duden würde ich daher 95% an open office geben. Persönlich bräuchte ich den Duden bei content nicht.

  • 18. Oktober 2013 at 14:00
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    Liebe Runde,
    zur späten Mittagszeit möchte ich dann auch noch meinen Senf zum Thema beitragen. Offen gesagt: Content ist ja nicht die einzige Plattform. 😉 Es gibt da also auch noch Alternativangebote und jedes hat so seine Vor- und Nachteile. Die eierlegende Woll-Milch-Sau (oder alternativ: Wollmilchsau) wird es wohl nicht geben. Wohl aber Features, die ich als Autor angenehm/er empfinde oder auch eben nicht.

    Wenngleich ich aus der Red. schon gehört habe: „Die Auftraggeber wissen eigentlich genau, dass sie keine Formatierungen verlangen können“, dann scheint das noch nicht wirklich durchgedrungen zu sein. ‚Himmlisch‘ finde ich daher auch solche Aufträge, die fordern, man möge den Text doch bitte auch noch ’schön formatieren‘. Eines Tages werde ich ganz bestimmt eine mehrmailige Diskussion über subjektive Wahrnehmung von Ästhetik vom Zaun brechen! (*droh*) Oder gibt es irgendwo das Miss- oder Mister-schöne-Formatierung Ranking? Objektive Kriterien in „fett“, „kursiv“ oder „unterstrichen“? SEO und Google lassen grüßen, in „bitte einmal alles, mit Aufzählung und zwei Überschriften“.
    Doch lieber die Standard-Nachricht an den Auftraggeber: „Content hat gesagt Sie DÜRFEN GAR KEINE FORMATIERUNGEN VERLANGEN. So!“?

    Wenn ich ganz gut gelaunt bin, gibt es einen formatierten Text – schön natürlich, in meinem Verständnis. Wenn ich ganz viel Zeit hab, dann denke ich dran, dass die „normalen“ HTML-Tags bei Content im Nirvana verschwinden und durch spitze Klammern ersetzt werden müssen. (Word – suche und ersetze alle). Dann folgt das spirituelle Ritual mit Anzünden der Kerze in der Kirche, in der Hoffnung dass der Auftraggeber auch WYSIWYG bekommt – wie bei mir, so bei ihm (oder so in der Art – vielleicht wird’s ja auch nach der Übertragung schöner?).

    Mir bleibt bei allem das gute Gefühl, dass ich ja nicht ‚muss‘, sondern ‚kann‘ und ‚möchte‘ – und deshalb vielleicht auch nicht schreibe, wenn mir die Aufträge nicht passen. Ansonsten wünsche ich mir (immer noch) einen Texteditor, der Worddokumente auch mit Formatierungen übernehmen kann.

    Und ich muss auch nicht pausieren, wenn Deutschland spielt – ich hab frei, wenn die Holländer spielen. Hat aber den Vorteil, dass (fast) immer jemand da ist… 🙂

    Es grüßt

    Roema

  • 18. Oktober 2013 at 18:02
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    Noch eine Kleinigkeit von mir, habe vergessen, in der Umfrage zu erwähnen. Ein Auftrag, in dessen Briefing so etwas wie „Kein allgemeines Bla-bla schreiben!“ steht, hat nur eine kleine Chance, von mir angenommen zu werden. Nicht dass ich das besagte Bla-bla gerne und massenhaft produziere, aber ich fühle mich sofort verdächtigt, dazu zu tendieren.
    Interessant, wie es den anderen AutorInnen und TexterInnen mit solchem Briefing geht?

  • 19. Oktober 2013 at 05:22
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    Jetzt muss ich mich doch auch mal melden 🙂

    Ich persönlich hätte die Umfrage auch ohne „Anreiz“ ausgefüllt, schließlich hilft sie ja auch den Autoren.

    Alternative Auszahlungsoptionen

    Schade, dass hier nur rein „deutsche“ oder europ. Alternativen anstanden. Ich persönlich hätte mir lieber eine zusätzliche Auswahl wie Moneybookers (Skrill) gewünscht.

    Banküberweisungen macht Ihr nur innerhalb der EU bzw. sind richtig teuer zum Teil. Paypal kann ich nicht in jedem Land mit meinem Bankkonto verbinden. Moneybookers sehr wohl. Das sind meine Erfahrungen, die ich nun in acht Jahren außerhalb Europas gemacht habe.

    Formatierungen

    Ich würde mir Formatierungsmöglichkeiten neben BBCode wünschen. Außer in Foren wüsste ich jetzt gar nicht, wo ich BBCode sonst noch finde. HTML hingegen ist Web-Standard. Warum also nicht? Wer mit BBCode formatieren kann, sollte auch mit HTML keine Schwierigkeiten haben. Außerdem geht es ja nicht einmal um das komplexe Formatieren des gesamten Textkörpers. Selbst Word-Formatierungen sind nicht möglich, was ich mindestens genauso schade finde. Gerade hatte ich einen Text, wo ich unbedingt eine Tabelle bzw. Tabs brauchte. Jetzt musste ich das dem AG erst per Nachricht erklären.

    Wäre doch was, wenn die Word-Fassung optional mit abgegeben werden könnte. Word-Dokumente dem AG über den Support zu übermitteln, funktioniert ja auch nur während der Geschäftszeiten. Oder überhaupt keine Formatierungen (was auch BBCode einschließt). Allerdings – und dann steht es jedem AG frei – könnte es für das Formatieren durchaus einen kleinen Entgelt geben, da teilweise doch zeitintensiv. Autoren wiederum könnten angeben, ob sie die verschiedenen Formatierungen beherrschen (basic, normal, fortgeschritten) oder nicht. Der AG kann dann gezielt suchen bei Bedarf.

    Duden-Software

    Ich finde nicht, dass das im Verantwortungsbereich von Content liegt. Dann könnte Content Autoren ja gleich noch mit Computern ausstatten. Vielleicht wäre es aber gut, wenn Content stattdessen einen besseren Preis mit Duden aushandeln könnte, damit sich jeder Content-Autor seine Werkzeuge/Arbeitsmittel zusammenstellen kann, wenn er sie denn benötigt.

    Andererseits komme ich mit dem System hier aber gut zurecht, kann also auch so bleiben. Was ich wirklich spitzenmäßig und beinahe schon atemberaubend finde, ist der grandiose Support. Und das jetzt seit mindestens zwei Jahren auf dem ständig selben hohen Niveau.

    Gruss – Tom

    PS: ich verbessere hier gewiss nicht meine Vertipper 😀

  • 19. Oktober 2013 at 07:42
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    Hallo zusammen:
    Tipp zu Rechtsschreibkorrekturen:
    Ich habe grundsätzlich während dem Schreiben auch Duden-online geöffnet. Während dem Schreiben gleich kontrollieren, wenn man unsicher ist. Dann braucht man keine zusätzlichen anderen Programme wie WORD. Aufträge in Word kopieren birgt auch Fehler. WORD zuhilfe zu nehmen nutzt dabei für andere Dinge: Wenn Auftraggeber in bestimmten Absätzen eine bestimmte Anzahl an Worten möchten. Den Text für sich kopieren, wenn man viele gleiche Aufträge angenommen hat. Hat man ja einen Text eingereicht, sieht man diesen logischerweise als unique content-Text selbst nicht mehr. So hat man für sich PRIVAT eine Hilfe, die Folge-Aufträge, die dann kommen, genauso zufridenstellend zu schreiben. Kein Autor der Welt hat ein so massives Gedächtnis.
    Zu den Textvorlagen, die sehr sinnvoll sind: Leider sieht man diese immer erst dann, wenn man den Auftrag ANGENOMMEN hat – nicht schon vorher. Das ist ein Nachteil generell!
    Ansonsten ist mein Lob für content hinreichend bekannt. Die Tipps waren mal für andere Autoren. 🙂
    Mit „inhaltsreichen Grüßen“ Autor Waveheart

  • 19. Oktober 2013 at 11:12
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    Hallo!
    Wunderbar, mit Mara Milli und vielleicht noch anderen Autoren dàccord zu gehen, dass „kein allgemeines Bla-Bla“ nicht so recht in eine Anweisung auf dieser Plattform passt. Der gute Mensch, der dies „fordert“, scheint allerdings beratungsresistent zu sein, nutzt diese hübsche, an sich aber wenig aussagefähige Formulierung seit Jahr und Tag. Wirklich wahr. Genau das passiert bei mir: Danke, aber nein Danke! Unter solchen Prämissen arbeite ich nicht, denn ich habe seit Jahren nur mit höflichen Kunden zu tun. Das soll auch so bleiben.
    Gespannt auf weitere Beiträge: Bea

  • 20. Oktober 2013 at 23:55
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    Hallo,

    zunächst habe ich mich bei der Diskussion über Duden oder nicht Duden ja nur gewundert. Auch über die ewige Empfehlung das Rechtschreibprogramm bei Word einzuschalten reg ich mich schon lange nicht mehr auf.

    ABER: Zum einen muss sich doch nicht jeder ein sinnlos teures Word-Programm kaufen, wenn es viel bessere kostenlose Alternativen gibt. Da meine Partnerin und ich beide für Content schreiben, dies aber nicht immer vom heimischen Rechner aus, ist bei uns das Google Docs System sehr beliebt. Wörter und Zeichen zählen ist dort so einfach integriert, dass ich das Wort WORD schon fast für ein Schimpfwort halte.

    Außerdem kann man Texte, die man irgendwo auf der Welt vorbereitet hat, auf jedem anderen Rechner weiterschreiben. Einfacher kann es doch wohl nicht sein. Zusätzlich ist der Speicherplatz für Dokumente unbegrenzt, die im System erstellt wurden. So kann man auch (wie Waveheart vorschlägt) jeden Text für sich selbst aufbewahren. Sollen Google und die NSA doch mitlesen, welche Texte wir hier einreichen, vielleicht beauftragen die uns ja bald für ihre Pressetexte.

    Die einzelnen Absätze kopieren wir grundsätzlich kurz einmal in die Duden-Onlinekorrektur, bevor wir unsere Texte abgeben. Die finden wir beide deutlich besser als jede andere Korrektursoftware. Auch wir finden absolut nicht, dass Content für unseren Zugang zum Duden zuständig ist. Schließlich gibt es eine Rechtschreibfunktion auf der Seite, wenn man sie möchte.

    Vorsichtshalber habe ich nachgefragt, ob ich “Beide” sagen darf. Nachdem ich mit dem Satz “Partnerin blockiert Rechner” genügend Kommentare eingefahren habe. 😉 Danke auch noch für die Veröffentlichung! (Nur ein Witz)

    Schöne Woche
    Willie

  • 21. Oktober 2013 at 09:49
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    Liebes Content-Team,

    die Idee zur Umfrage finde ich ausgezeichnet; auf die Ergebnisse bin ich sehr gespannt.

    Zum Thema Duden:

    Ich schreibe von Anfang an alle meine Texte in Word. Ich speichere sie ab und kann für bestimmte Themengebiete leicht nachlesen und brauche nur noch „ergänzend“ recherchieren. Andere Texte lösche ich regelmäßig nach einem gewissen Zeitraum.

    Die Korrektur nehme ich direkt über die Duden-Seite im Internet vor. Bis zu 800 Zeichen kann ich dort korrigieren lassen. Ich kopiere also Abschnitte meines Textes, füge sie dort ein und korrigiere dann eventuelle Fehler in Rechtschreibung, Grammatik oder Satzbau. Ist alles in Ordnung kopiere ich den Abschnitt zu content ins vorgesehene Feld. Ein wenig umständlich vielleicht, hat jedoch einen Vorteil. Ich lese den Abschnitt losgelöst vom ganzen Text und oft fallen mir Füllwörter ins Auge, die ich schnell löschen kann.

    Die Bemerkung von Waveheart zu den Textvorlagen finde ich sehr gut. Ich arbeite gern damit und habe keine Probleme HTML-Codes einzufügen. Wahrscheinlich weil sie mir als Infomatikerin geläufig sind. Ich arbeite gern mit Textvorlagen, denn sie zeigen mir gut, was der Kunde wünscht. Ich kann direkt darauf hinarbeiten und vermeide Revisionen und Missverständnisse.

    Der Vorschlag, die Textvorlage vorher schon zu sehen ist super. Manchmal überraschen diese auch. Aber egal! Ich wünsche mir Texte mit solchen Vorlagen.

    Dagegen kann ich auf Aufträge verzichten, die kaum weitere Angaben machen und ziemlich aussagelos sind. Werden die Bewertungen der Autoren eigentlich mit den Auftraggebern ausgewertet?

    Ich bin mit content sehr zufrieden. Habe bereits einiges ausprobiert. Hier stimmt der Preis, die Plattform ist äußerst benutzerfreundlich. Manchmal wünsche ich mir auf der Plattform Hinweise zu neuen Blogthemen. Manches entdecke ich einfach zu spät.

    Macht weiter so und ich bin auf Verbesserungen gespannt….

    Liebe Grüße aus dem Norden der Republik

    Manuela Krüger

  • 21. Oktober 2013 at 21:04
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    Eine Sache ist mir erst nach der Umfrage eingefallen, die mich immer wieder stört. Es ist nicht möglich, ein vernünftiges Adressbuch anzulegen, da jeder Auftraggeber, für den ich einen Auftrag bearbeite, sofort als Kontakt auftaucht. Wenn ich Auftraggeber im Nachhinein noch kontaktieren wollte, würde ich sowieso in der Liste der eingereichten Aufträge suchen und nicht im Adressbuch. Da stören solche Einträge nur.

  • 22. Oktober 2013 at 07:59
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    Man kann Auftraggeber auf den Status „gemerkt“ setzen und dann danach im Adressbuch oder bei der Auftragssuche filtern.

  • 22. Oktober 2013 at 10:15
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    Auch mit ist nach dem Ausfüllen der Umfrage ein Thema eingefallen, über das ich mich immer wieder ärgere: Es ist nicht möglich, vernünftig eine Tabelle in den Text einzubinden. Mit Leerzeichen zu arbeiten funktioniert leider nicht. Und den Umweg über meine (immer sehr nette und hilfsbereite) Kundenbetreuerin bei Content finde ich nicht besonders praktisch. Mich würde interessieren, wie andere Autoren damit umgehen?

  • 22. Oktober 2013 at 17:06
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    Ich habe mit Vergnügen an der Umfrage teilgenommen. Leider habe auch ich einiges auf dem Herzen, was mir erst nach dem Ausfüllen bewusst wurde:

    Ich würde den Auftraggebern gern Namen verpassen. Nur für mich. Einen Herrn Taschenverkäufer finde ich leichter wieder, als einen Auftraggeber xsy987543gftb.

    Toll wäre es, die Frist, die der Auftraggeber zur Abnahme des Textes hat, abhängig zu machen von der geforderten Bearbeitungszeit. Viele Auftraggeber nehmen zeitnah ab, doch einige lassen sich die vollen drei Tage Zeit. Liegt dann noch das WE dazwischen, dauert es unter Umständen fünf Tage, bis der Text akzeptiert wird. Ärgerlich, wenn ein umfangreicher Text in Rekordzeit geschrieben werden soll.

    Der Auftraggeber würde bei umfangreichen Texten sowieso profitieren, wenn mindestens zwei Tage zur Bearbeitung erlaubt wären. Manchmal ist es hilfreich einen Text vor Abgabe noch einmal mit (Zeit)abstand zu lesen.

    Ansonsten bin ich sehr zufrieden. Der Service ist immer freundlich und reagiert verblüffend schnell auf etwaige Anfragen. Ebenso fix ist mein Geld auf dem Konto.

    DANKE!!!

  • 23. Oktober 2013 at 13:53
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    Hi leutz

    was mir noch eingefallen ist, was fehlen könnte: eine Auftraggeberbewertung.
    Ich meine ich bin schon dann und wann auf auftraggeber gestoßen, welche krasse ansprüche an niedrig eingestufte texte haben oder auftraggeber die ein sehr seltsames bewertungsverhalten haben. Ist rechtschreibung und grammatik korrekt hat es dafür 5 sterne zu geben- ganz einfach. Ist der Text pünktlich (oder überpünktlich) abgegeben, gibts dafür 5 sterne. wo is das problem dabei? das einem ein inhalt nicht umbedingt gefällt is klar und da ist schwer vernünftige bewertungskriterien zu erfüllen.
    Ich bin noch recht frisch bei kontent und nutze das nur um außerhalb meiner Haushaltskasse geld zu verdienen und mir irgendwann mal mit dem geld was tolles zu holen.
    Auftraggeber, die einen hohen anspruch an billige texte haben und schlecht bewerten vermitteln mir das gefühl eine gruppe von Autoren zu bewahren, die viel arbeiten und wenig geld verlangen, in der hoffnung in der bewertung auf zu steigen. Als ich angefangen habe war es schon seltsam mehrere Stunden an einem Text zu arbeiten um letztenendes 2€ zu bekommen. Ich weiß nicht wie das andere hier machen, aber ich recherchiere meißt über mehrere Studnen hinweg. Teilweise rufe ich sogar bei Unternehmen an (firmenbeschreibung oder produktbeschreibung) oder wende mich an deren Pressestellen. Und dafür 2-3€ und mäßige bewertung?!?

    ps: ja ich weiß dieser text ist wahrscheinlich voller rechtschreibfehler. Hierfür bekomm ich ja auch kein Geld und niemand kann anspruch auf korrekte schreibweise für einen Kommentar erwarten.

  • 23. Oktober 2013 at 14:00
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    @Petra: Man kann zu jedem Auftraggeber eine Notiz hinterlassen, die per „Mouseover“ auch in der Auftragsübersicht zu lesen ist.
    @Svein: Man kann die Aufträge vor der Annahme bewerten um so ein Feedback zu den Vorstellungen & Ansprüchen der Auftraggeber zu hinterlassen. Eine Bewertung der Auftraggeber durch Autoren NACH der Bewertung eines Textes haben wir absichtlich nicht gemacht, um „Bewertungsschlachten“ zu verhindern.

  • 23. Oktober 2013 at 15:01
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    Jetzt habe ich doch beim Lesen der vielen Kommentare zur Umfrage glatt soviel Zeit investiert wie ich zum Schreiben eines guten Textes bräuchte. Das hält mich natürlich von meinem anvisierten „Stundenlohn“ von durchschnittlich 50 € ab.

    Dass ein solcher Stundenschnitt aber durchaus erreichbar ist, verdanke ich vielen treuen Auftraggebern, die mich regelmäßig und immer wieder mit gut bezahlten Aufträgen in Direct Order versorgen.

    Und diesbezüglich geht auch eine Anregung von mir an die Macher von Content.de:

    Wie wäre es mit einem Bonusprogramm für Autoren, die aufgrund ihrer Leistungen Auftraggeber langfristig mit hohem Auftragsvolumen an Content.de binden. Sicherlich müsste dann Content von seinem Stück des Kuchens auch noch ein paar Krümel abgeben. Andererseits motiviert es uns als Autoren, durchgehend hochwertige Arbeit für die Auftraggeber zu leisten, um „Daueraufträge“ zu generieren, an denen die Plattform auch mit verdient.

  • 23. Oktober 2013 at 15:29
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    @Geradeaus: Wo wir gerade bei Krümeln sind…. Das content.de-Kreativ-Team plant gerade eine Weihnachtsaktion, bei der wir „Krümel“ abgeben werden 😉 So ein Bonusprogramm gibt es ja bereits: Wir haben zertifizierte Autoren und VIP Autoren, die u.a. in Form von Weihnachtsgeld von ihren guten Leistungen profitieren. Auch haben Autoren durch das Partnerprogramm die Möglichkeit, am Umsatz von ihnen geworbener Auftraggeber mitzuverdienen.

  • 24. Oktober 2013 at 12:51
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    @GERADEAUS WOW! 700 Wort die Stunde, inklusive seriöser Recherche – der Mann hat einen Zauberstab, oder? Respekt … 🙂

  • 24. Oktober 2013 at 16:48
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    Ich kann Autor Geradeaus nur beipflichten. Eine entsprechende Bonifizierung herausragender Arbeitsergebnisse würde zur Zufriedenheit professioneller AutorInnen maßgeblich beitragen. Allerdings würde ich die Auszeichnungen nicht ausschließlich an ein bestimmtes Auftragsvolumen koppeln, sondern hauptsächlich an die Kundenzufriedenheit der AuftraggeberInnen, die sich in vielen überdurchschnittlichen Bewertungen für den jeweiligen Autoren niederschlägt. Gerade besonders gut gelungene, anspruchsvolle Textformate, wie beispielsweise Akquiseanschreiben oder Mailings, erführen so eine angemessene Wertschätzung. Eine Zertifizierung könnte somit gleichfalls AuftraggeberInnen als Hinweis für bemerkenswerte Qualität dienen. Unter diesen Vorzeichen eine win-win-win-Situation für die Auftraggeber, Autoren und content.de!
    Autorin eule1

  • 24. Oktober 2013 at 20:03
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    Guten Abend!
    Mir scheint, dass sich die Mär vom Vielschreiber festgesetzt hat, der als Belohnung seiner Fließbandarbeit ein Zertifikat erhält. Alle Anderen gehen leer aus. Tatsächlich muss ein Autor, um eine Zertifizierung zu erhalten, jeden Tag exakt einen Artikel à ca. 300 Wörter schreiben. Zu viel? Es geht bei der Zertifizierung, die in der Tat einige Vergünstigungen mit sich bringt, doch um die Kundenbewertungen, die sich auch in der Einstufung niederschlagen. Also: Qualität statt Quantität, wie es ja auch sein soll.
    Nicht verzagen, liebe Mitstreiter!
    Gruß: Bea

  • 25. Oktober 2013 at 11:15
    Permalink

    Hallo Runde,
    nochmals zur Bewertungsproblematik:
    Ich ärgere mich immer noch über einen Auftraggeber, der für eine umfassende Teamorder (Texte nach Schema „F“) letztlich sehr „kreative“ Bewertungen abgegeben hat. (Die Red. nannte das dann „abwechslungsreiche Bewertungen“). Punktum, dieser eine Auftraggeber – oder dessen lesende Handlanger – bewertete nun den einen Auftrag „überdurchschnittlich“, den nächsten „durchschnittlich“ und den dritten dann „unterdurchschnittlich“, den vierten wieder wie den ersten und so weiter und so fort. Die Händchen flatterten dabei fleißig im Winde. Es gab wohl auch „leicht Kritikwürdiges“, jedoch weiß ich bis heute noch nicht w a s.
    Da der bei mir jetzt sowieso auf der Blacklist gelandet ist, laufe ich da keine Gefahr und es war auch der einzige AG mit dem ich derart schlechte Erfahrungen gemacht habe.

    Mein Verbesserungsvorschlag: Abwertungen (unter 100%) bei der Bewertung nur noch gegen Bemerkung, w a s nicht korrekt ausgeführt worden ist.

    Ich sehe mich hier nicht als Blitzableiter für irgendwelche Chauvis, die rechts nicht von links unterscheiden können! 😉

    Beste Grüße

    Roema
    P.S. @ Hr. Dr. Sigge: QS heißt nicht ständig begründen, warum man etwas nicht macht, sondern überlegen, wie es eventuell mit einer anderen Lösung dann wenigstens besser geht. 🙂

  • 25. Oktober 2013 at 11:23
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    @Roema: Ich denke schon, dass wir begründen sollten, warum wir etwas nicht machen. Schließlich zeigt das, dass wir usn zu dem Thema Gedanken gemacht haben. Alles andere wäre ignorant.
    P.S.: gilt das mit der Begründungspflicht dann auch für überdurchschnittliche Bewertungen? 😉

  • 25. Oktober 2013 at 14:50
    Permalink

    @Roema: Nicht ärgern – melden !!! Das habe ich bei einem Auftraggeber einmal getan, der sich in seinem Briefing ganz anders äußerte, als in seiner anschließenden Bewertung. Zudem wurde er persönlich (ob ich keine Nurds mögen würde ? Der Text handelte von Nurd-Mode…). Solcherlei hat auf einer seriösen Plattform nichts zu suchen und das sah der Support dann auch ähnlich. Ich bekam nachträglich eine angemessene Bewertung und habe mich sehr über die unkomplizierte Hilfe des supports gefreut 🙂

  • 25. Oktober 2013 at 15:53
    Permalink

    @Dr. Sigge:
    Loben geht immer – Kritisieren nur mit konstruktiver Begründung! 🙂

    Sie haben ja recht. An der Begründung lässt sich der dahinter stehende Gedankengang erkennen. Ein „Nein“ wird aber nicht zwingend leichter akzeptiert, nur weil es eine Begründung dazu gibt, denn das „Problem“ ist damit immer noch nicht aus der Welt. Ich kann das Argument auch nachvollziehen. Allerdings würde ich mir auch eine „irgendwie geartete Option“ wünschen, bei der auch das AG-Verhalten bewertet werden kann. Und das nicht nur im Zusammenhang mit der Auftragsbeschreibung für einen Auftrag, den ich dann im Zweifelsfall sowieso nicht annehmen werde, wenn die Parameter nicht stimmen. So ist es beispielsweise schon interessant, ob AG auf Nachfragen reagieren (und wenn, wie knapp vor der Auftragsdeadline). Dass eine solche Bewertungen immer subjektiv gefärbt ist, dürfte (wahrscheinlich) allen klar sein. Wenn aber erkennbar ist, dass sich das wie ein roter Faden durchzieht, dann bedeutet das auch für mich als Autoren etwas.

    Deshalb finde ich mittlerweile auch die Storno- und Änderungsquoten ganz interessant. Liegt eine hohe Quote dann an schlecht geschriebenen Texten oder daran, dass jemand den Auftrag an eine geringere Einstufung vergibt und dennoch „journalistisches Niveau“ erwartet? Wie wird das denn bewertet? Ich finde zahlreiche Aufträge, bei denen ich zur Einschätzung komme, dass da Anspruch und Preis nicht in einer vernünftigen Relation stehen.

    Ich tue mich auch schwer mit der Bewertung der Termintreue. Unter 100% geht m.E.n. gar nicht. Aber wenn ich weit vor der Deadline die Arbeit abgebe, ist die dann in diesem Kriterium „mehr als erfüllt“? Schließlich wollte sie der AG ja auch erst Tage später bekommen. Wie geht also „besser als pünktlich“?

    Wie ist das mit der Lesbarkeit unter Berücksichtigung der Keywords? Selbst bei Flexionen ist das mitunter in Wortkombinationen derart gruselig zu schreiben, dass ich über Lesebarkeit eigentlich gar nicht reden wollte. Meine Tochter stockt sich ihr Taschengeld ein wenig dadurch auf, dass sie Texte korrekturliest (Vier-Augen-Prinzip). Wenn die Frage kommt: „Ist ‚…‘ ein Keyword?“, dann weiß ich zumindest, dass es irgendeiner bei den Vorgaben oder der Umsetzung für diesen Text übertrieben hat.

    Dafür freue ich aber auch, wenn ich dann mal alles flasch scheriben kann, ohne dafür eine Abwertung bei der Rechtschreibung zu erhalten. Oder vielleicht doch? Es leben die Tippfehler in Goolge – bitte mehr davon! 😉

    Ich schätze schon, dass da noch viel Potenzial für Verbesserungen drin steckt. Aber ich habe ja auch erst 100 Texte bei Content geschrieben. Für mich ist deshalb hier vieles noch „Neuland“ und da gibt es folglich noch einiges zu entdecken und auch Steine, an denen man sich (ich mich) stoßen kann.

    Beste Grüße
    Roema

    P.S. Danke für die Autorenumfrage!

  • 27. Oktober 2013 at 10:45
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    „Nicht ärgern – melden !!! Das habe ich bei einem Auftraggeber einmal getan, der sich in seinem Briefing ganz anders äußerte, als in seiner anschließenden Bewertung. Zudem wurde er persönlich (ob ich keine Nurds mögen würde ? Der Text handelte von Nurd-Mode…). Solcherlei hat auf einer seriösen Plattform nichts zu suchen und das sah der Support dann auch ähnlich. Ich bekam nachträglich eine angemessene Bewertung und habe mich sehr über die unkomplizierte Hilfe des supports gefreut

    „Was sind Nurds oder „Nurd-Mode?“

    @Bea und MaraMilli: Die Formulierung „kein allgemeines BlaBla“ beleidigt mich in keinster Weise, ich sehe das vielmehr als Hinweis auf, die üblichen, unerwünschten Formulierungen der ach so zahlreichen Hobbyschreiberlinge. Der Markt ist gesättigt mit Inhalten a´la: „zahlreiche Kirchen und Klöster“ – „zahlreiche Cafés, Restaurants, Klubs und Diskotheken“ – „Freunde, Bekannte, Verwandte und Nachbarn “- „heutzutage“ – „aus aller Welt“ ect… Als Lektorin für mehr als 6000 Texte auf einer anderen Plattform weiß ich, wovon ich rede. Da wird einem jeder Dorfbrunnen als historisches Gebäude deklariert, der „zahlreiche Touristen aus aller Welt anzieht“

    Was mich daran ärgert, ist das Thematisieren von Selbstverständlichkeiten. Nicht wenige Aufgabenbeschreibungen beinhalten 80% Überflüssiges. Woran liegst? Nicht an den Kunden, sondern an schlechten Texten, ich beobachte das gerne bei Group-Orders. Stichwort: „NICHT jeder Artikel ist hochwertig (Zitat „Klobürste“) und bitte keine Beschreibungen a´ la „Der Tisch wird ergänzt durch seine runden Füße“. Je mehr Mist hier dauerhaft „verzapft“ wird, umso mehr Vorgaben gibt es, durch die wir uns kämpfen müssen. DAS nervt!

    Nicht dass die Auftraggeber immer einfache und Preis/Leistungsverhältnisse erfüllende Vorgaben machen würden, ich ignoriere auch so manchen „Auftrag“. Aber wie mir scheint verstehen auch manche „Autoren“ ihren Job nicht. Stornos sind mir unbekannt und auch die Kommunikation mit dem Kunden bietet kaum einen Anlass für Konflikte. Stimmen die Bewertungen nicht 100% überein? Die Kunden haben trotzdem ein gutes Gefühl für gute Qualität. Muss ich mich daher an den support wenden, wenn ich drei Tage vorher abgebe und meine Bewertung – in diesem Punkt- nicht überdurchschnittlich ist? Das Verständnis für die Branche des Online-Textens hilft, oder nicht?

  • 28. Oktober 2013 at 10:10
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    @Neko: leider sind wir hier nicht bei FB und daher kann ich diesen Kommentar nicht „gefällt mir“ klicken. Daher hier ein virtueller „Daumen hoch“. 😉

  • 28. Oktober 2013 at 14:44
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    Ja, okay Daumen hoch für Neko! Ich stimme in fast allen Dingen überein.

    Ich korrigiere nicht, ich schreibe nur. Aber „zahlreiche“, „heutzutage“ und andere Wörter werden direkt herausgefordert, wenn der AG für einen Text, der eigentlich nur 200 Wörter lang sein kann, ganze 350-400 Wörter veranschlagt. Und in manchem Ort ist eben der Dorfbrunnen oder die Kirche das einzige Ausflugziel. Da wäre eine kurze Recherche vor Auftragserstellung angebracht und schon würden sich viele Füllwörter erledigen. Ich nehme solche Aufträge nicht mehr an. Viele andere Autoren tun es und somit wird es immer solchen Aufträge an.

    Ich bin keine professionelle Schreiberin. Ich verdiene mein Geld damit – ja. Gelernt habe ich das Verfassen von Aufsätzen etc. in der Schule. Mich als Hobbyschreiberin bezeichnen möchte ich trotzdem nicht. Ich verwende viel Mühe auf Recherche, das Formulieren und Kontrollieren.

    Ich gebe mir Mühe, so wie viele andere Autoren auch. Kurze Bewertungen in Wortform würden mir weiterhelfen. Ich schreibe für einen Auftraggeber viele ähnliche Texte und versuche mit vielen verschiedenen Ansätzen den richtigen Stil zu finden, um meine Bewertung zu verbessern. Ich bekomme immer die gleiche Bewertung. Also ist es mir egal. Ihn deswegen anzuschreiben kommt mir nicht in den Sinn, ich denke er hat mit der Abnahme der Texte ausreichend zu tun.

    Hier wäre ein guter Ansatzpunkt zur Verbesserung. Ein kurzes Feedback in Wortform vom Auftraggeber zu Stärken und Schwächen der Texte kann mir helfen, Fehler abzustellen und die Qualität der Texte zu verbessern. Ohne Feedback schreibe ich meine Texte so gut wie möglich und nehme die Bewertungen hin, wie sie sind.

    Viele Grüße

    M. Krüger

  • 29. Oktober 2013 at 13:25
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    Daumen hoch für Manuela 🙂

    Ich würde mir ein häufigeres Feedback von Content.de wünschen! Es gefällt mir sehr gut, dass man auf anderen Plattformen viel schneller und öfter bewertet wird. Man erhält dort auch ggf. eine Korrektur und kurze Tipps. Das ist super!
    Ich schreibe seit Juli hier (bisher etwa 100 Texte) und habe noch keinerlei Feedback bekommen. Darüber würde ich mich freuen. Vielleicht geht es normalerweise schneller und ich bin nur „durchgerutscht“. Aber falls es generell so sein sollte:
    Meiner Meinung nach würde ein häufigeres Feedback deutlich zur Qualitätsverbesserung einzelner Autoren sowie der Gesamtleistung von Content.de führen.

    Zum Thema „Auftraggeber“:
    Die „BlaBla“-Texte nehme ich meist nicht an. Wenn man den „Stundenlohn“ mancher Aufträge berechnet, finde ich die Erwartungen teilweise wirklich unverschämt! Natürlich gibt man zu Beginn der Tätigkeit hier gerne mehr. Wenn man aber nach über 3 Monaten und 100 Texten (ohne Feedback und größere Chance zur Verbesserung) immer noch in der gleichen Stufe „rumkrebst“, fragt man sich, warum man für einen Auftrag mit minimalem Verdienst immer noch so viel Arbeit investiert. Aufwand und Leistung müssen ja wenigstens noch annähernd zusammen passen, oder?

    Dank einer umfangreichen DO von einem sehr netten Auftraggeber macht es mir zur Zeit dennoch Freude hier. Und mit einer Aussicht auf generell bessere Verdienstchancen schreibe ich auch gerne in Zukunft weiter bei Content.de. An dieser Stelle noch ein großes Lob an die tollen Mitarbeiterinnen vom Support, die einem immer freundlich und superschnell weiterhelfen! 🙂 Herzlichen Dank 🙂

    Viele Grüße an alle 🙂

    Autorin A112358

  • 29. Oktober 2013 at 18:19
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    Zum Thema „allgemeines Blabla“:

    Wir haben ja gerade in Deutschland eine Debatte über einen flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 EUR. Umgerechnet auf einen 4 Sterne Auftrag von ca. 350 Worten kommt man da auf eine halbe Stunde Arbeitszeit. Es sollte eigentlich jedem klar sein, dass man in einer halben Stunde keinen hochwertigen Text schreiben kann, der völlig ohne Füllsel und Allgemeinplätze auskommt. Ich finde, das sollten auch die Auftraggeber im Hinterkopf behalten.

  • 29. Oktober 2013 at 19:21
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    Qualität trifft Quantität

    Das lässt sich mit 1-Cent-Wort-akrobaten nicht leisten

    Was so Vieles beim Texten im Online Bereich kaputt macht, ist oftmals die Suche vieler Auftraggeber nach billigen Texten in möglichst hoher Qualität. Dass das zumindest im professionellen Bereich nicht zusammengeht, wissen die meisten sehr gut. Traurig ist auch, dass ich bei unterschiedlichen Jobbörsen für Texter immer wieder auch ausreichend „Kollegen“ entdecke, die selbst unter einem Cent/Wort bereit sind, vermeintlich vernünftige Arbeit zu leisten. So geht das nicht.

    Ab und an suche ich selbst nach Mitstreitern (natürlich nicht für Content.de-Aufträge), bei denen dann die Eigenbeschreibung der zu erwartenden Leistungen so gar nichts mit der abgelieferten Qualität zu tun hat. Wen wundert es da, dass eine große Menge der Auftraggeber mit oftmals leicht genervten bis ausschweifend weiten Vorgaben daherkommt. Mich nicht.

    Ein zu erwartendes Qualitätsmanagement hat eben immer etwas mit Qualität zu tun. Und die macht sich selten von allein, entspringt nicht immer nur der Fähigkeit, sich sprachlich variabel auszudrücken und hat schon gar nichts mit platitüdenhafter Vielschreiberei zu tun. Qualität und Quantität – das ist es, was die meisten Auftraggeber hier erwarten. Wer als Autor solchen Ansprüchen gerecht werden kann, darf sich gern in die Reihe der professionellen und semiprofessionellen Autoren einreihen.

    Auf Bemerkungen zur Quantität kann ich nur anmerken, dass auch viel Text in relativ kurzer Zeit geht, sofern man sich vorab ausgiebig mit der Thematik beschäftigt hat, selbst im Thema steht oder ohnehin ein überdurchschnittlich breites Allgemeinwissen hat. Auch eine schnelle Auffassungsgabe, das Vermögen, sich in Auftraggeber und potentielle Leser einzufühlen sowie die Bereitschaft, sich mit unbequemen Stoffen auseinanderzusetzen können helfen, noch erfolgreicher zu werden.

    Ich selbst wünsche mir, dass die 1-Cent-Wort-Akrobaten bald aus dem Online-Geschäft verschwinden, da diese meist den Wert unserer Arbeit in der öffentlichen Wahrnehmung heftig beschädigen. Aber da bleibt wohl doch der Wunsch als solcher noch lange bestehen.

    Daher hier auch noch eine Anregung an Content.de: Wie wäre es mit einer Art Kompetenznetzwerk innerhalb der Plattform, in der sich Autoren versammeln, die besonders durch Vielseitigkeit, Qualität und Quantität auffallen? Dieses Netzwerk soll nicht die VIP-Autoren ergänzen, sondern Anlaufstelle für Kunden sein, die auch abseits der VIP-Zertifizierung nach wirklich fähigen Autoren suchen.

    Bis zum nächsten Mal mit textstarken Grüßen

    GERADEAUS

  • 30. Oktober 2013 at 08:35
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    GERADEAUS spricht hier ein wichtiges Thema an: content.de ist ein Marktplatz und so richten sich die Preise nach dem Markt. Leider gibt es – wie richtig bemerkt – auf „freien Texterforen“ immer noch genügend Schreiber, die bereit sind, Ihre Dienstleistung deutlich unter unseren Mindestpreisen anzubieten – ohne die Sicherheit einer Bezahlung wie bei content.de. Mir persönlich wäre eine höheres Vergütungsniveau auch lieber, aber da spielt der Markt nun mal nicht mit, denn gerade bei großen Textvolumen, gucken Auftraggeber dann doch auf den Preis. Auch das angesprochene „Premiumsegment“ wurde bei uns mehrfach diskutiert. Ergebnis war aber immer wieder: Die geforderten Preise wollen dann doch kaum Kunden zahlen. Plattformen, die sich in diesem Bereich bewegen, zeichnen sich (leider) erfahrungsgemäß durch „gegen Null gehende Umsätze aus“.

  • 30. Oktober 2013 at 09:34
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    Guten Tag!
    Ich finde die Debatte, die sich hier aus einem simplen Fragebogen ergibt, sehr spannend und zur Reflexion der eigenen Tätigkeit und der Branche und ihrer Gesetzmäßigkeiten insgesamt anregend. Das Thema „Was ist gute Arbeit wert?“ ist mir auch in anderen Zusammenhängen schon begegnet. So hatte ich mit einer Lektorats-Kundin zu tun, deren sprachlich suboptimale Ergüsse ich regelmäßig und oft unter extremem Zeitdruck bearbeitet habe. Sie schrieb eines nicht so schönen Tages, dass sie jemanden im Netz gefunden habe, der wissenschaftliche Arbeiten für 3 Euro die Stunde (!) Korrektur lese. Die darin verpackte Aufforderung, meinen Preis (ohnehin ein Freundschaftspreis, da sie ja arme Studentin war) dem anzugleichen. war klar. Ebenso klar war aber auch, dass ich fortan „keine Zeit“ mehr für ihre Anfragen hatte, die dann reumütig wieder erfolgten.
    Dass weltweit sozusagen nach Leistungen geshoppt wird, müssen wir wohl akzeptieren, aber Grenzen sollten wir auch setzen. Besser ist es – für die Würde.
    Gespannt auf weiteren Input und interessante Meinungen: Bea

  • 30. Oktober 2013 at 11:30
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    @ Dr. Arne-Christian Sigge

    ie sprechen hier ein Premium-Segment an, dass auch auf Content.de oberhalb der 5-Sterne-Kategorie einen festen Platz finden könnte. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es durchaus Kunden gibt, die wirklich hochwertige Texte in einer professionellen Qualität suchen. So arbeite ich beispielsweise mit Kunden zusammen, die durchaus auch zwischen 7 und 10 Cent netto gern zahlen, wenn sie dafür entsprechend ausgereiften Content erhalten. Damit könnte die Plattform auch Kunden ansprechen, die wirklichen Premium-Text brauchen und erwarten.

    Die Qualifikation der Autoren für dieses Segment könnte ähnlich erfolgen, wie in der Sterne-Qualifizierung, sollte dann aber an ein festes Qualitätsmanagement angebunden sein. Eine Idee- die alleinstehend sicherlich nicht zu den großen Aufträgen führt, in Ergänzung der bisherigen Sterne-Aufteilung jedoch vor allem für professionelle Autoren noch mehr Chancen für lukrative Arbeit bietet.

    Außerdem hebt sich Coentent.de mit einer einzuführenden Premium-Klasse durchaus auch von anderen Text-Portalen in einer hochwertigen Klasse professionell und wohltuend ab.

  • 30. Oktober 2013 at 11:31
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    … und „ie“ heißt hier natürlich „Sie“ 😉

  • 30. Oktober 2013 at 14:48
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    @ Dr. Arne-Christian Sigge
    „Leider gibt es – wie richtig bemerkt – auf “freien Texterforen” immer noch genügend Schreiber, die bereit sind, Ihre Dienstleistung deutlich unter unseren Mindestpreisen anzubieten – ohne die Sicherheit einer Bezahlung wie bei content.de.“

    Nun ja, allzu schwer macht es content.de den Auftraggebern ja nicht, die Preise zu drücken. Als das Feature „Themenvorschläge“ eingeführt wurde, hiess es, dass da lukrative Direct-Orders auf die Autoren warten. War wohl auch mal so. Heute wird man schon beim Lesen der Anfragen darauf hingewiesen, dass der eigene DO-Preis zu hoch ist, der Auftraggeber möchte nicht mehr als 1,5 Cent pro Wort zahlen. 1,5 Cent für eine Direct Order, für die man sich auch noch bewerben muss? Das ist nicht nur eine Unverschämtheit, das ist entwürdigend.

  • 30. Oktober 2013 at 15:30
    Permalink

    @Stefan: Hier kann ich nur an die Autoren appellieren: Keine Themen vorschlagen! Der Hinweis soll Autoren davor schützen, dass Sie Vorschläge machen und hinterher hören „Gutes Thema aber zu teuer“. Ich habe gerade mal einen Blick in die Datenbank geworfen und mir die letzten 10 Themenvorschläge angesehen. Da wird allerdings Maximalpreise von 2-6 Cent / Wort angegeben. In diesem Bereich liegt auch die durchschnittliche Vergütung pro Wort der bisher durch Themenvorschläge vergebenen Direct Orders.

  • 30. Oktober 2013 at 16:30
    Permalink

    Ein Premium-Segment, wie es Autor Geradeaus vorschlägt, würde auch ich mir wünschen. Professionelle AutorInnen werden mit dem bisherigen Vergütungsmodell nicht angemessen bezahlt. Dabei käme eine Öffnung in höhere Preissegmente allen Beteiligten zugute.

    Qualität erkennen AuftraggeberInnen auch an der selbstbewussten Preissteuerung der AutorInnen bei Direct Orders. Wer stets hochwertige Arbeitsergebnisse liefert, kann auch einen entsprechenden Lohn verlangen. Meiner Erfahrung nach gibt es durchaus Kunden, die eine ausgezeichnete Qualität auch finanziell honorieren.

    Für content.de lohnt es sich also in einem doppelten Sinne, monetäre Anreize für Profi-Autoren zu schaffen. Denn einerseits fühlen sich dadurch gerade diejenigen Autoren von dieser Plattform angesprochen, die bei dem derzeitigen Vergütungsmodell Abstand halten. Andererseits erübrigen sich dann Blogartikel, die sich um eine unbefriefigende Qualität der Texte drehen, da professsionell schreibende Autoren ihr Handwerk ohnehin beherrschen.

    In diesem Sinne hoffe ich also, dass content.de den Mut findet, seinen Qualitätsanspruch weiterzuentwickeln – zugunsten erfahrener AutorInnen und anspruchsvollen AuftraggeberInnen.

  • 30. Oktober 2013 at 16:54
    Permalink

    Liebe Runde,

    ich finde die Diskussion hier auch sehr spannend. Vor einiger Zeit lief im TV eine interessante Doku: „Was verdienst Du?“ Die Ergebnisse waren für den Betrieb überraschend und konstruktiv zugleich. Hätte jemand Interesse an einer ähnlichen Diskussion? Oder spricht aus Sicht von Content.de etwas dagegen?

    Mich persönlich würden die DO-Preise der lieben Kollegen und Kolleginnen schon interessieren. Es ist nicht meine Art, mich unter falschem Namen als Auftraggeber einzuschleusen, um auf die Profile der Kollegen zu schauen 😉
    Diese Transparenz gibt neueren Autoren die Chance sich zu orientieren. Vielleicht kann dadurch auch vermieden werden, dass die DO-Preise generell zu niedrig angesetzt werden und die oben mehrfach genannte Problematik ihren Lauf nimmt.

    Viele Grüße

  • 30. Oktober 2013 at 18:51
    Permalink

    Liebes content- Team,

    ganz besonders brennend interessiert es mich, ob sich denn schon ein Fazit oder wesentliche Erkenntnisse hinsichtlich der Umfrage abzeichnen. Dass Ihr mit dieser Idee ins Schwarze getroffen habt, davon zeugt ja hinlänglich das lebhafte Echo!

    Ich bin extrem gespannt auf die zusammengefasste Dokumentation!

    Herzliche Grüße an alle „Contentler“,
    Marina

  • 30. Oktober 2013 at 19:07
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    @Geradeaus & eule1: Der hier angesprochene „Premiumbereich“ kann durch Direct Orders und Dinge wie VIP-Autorenzertifizierungen abgedeckt werden. Das Marktsegment für deutlich teurere Texte ist relativ klein. Hier ein „Marktgleichgewicht“ hin zu bekommen, sehen wir momentan als problematisch an.

    @Anna: Soweit ich mich erinnere, gab es in den Firmen hinterher überall Zoff 😉 Den großen Preisvergleich würde ich hier auch nicht anstellen. Man Muss bedenken, dass das ggf. auch gegen einen in Verhandlungen verwendet werden kann (X schriebt aber für Y Cent und der ist besser eingestuft). Faustregel: Der DO Preis sollte über dem GroupOrder Preis der eignen Qualitätsstufe liegen. Je nach Projekt kann er deutlich darüber hinauswachsen. Pauschal DO Preise zu diskutieren ist wenig hilfreich ohne die konkreten Projekte zu kennen.

    @Marina Schott: Die Datenberge liegen noch vor uns. 😉 Erster Eindruck ist – wie schon oben beschrieben: Wir haben viele zufriedene Autoren und schätzen viele Dinge korrekt ein. Gründsätzliche, konzeptuelle Änderungswünsche gibt es praktisch nicht, sieht man mal von den Punkten ab, die im Blogbeitrag bereits thematisiert wurden. Interessant sind einige Aussagen zu Dingen wie Briefings und Annullierungsgründen, die wir noch genauer unter die Lupe nehmen müssen.

  • 30. Oktober 2013 at 21:49
    Permalink

    Für Autoren ist der bisherige „Premiumbereich“ ein zweischneidiges Schwert. Um dort hin zu kommen, muss man ja nicht nur Qualität liefern – sondern Qualität in einem nicht unerheblichen Umfang zu niedrigsten Preisen. Man strebt eine bessere Entlohnung an und trägt dadurch dazu bei, dass die eigene Arbeit immer weniger wert wird.

  • 30. Oktober 2013 at 22:21
    Permalink

    Aus aktuellem Anlass ist mir eben doch noch ein Verbesserungsvorschlag eingefallen. Bei einer Direct Order wird vor der Annahme nur angezeigt, wie viele Tage zur Verfügung stehen für die Abarbeitung. Bei einer Open Order wird dagegen der Abgabetermin bereits vor der Annahme angezeigt. Das würde ich mir bei den Direct Oders auch wünschen.

    Denn wenn ich ein E-Book mit 10.000 Worten schreiben soll, kämpfe ich naturgemäß mit jeder Minute, die mir mehr zur Verfügung steht. Andererseits möchte ich den Auftrag aber auch schnell annehmen, damit der Auftraggeber weiß, das ich noch lebe.

    Und ja, ich kann es mir auch selbst ausrechnen – ist aber bei zehn oder 15 Tagen mühsam die Wochenenden einzukalkulieren ;o))

  • 31. Oktober 2013 at 06:39
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    Hallo,

    nun habe ich nach dem ersten Beitrag von Geradeaus direkt die Antworten abgewartet, um auch einmal zu sehen, wie content.de reagiert.

    Für mich ein wenig enttäuschend. Es wird von 1-Cent-Schreibern gesprochen, die nicht professionell schreiben usw. Dieses Forum lebt von vielen Aufträgen der Kategorie 4 Sterne, die mit 0,012 Cent bezahlt werden. Wo ist der Unterschied?

    Sind die 4-Sterne-Schreiber nicht professionell, weil wir zum Teil keine direkte Ausbildung haben? Ich würde gern eine Ausbildung in dem Bereich machen, aber ich habe Familie und verdiene zum monatlichen Unterhalt dazu. Da sind solche Dinge eben nicht drin.

    Wenn denn nur noch professionelle SchreiberInnen gefragt sind, dann müssen andere Autoren wohl Konsequenzen ziehen. Andererseits frage ich mich natürlich, warum Autorinnen denn bei content.de schreiben, wenn sie soviel lukrativere Aufträge haben?

    Dazu möchte ich bemerken, dass content.de sich für mich durch hohe Professionalität im Umgang mit Autoren und Auftraggebern auszeichnet. Ich schreibe nun schon eine ganze Weile hier und bin mit dem Service sehr zufrieden. Sofortige Beantwortung von Anfragen und Angebote zur Lösung von Problemen. Und selbst die Bezahlung ist im Gegensatz zu anderen Plattformen für die geforderte Qualität der Texte in Ordnung. Denke ich! Ach und sehr wichtig, das Geld landet spätestens einen Tag nach täglich möglicher Anforderung auf meinem Konto.

    Es sprechen viele Argumente für content.de. Diese Diskussion und Zustimmung hat mich jedoch verunsichert. Das jeder gern mehr verdienen möchte, ist logisch. Aber solche Qualitätsdiskussionen um professionelle und somit unprofessionelle Texter/Autoren fördern die Zufriedenheit nicht.

    Viele Grüße
    Manuela Krüger

  • 31. Oktober 2013 at 10:26
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    @Manuela Krüger: Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Die Rede ist von Foren wo Auftraggeber für 1 Cent /Wort (UND WENIGER!) EINKAUFEN. Das ist nicht zu vergleichen mit der Autorenvergütung hier. Bei den Preisen in diesen Foren werden Dinge wie die Künstlersozialversicherung, Copyscapekosten, Kosten für die Auftragsakquise und Abrechnung etc. noch nicht berücksichtig – ganz zu schweigen von der Absicherung gegen Honorarausfall. Faktisch bieten da Texter ihre Leistungen für deutlich unter einem Cent pro Wort an. content.de trägt diese Zusatzkosten für die Autoren.
    Ketzerische Gegenfrage zu dem anderen Punkt: Sie sitzen auf dem Zahnarztstuhl, da begrüßt Sie plötzlich ein neuer „Arzt“ mit den Worten: „Ich konnte mir ein Studium nicht leisten, hatte auch keine Zeit dazu, würde aber trotzdem gerne versuchen Ihnen einen Zahn zu ziehen.“ Da würden Sie doch auch fliehen, oder? Obwohl er genau wie Sie argumentiert? 😉
    Ähnlich wie beim Zahnarzt ist der Weg zum Top-Schreiber geprägt von einem Mix aus viel Arbeit und Erfahrung, Talent und auch einer Aus- oder Weiterbildung -sicherlich in unterschiedlichen Gewichtungen. Investieren muss man auf jeden Fall – wobei hier in erster Linie Zeit und nicht Geld gemeint ist.

    @Elfie: Das bisschen Kopfrechnen ;-). Problem ist, dass wir hier zwei Fristen haben (Annahme) und dass die zweite Frist erst mit Annahme des Textes laufen wird.

    @Stefan: das können wir nicht bestätigen. Auch viele Autoren im 4+ und 4++ sind sehr gut mit gut dotierten Direct Orders ausgelastet.

  • 3. November 2013 at 01:43
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    Was die Höhe der DO-Preise betrifft, kann ich jedem meiner Kollegen und Kolleginnen nur raten, dem eigenen Können zu vertrauen und etwas mehr Selbstbewusstsein zu zeigen.

    Selbst für flott zu schreibende Produktbeschreibungen werden 3-5 Cent pro Wort bezahlt, weil immer mehr Auftraggeber Wert auf Einheitlichkeit und Qualität legen.
    Fachartikel sollten im Preis darüber liegen, je nach Relevanz sogar deutlich darüber.

    Schwierig wird es nämlich, wenn ein niedriger DO-Preis (1,5 – 2,5 Cent) angesetzt ist und ein AG ohne „Vorwarnung“ umfangreiche Textaufträge zu Spezialthemen erteilt. Ein Nachverhandeln, um den Preis zu erhöhen, hat für beide Seiten einen unschönen Beigeschmack. Also ist es besser, die Preise gleich den Fähigkeiten angemessen anzusetzen. Ein Entgegenkommen nach unten ist natürlich möglich. Dennoch sollte eine Textbörse nicht mit einem Basar verwechselt werden.

    Dieser Basar-Charakter ist mir in letzter Zeit bei den Themenvorschlägen im Niedrigsektor aufgefallen. Kurioserweise finden sich die meisten Vorschläge in den niedrigsten Kategorien und werden zu 80 Prozent abgelehnt, obwohl richtig gute Headlines und Themen dabei sind (deren Ausdenken ebenfalls Arbeit macht). Diese Methode mancher AGs erinnert mich an Jäger und Sammler und Ätschebätsche. Ausnahmen bestätigen die Regel. 🙂

    Für die Kategorie „Themenvorschläge“ sollte ein Mindestpreis von 3 Cent festgelegt werden. Wer weniger bezahlen will, kann seine Aufträge mit freier Themenwahl in den OOs einstellen. Ohne einigen Kunden etwas unterstellen zu wollen – aber frische (und kostenlose!) Headlines lassen sich gut vermarkten.

    Herzliche Grüße, Claudia G. (Dienstwerk)

  • 3. November 2013 at 22:28
    Permalink

    Hallo,
    content.de hat mein Bauchgefühl bestätigt und macht mir jeden Tag aufs Neue irre Spaß. Wenn ich meine spontan ausgewählten AG richtig lese, denen auch. Sehr gut gefällt mir der letzte Textteil hier (Antworten zu längeren content-Pausen): Genau so. Oder so ähnlich. Ich weiss nun gewiss, hier bin ich richtig (und nicht verrückt, weil ich so spontan reagiere). Schönes Konzept, wenig knöchern und wirklich so experimentell wie ich selbst. Kompliment an Plattform, AG und Autoren!
    BG
    Ines Bader

  • 3. November 2013 at 22:36
    Permalink

    Hallo,
    ich nochmal, und nicht direkt für content. de. Aber wir sind ja kreativ, und genau so lernte ich meine beiden „Rosenkavaliere“ kennen (2 herrliche Stammkunden von außerhalb content). Texter, traut euch! Ich behauptete mal auf meiner HP, ich würde „Wortpralinen“ kreieren. In deutsch + englisch. (Sollte spaßig sein). Eine Woche später: Ein Anruf. Von einem echten Patissiere. „Ich möchte gerne Ihre Wortpralinen, beide Sorten, kosten.“ Ich mache also. Er, einen Monat später: Köstlich!! Heute, 2 Jahre später: Eine grandiose Textliebe mit lukrativen Auswirkungen (international) für „meinen“ Patissier“.
    Also, traut euch, träumt, lebt den Traum, und nutzt content, weil Träume oft rosarot und rosarot oft aus leerem Schaum ist.

    Nichts destotrotz: Mein Patissier und ich sind seit 2011 unzertrennlich, erfolgreich und begeistert. Das klappt auch anderswo, aber nur immer mit wahrem Herzblut. Durch meines fließen Buchstaben.

    BG
    Ines Bader

  • 4. November 2013 at 09:35
    Permalink

    @Claudia G (Dienstwerk): der Mindestpreis ist gebunden an die Auswahl der Autoren, die den Eintrag sehen dürfen. Dürfen auf Wunsch des Auftraggebers z.B. nur 4+ Autoren und höher Themenvorschläge einreichen, ist der Mindestpreis entsprechend höher als wenn alle Autoren Vorschläge machen dürfen. Der Mindestpreis liegt immer im Bereich der Open Order Preise der gewählten niedrigsten Autorengruppe.

  • 4. November 2013 at 12:07
    Permalink

    Hallo Dr. Arne Christian Sigge,

    ok, das geht aus den Themenvorschlägen nicht hervor. Ich dachte, den Maximal-Wortpreis können die AGs selbst festlegen.

  • 4. November 2013 at 12:31
    Permalink

    @Claudia G (Dienstwerk): Das können Sie auch. Lediglich der minimale Maximalpreis (schönes Konstrukt) wird durch die gewählte Autoreneinstufung festgelegt.

  • 5. November 2013 at 10:21
    Permalink

    Ein kleiner Verbesserungsvorschlag zu den Themenvorschlägen.

    Ich kann bei den Themenvorschlägen leider nicht sehen, wie lang die zu beauftragenden Texte werden sollen. So ist der maximal mögliche Preis pro Wort nicht ersichtlich. Die mögliche Verdienstspanne, die ja angezeigt wird, ist für mich daher wenig aussagekräftig.

    Oder übersehe ich etwas?

  • 5. November 2013 at 10:34
    Permalink

    @ohnenamen: Guter Hinweis! Bisher zeigen wir nur den möglichen verdienst – basierend auf dem eingestellten Direct Order Preis – in der Übersicht an, wenn der Auftraggeber entsprechende Vorgaben gemacht hat. Den Umfang zeigen wir künftig (in den nächsten Tagen) auch an.

  • 14. November 2013 at 00:04
    Permalink

    @ Dr. Arne-Christian Sigge

    Ich bin jetzt seit dem 18.12.11 Autorin und habe sehr schnell einige Tage später meinen Ehemann auch mit in dieses Boot genommen. Wir sind schon älter und Texten ist für uns nach wie vor ein Zuverdienst, aber wir sind beide inzwischen schneller und erfahrener geworden.

    Ich möchte hier einmal den Punkt der Auftrags-Foren aufgreifen. Ich habe zwar nicht über Auftrags-Foren, sondern über unseren eigenen privaten Blog einmal zwei eigene Auftraggeber kennengelernt, aber das Ergebnis war eigentlich genau das, was Sie beschreiben.
    Beide kontaktierten uns über die in unserem Autorenprofil zum Blog gehörende Firmen-e-mail-Adresse.
    Der eine arbeitete nur schriftlich mit uns zusammen, der andere rief sofort fast immer zusätzlich oft an, sobald er unsere Telefonnummer hatte.
    Der eine, der nur schrieb, setzte uns mit so vielen Texten, die er haben wollte, dermaßen unter Druck, dass wir das nur ein paar Wochen ausgehalten haben, dann einfach weniger geschrieben und er zog sich dann beleidigt zurück. Bezahlt hat er nur 1,5 Cent und ich würde sagen, für den Stress war das viel zu wenig, denn es kommt ja doch alles mögliche an Zusatzarbeit dazu .. und immer über das gleiche Thema zu schreiben, was bei ihm so war .. zuletzt fällt einem einfach nichts mehr ein.

    Hier aber gibt es Vielfalt, wenn einem bei einem Themengebiet der Kopf qualmt.

    Den zweiten Kunden haben wir noch, aber er meldet sich plötzlich seltener. Das kam so:
    Wir hatten für 2012 mit einer heftigen Stromnachzahlung zu kämpfen, dann noch einen Totalstromausfall im Juli 13 und dadurch einen kapputten PC, wo wir erstmal ein Ersatzteil über den anderen zusammentippen mussten .. ich habe es ihm erzählt und gehofft, es kommt ein kleiner Vorschuss, kam aber keiner. Da Strom wichtiger ist als Telefon oder DSL, ließ ich dann die Telefonrechnung schleifen und man stellte uns nur 3 Tage lang DSL und Telefon ab. Ich erzählte das diesem Kunden, der noch wie immer 3 Eilaufträge bei mir laufen hatte … es eilte immer und meistens am Wochenende besonders oder an Feiertagen (da haben wir hier frei !!!!! .. wenn wir wollen zumindest) … dann über den Computer einer Freundin aus dem Nachbarhaus .. zurück kam stockbeleidigt nur das Wort „stoniert“.
    Ich war echt sauer .. habe ihm dann auch über meine Freundin geschrieben, ab sofort kriege ich 2 Cent dafür, dass ich für jeden Text erstmal einen Anruf kriege .. oft kommt bei vielen Anrufen gar kein Auftrag, weil es sich zerschlägt .. die Anrufe kommen nachts, wenn ich koche, gerade esse und keine Zeit habe, weil ich Eilaufträge habe .. dann kommen Anrufe, dass ich alte Texte suchen soll, weil er sie verbummelt hat und sonstwas.

    Also 2 Cent oder aber er könnte mich hier bei content auch direkt buchen … was es da genau kosten würde, wüsste ich nicht, aber da habe ich für meine 1,5 Cent viel weniger Arbeit .. und ich muss nicht jedes Thema bearbeiten, sondern suche mir das aus .. was bei ihm ja auch nicht so war.

    Seitdem überwiegend Schweigen im Walde …. er meldet sich nur noch, wenn es brandeilig ist wie neulich, als ich gerade am Frühstücken war und er einen Pferdetext brauchte, und zwar in einer Stunde !!!!! .. Hat er bekommen, aber für 2 Cent und vermutlich war ich da noch zu billig.

    Hier habe ich mich mühsam ein Stück höher wursteln können .. aber ich habe es geschafft und bin zuversichtlich, dass ich auch noch eine Stufe schaffe.

    Seltsamerweise bewerten mit eine Stufe höher viele Auftraggeber besser als vorher in der Stufe tiefer, wo die Texte viel einfacher waren. Warum, darüber grübele ich gerade.

    Wenn ich heute hier gut davor bin, komme ich durchaus oft auf 20 Euro die Stunde .. wobei ich allerdings nicht 40 Stunden so kreativ sein kann .. ich weiß nicht, wie durchhaltefähig andere Autoren sind .. ich bin ja schon 60 und eine ältere Frau.

    Wenn ich in der gleichen Zeit putzen würde, würde ich sicher weniger verdienen.

    Ich bin nur Industriekauffrau mit später nachgemachten Abitur und Teilstudium, nie Journalistin gewesen und mag diesen Job sehr.

    LG
    Renate

  • 14. November 2013 at 10:50
    Permalink

    @Renate

    Hallo!

    Ihren sehr ehrlichen Erfahrungsbericht habe ich mit einiger Erschütterung gelesen. Er zeigt „gut“, wie Kunden und Dienstleister teilweise miteinander umgehen. Ständige Präsenz (= Druck) am Telefon, nicht-Reagieren, wenn ein Notfall wie diese Stromrechnung passiert: wirklich scheußlich.
    Meine Erfahrung sagt: „Mach dich rar, dann wollen sie dich“. So albern solche Spiele sind, wenn man zu „nett“, entgegenkommend etc. ist, kippt das Verhältnis gerne in ein „Oben“ und „Unten“, weg von dem, was es ist, nämlich der Austausch von Leistungen.
    Darum lobe ich mir auch die Arbeit bei content.de. Da entfällt der „menschliche“ Teil, der es oft ja gar nicht ist. Im Nachrichtensystem zu kommunizieren, hat eine ganz andere Qualität, als wenn ein Kunde nachts oder am WE drängelnd anruft.
    Ich wünsche Ihnen, dass Sie auf content.de genügend Aufträge finden!
    Gruß, Bea

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