Interview mit Autor Fred Guggenberger von content.de

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Autor Fred Guggenberger

Beschreiben Sie kurz Ihre Person und wie Sie zum Schreiben gekommen sind.

Ich bin 41 Jahre alt, glücklich verheiratet und wohne in einem kleinen Dorf in Bayern. Mein Weg zum Schreiben begann als Kind mit der Faszination für Bücher. Später habe ich dann mein Geld als Musiker und Songwriter verdient. Dabei kam es immer wieder vor, dass ich Geschichten erzählen wollte, die sich nicht in dem üblichen Dreiminutenformat unterbringen ließen. So wurde ich Schriftsteller (lacht). Von da ab war es dann nur noch ein kleiner Schritt in die Heimarbeit zum Texter für Firmen und Magazine.

Warum trifft ein Auftraggeber mit Ihnen die richtige Wahl? 

Ich kann sowohl sachlich nüchtern als auch in den blumigsten Worten schreiben. Ich bin sehr selbstkritisch und wenn ich das Gefühl habe, dass ich etwas nicht wirklich gut machen kann, lasse ich die Finger davon. Wenn ich also einen Auftrag annehme, kann der Kunde sich darauf verlassen, dass er Qualität bekommt. Ich bin zuverlässig und liefere pünktlich ab.

Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht schreiben?

Stimmt, das ist schon mal vorgekommen, haha. Ich bin Hobbygärtner und genieße es, unter meinen Pflanzen zu sitzen und eine Auszeit zu nehmen. Ansonsten recherchiere ich für Bücher, die ich noch schreiben möchte, arbeite an neuer Musik oder gehe mit meiner Frau ins Kino. Wir haben eine Hundedame, die auf meiner Seite im Bett schläft und eine Katze, die mir Befehle erteilt. Ich bin am Ziel (lacht).

Wie schaut Ihr Arbeitsplatz zum Schreiben von Texten aus, was ist Ihnen dabei besonders wichtig?

ArbeitsplatzMein Arbeitsplatz besteht aus einem Macbook. Eine Bindung an einen speziellen Raum existiert dabei nicht. Ich kann im Prinzip überall schreiben. Wichtig ist dabei für mich, dass ich meine Ruhe habe. Wenn ich mal im Fluss bin, kostet mich jede Ablenkung Zeit, um wieder in den Text hineinzufinden. Meine Bücher habe ich überwiegend nachts im Wohnzimmer geschrieben. Mittlerweile habe ich mir aber auch ein Schreibzimmer eingerichtet.

Welche drei Bücher sollte ein Autor Ihrer Meinung nach gelesen haben?

„Sorge Dich nicht – Lebe!“ von Dale Carnegie

Gerade als (Wort-)Künstler führt man ein Leben, in dem es keinen bezahlten Urlaub und keine Garantie auf den nächsten Gehaltsscheck gibt. Das kann manchmal ziemlich Angst machen. Leider ist es genau diese Angst, die einen dann lähmt und davon abhält, produktiv zu sein. Dieses Buch sollte neben jedem Kopfkissen liegen!

„Der Weg des Künstlers“ von Julia Cameron

Ich habe mir dieses Buch mit Anfang zwanzig gekauft, weil mir der Titel gefiel, aber nie die Zeit gefunden, es zu lesen. Fünfzehn Jahre später hat mir eine amerikanische Hitkomponistin erzählt, dass sie dem Buch sehr viel zu verdanken hätte und jeder Künstler es lesen sollte. Also habe ich es wieder herausgekramt und bereits nach dem ersten Kapitel wurde mir klar, dass die vergangenen 15 Jahre wesentlich leichter für mich gewesen wären, wenn ich das Buch gleich nach dem Kauf gelesen hätte. Es ist der ultimative Survival-Guide für Autoren, Musiker, Bildhauer, Maler, Zeichner, was auch immer …

„The Magic“ von Rhonda Byrne

Das Buch erinnert uns daran, mal wieder dankbar für das zu sein, was wir besitzen, anstatt zu jammern, weil wir dieses oder jenes nicht haben. Ich bin sehr dankbar für das Buch.

Welche Textaufträge würden Sie gerne übernehmen, die Sie bislang noch nicht geschrieben haben und warum?

Ich würde wahnsinnig gerne Reiseberichte über meine Zeit in Japan und den USA schreiben! Ich durfte beide Länder in einer Tiefe kennenlernen, wie es bei normalen „Touristentrips“ nicht möglich ist. Diese Erlebnisse würde ich gerne teilen. Ansonsten würde ich gerne auf regelmäßiger Basis Artikel für ein schickes Magazin schreiben. Eine eigene Kolumne wäre ein Traum!

Mit welchen Worten würden Sie uns im Autorenkreis weiterempfehlen?

Um als Texter/in (oder jede andere Form von Künstler) wirklich produktiv sein zu können, benötigt man Partner, die sich um die geschäftliche Seite kümmern und auf die unbedingt Verlass ist. Bei content.de arbeiten die Leute, die ihren Job mit der gleichen Professionalität, Entschlossenheit und Seriosität erledigen, wie wir als Autoren es mit unserem Job machen (sollten). Sie versorgen uns mit Arbeit, halten uns den Rücken frei und sorgen somit dafür, dass wir uns auf das konzentrieren können, was wir am besten können: Schreiben!

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