Profilneurose im besten Sinne – Zeigen Sie Ihre Schokoladenseiten

So erzielen Sie mehr Wirkung

Wenn Sie als AutorIn bei content.de angenommen wurden, haben Sie bereits die eine oder andere Hürde genommen und verschiedene Qualitäten bewiesen. Doch wie schaffen Sie es, aus einem rund 6.000 Personen starken Texter-Team herauszustechen und das Interesse potenzieller Auftraggeber ausgerechnet auf sich zu lenken?

Indem Sie das dafür vorgesehene Werkzeug nutzen. Das Autoren-Profil Ihres Accounts ist hervorragend geeignet, Ihre individuellen Stärken zu betonen und sich von anderen abzuheben. Häufig filtern Auftraggeber gewünschte freie Texter nach bestimmten Begriffen aus und lassen sich dabei von den Informationen im Profil leiten. Machen Sie hier keine Angaben, fallen Sie trotz Eignung durchs Sieb. Doch der Grat zwischen Selbstdarstellung und Selbstbeweihräucherung ist äußerst schmal. Ein falscher Tritt bzw. Satz genügt und Ihre Ego-Kampagne gerät zur Farce.

Technische Eckdaten

Zum Glück liefert content.de Ihnen ein paar Bausteine, die Ihnen helfen, das Autoren-Profil optimal auszufüllen. Unter „Verwaltung > Meine Daten“ haben Sie die Möglichkeit,

  • Qualifikationen
  • Kompetenzen
  • Referenzen

anzugeben.

Notieren Sie hier nur, was der Wahrheit entspricht – nicht Ihre geschönte Sicht auf die Dinge. Das regelmäßige Lesen des Tages-Horoskops als „Aufbaustudium in Astro-Physik“ zu verkaufen, ist sowohl Lug gegenüber anderen als auch Betrug an der eigenen Person. Denn spätestens, wenn ein Auftraggeber gezielt nach fähigen Autoren mit Branchenkenntnis sucht, würde Ihre Scheinwelt zusammenbrechen.

Individuelle Hotspots

Entscheidend kann auch sein, was Sie darüber hinaus von sich preisgeben. Im Bereich „Über mich“ haben Sie Platz für eine frei verfasste Eigenbeschreibung. Hier dürfen Sie persönlich werden – sowohl in Bezug auf den Inhalt als auch hinsichtlich des Aufbaus, des Stils und der Wortwahl. Beschränken Sie sich jedoch möglichst auf Angaben, die Ihre texterischen Kompetenzen widerspiegeln.

 

Positionieren Sie sich!

Die von content.de vorgegebene Auswahlmöglichkeit für Fachgebiete ist gut und schön – aber was liegt Ihnen innerhalb der hier genannten Themen mehr? Verfassen Sie zu den angegebenen Oberbegriffen lieber Landingpages, Blogbeiträge oder Produktbeschreibungen? Lassen Sie sich lieber über die Geschichte, die möglichen Einsatzgebiete oder die technischen Details eines Artikels aus?

 

Beweisen Sie sich!

Können Sie Ihre diesbezüglichen Fähigkeiten mit einem aussagekräftigen Beispiel belegen? Wo – meinen Sie – haben Sie sich besonders gelungen ausgedrückt? Auf welches Feedback sind Sie besonders stolz? Notieren Sie es – achten Sie jedoch darauf, die dahinterstehenden Auftraggeber um Erlaubnis zu bitten oder sie zu anonymisieren!

 

Individualisieren Sie sich!

Sind Sie der sarkastisch-witzige Typ oder formulieren Sie lieber sachlich-nüchtern? Nichts davon ist besser oder schlechter als das andere – solange es Ihre Autoren-Qualitäten treffend darstellt. Vielleicht ist der so gezeigte Stil nicht jedermanns bzw. -fraus Sache; doch er findet bestimmt eine Nische bzw. einen danach suchenden Auftraggeber.

Auch Ihr Interesse an selbst angemischten Ölfarben, Ihr karitativer Einsatz für notleidende Goldfisch-Babys oder Ihr Hang zu nächtlichen Klöppelarbeiten haben hier Platz – sofern Sie in diesen Bereichen über echte Insider-Kenntnisse verfügen. Tägliche Waldspaziergänge machen Sie nicht zum Forst-Experten, die Mitarbeit in einer Auwald-Schutzstation schon.

Scheuen Sie sich nicht, scheinbares Nischen-Wissen anzugeben – es könnte sein, dass Sie ausgerechnet damit besonders viel Aufmerksamkeit erregen.

 

Zeigen Sie sich!

Die Erfahrung bestätigt, dass sich manche Auftraggeber durchaus vom Konterfei ihres Schreib-Partners leiten lassen. Ob Sie auf den Betrachter Ihres Profil-Bildes sympathisch wirken, hängt nicht von klassischen Schönheitsidealen ab – sondern von der Situation, in welcher der Fotograf Sie eingefangen hat.

Legen Sie fest, wer Ihr Autoren-Profil (ein-)sehen kann. Für gewöhnlich kann es nur von registrierten und eingeloggten Auftraggebern aufgerufen werden. Möchten Sie sich der breiten Öffentlichkeit präsentieren, nehmen Sie am Partnerprogramm von content.de teil. Es erhöht Ihre Sichtbarkeit und steigert Ihre Verdienstmöglichkeiten durch Group oder Direct Orders sowie attraktive Provisionen. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine aussagekräftige Eigenbeschreibung.

Nonverbal ist nicht optional

Zu guter Letzt sollte Ihnen bewusst sein, dass auch ein „jungfräulich“ belassenes Autoren-Profil einiges über Sie verrät. Einerseits, weil es buchstäblich nichtssagend ist; andererseits, weil es trotzdem Informationen enthält: Fakten, die Auftraggeber immer sehen, sind

  • Ihre Qualitätsstufe
  • Ihr allgemeiner Direct-Order-Preis
  • eventuell erhaltene content.de-Auszeichnungen
  • die Bewertungen anderer Kunden

Diese Angaben allein verraten aber nichts über Ihre Kompetenzen als Texter für bestimmte Themen. Nehmen Sie sich daher Zeit, Ihr Profil kundenfreundlich und aussagekräftig zu gestalten. Lassen Sie potenzielle Auftraggeber möglichst konkret wissen, was Sie können und profitieren Sie von besser vergüteten Group oder Direct Orders in Ihren Fachgebieten und Lieblingsthemen.

 

Autor dieses Artikels:

Bei diesem Blogbeitrag handelt es sich um einen Gastbeitrag von unserer Autorin Texttexterei, die seit 2012 auf content.de aktiv ist.

Autorin Texttexterei von content.de
Texttexterei

6 thoughts on “Profilneurose im besten Sinne – Zeigen Sie Ihre Schokoladenseiten

  • 26. Juni 2017 at 11:08
    Permalink

    „Die Erfahrung bestätigt, dass sich manche Auftraggeber durchaus vom Konterfei ihres Schreib-Partners leiten lassen.“ Absolut richtig! Ich denke, man kann mit einem unscharfen, unfreundlichen und unprofessionellen Foto durchaus an Seriosität einbüßen. Und: Mein eigenes Bild wurde zwar durch einen Kunden mal mit „Schönes Foto!“ kommentiert – trotzdem sehe ich auch hier Handlungsbedarf, ein neues ab und an schadet nicht ;).

    „(E)in „jungfräulich“ belassenes Autoren-Profil (verrät) einiges über Sie (…) weil es buchstäblich nichtssagend ist“. Natürlich – aber, versetzen wir uns mal in die Position von high-pressed Seniors, die schnell Essenz erfassen müssen: Zu lang & zu viel erschlägt – und lässt eventuell weiterklicken …

  • 26. Juni 2017 at 11:51
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    Wobei ein allzu scharfes Foto auch unseriös wirken kann… 😉

  • 27. Juni 2017 at 11:56
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    Interessant! Wieso kann ein zu scharfes Foto unseriös wirken bzw. kann ein Foto überhaupt zu scharf sein? Als unseriös empfinde ich es immer, wenn die Person maskenhaft – etwa durch zu starkes Nachbearbeiten mittels Tontrennung etc. – rüberkommt.

    Wobei … da klingelt etwas, im Bereich Auftraggeber-Fotos. Diese Herren und Damen sind ja im Prinzip auch zu sehen: Wie wäre es, wenn der Blick auf das Gegenüber für Autoren im direkten Kontakt keine Einbahnstraße bliebe :-)?

  • 27. Juni 2017 at 12:02
    Permalink

    Hallo Frau Brüggehofe,

    der Autorin „Texttexterei“ geht es offensichtlich auch nicht um die fototechnische Definition von scharf, im Sinne der Bildschärfe. Vielmehr wird hier auf das Motiv, welches unter Umständen zu freizügig abgebildet ist, abgestellt.

    Mit besten Grüßen
    Marius Ahlers

  • 27. Juni 2017 at 16:31
    Permalink

    Hallo Herr Ahlers,

    ja, sie bedient das Erotiksegment! Ein guter Anlass, um Ideen zu sammeln, wie sich das eigene Profil mittels Foto schärfen lässt ;-).

    Aber wo Sie schon einmal da sind: Was halten Sie davon, Auftraggeberfotos (s. Vorschlag) anders einzubinden?

  • 3. Juli 2017 at 10:33
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    Tja und erst einmal ein schmunzelndes Dankeschön für die bisherigen Diskussionsbeiträge,

    das ist ja alles auch eine Frage der Perspektive. Ich bin inzwischen in einem Alter, in dem selbst ein „scharfes“ Foto im Grenzbereich des gesellschaftlich Akzeptierten nicht mehr scharf genug ist, um wirklich zu überzeugen … 🙂

    Gruß und schöne Woche
    Peter Umlauf – der nur noch vier Monate bis zum 63. Geburtstag hat.

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