Interview mit Texterin brid

 

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Beschreiben Sie bitte kurz Ihre Person.

Schon als Kind hatte ich eine Vision von meinem zukünftigen Berufsbild, dachte mir aber immer, dass es nur ein Wunschtraum bleiben würde. Ich war allerdings mehr in die Arbeitsweise und ihre Vorteile verliebt als in das Schreiben selbst. Um ehrlich zu sein, wusste ich nicht einmal, ob ich überhaupt Talent zum Schreiben habe, bis ich begann, mich im Alter von 34 Jahren auf die Studienberechtigungsprüfung vorzubereiten. Damals war meine Trainerin für das Fach „Aufsatz“ ganz angetan von meinen ersten Versuchen, Gedanken über mehrere Seiten hinweg in Worte zu fassen. Während des Studiums fielen mir dann die schriftlichen Arbeiten und Prüfungen in Essayform besonders leicht. Zu content.de bin ich rein zufällig gekommen, über ein Inserat im Internet, als ich auf der Suche nach einem Tiersitter-Nebenjob war. Tiersitter bin ich dann nicht geworden.

Warum trifft ein Auftraggeber mit Ihnen die richtige Wahl?

Im Rahmen meines Studiums der Kultur- und Sozialanthropologie habe ich gelernt, wie man sich Themen gründlich nähert, von mehreren Seiten betrachtet, sie recherchiert und zu einem spannenden Gesamtensemble verfasst. Meine vielen Ausbildungs- und Jobwechsel in der Vergangenheit bringen mir heute den Vorteil, dass ich mich in vielen Bereichen gut auskenne. Ich arbeite übrigens in der Regel an fünf Tagen die Woche, bin also auch für größere Projekte verfügbar.

Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht schreiben?

Als Mutter von zwei Teenagern steht der größte Teil meiner Freizeit ganz meinen beiden Töchtern zur Verfügung. Mein Home-Office macht es mir möglich, mittags zu kochen und den Nachmittag gemeinsam mit ihnen zu verbringen. Außerdem betreibe ich mit Begeisterung regelmäßig Yoga, damit ich einen Ausgleich zum langen Sitzen und dem vielen Nachdenken schaffe. Im Winter vergrabe ich mich gerne in ein gutes Buch. In der wärmeren Jahreszeit bin ich dafür viel mit dem Fahrrad unterwegs. Ein weiteres Hobby von mir ist außerdem das (Gemüse-)Gärtnern, das ich entweder im Kleinen auf meinem Balkon oder im Großen auf einem Acker praktiziere.

Wie sieht Ihr Arbeitsplatz zum Schreiben von Texten aus, was ist Ihnen dabei besonders wichtig?

Ich bin ein relativ ordentlicher Mensch und so muss auch mein Schreibtisch aussehen, bevor ich mit dem Schreiben beginne. Viel brauche ich dafür nicht. Nur meinen Computer, den Duden, viel Wasser und eine frische Tasse Kaffee. Musik im Hintergrund stört mich beim Arbeiten, weshalb das Radio abgedreht und nur in den Pausen wieder eingeschaltet wird. Schön ist meine Aussicht in den großen Hinterhof, der durch den Kastanienbaum und den privaten Garten dahinter im Sommer herrlich grün ist. Dann genieße ich auch die Zeit auf dem Balkon, der sich als alternativer Arbeitsplatz anbietet.

Welche drei Bücher sollte ein Autor Ihrer Meinung nach gelesen haben?

Ehrlich gesagt kann ich diese Frage nicht pauschal beantworten. Ich lese keine Sachbücher über das Schreiben, bin dafür ein großer Fan von historischen Romanen, wie beispielsweise der Highland-Saga von Diana Gabaldon. Ich lese die Bücher allerdings auf Englisch, weshalb sie mir wahrscheinlich wenig für meine Arbeit als Autorin bringen. Ein empfehlenswertes Buch über die Lebensweise, wie sie mir gefällt und wie ich sie als Autorin leben kann, ist Tom Hodgkinsons „Anleitung zum Müßiggang“. Ein Buch über die Leidenschaft zum Schreiben, das mir besonders gut gefallen hat und höchst fantasiereich geschrieben wurde, ist „Die Stadt der träumenden Bücher“ von Walter Moers.

Welche Textaufträge würden Sie gerne übernehmen, die Sie bislang noch nicht bearbeitet haben, und warum?

Ich reise wahnsinnig gerne, auch im Kopf, weshalb Destinationsbeschreibungen und Reisetexte zu meinen Lieblingsaufträgen zählen. Häufig kommen dabei die kulturellen und gesellschaftlichen Aspekte zu kurz, die mich als studierte Kultur- und Sozialanthropologin besonders interessieren. Wahnsinnig gerne würde ich an einem Projekt mitwirken, bei dem ein Land, eine Kultur oder eine Region bis ins kleinste Detail beschrieben werden soll.

Mit welchen Worten würden Sie uns im Autorenkreis weiterempfehlen?

content.de habe ich bereits mehreren meiner Freunde weiterempfohlen und mir dadurch echte Arbeitskolleginnen geschaffen. Im Gegensatz zu anderen Agenturen, mit denen ich bereits Erfahrungen gemacht habe, fühle ich mich grandios betreut. Die Regeln zwischen Auftraggebern und Auftragnehmern sind klar und sinnvoll festgelegt, sodass ich mich als Selbstständige ausschließlich auf das Schreiben konzentrieren kann. Außerdem gibt es (fast) immer genügend Aufträge, was mir eine Vollzeitbeschäftigung ermöglicht. Nicht zuletzt erhalte ich jedes Jahr an meinen Geburtstag eine Glückwunschkarte per Post zugeschickt, die von echten Menschen verfasst und unterschrieben wurde. Etwas, das ich von meinen früheren Dienstgebern nicht kenne. Von mir gibt es jedenfalls ein großes Lob an das Team von content.de, ohne das mein Traum vom Schreiben nicht in Erfüllung gegangen wäre.

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