Interview mit der Texterin Iron Lady

Stellen Sie sich bitte kurz vor und beschreiben Sie, was Sie motiviert hat, bei content.de aktiv zu werden.

Ich heiße Ines, bin 52 Jahre alt und habe jahrelang als Sekretärin gearbeitet. Seit 2007 wohne ich in der Nähe der Ostsee. Es war für mich schwierig, dort Arbeit zu finden. Seit 2010 schreibe ich, allerdings begann ich zuerst bei einer anderen Agentur, für die ich heute nicht mehr tätig bin. Bei content.de gibt es viele interessante Themen, gute Aufträge, angemessene Bezahlung: Bis heute habe ich meine Entscheidung, für content.de zu arbeiten, nicht bereut. Ich bin auch sehr zufrieden mit dem Support durch das Team von content.de.


Planen Sie Ihren Text-Output? Orientieren Sie sich an einem monatlichen Zielverdienst oder schreiben Sie nur, wenn es Aufträge zu Ihren Lieblingsthemen gibt?

Mein Text-Output liegt bei einem monatlichen Zielverdienst zwischen 2.500 und 3.000 Euro. Diesen Zielverdienst kann ich aufgrund meines Levels 4+ erreichen. Ich bekomme viele Direct Orders, doch schaue ich auch nach Aufträgen zu meinen Lieblingsthemen Kredite, Geldanlagen, Versicherungen, Wirtschaft und Medizin. Eigentlich finde ich immer etwas, das meinen Interessen entspricht und ich guten Content liefern kann.


Gab es Stolpersteine, falls ja, welche und wie sind Sie damit umgegangen?

Eigentlich gab es keine Stolpersteine. Es gab wenige Änderungswünsche. Oft waren die Änderungswünsche in einem unklaren Briefing begründet. Wenn ich gemerkt habe, dass die Änderungswünsche kaum zu erfüllen waren, habe ich den Auftrag annulliert. Es kam auch einmal zu nahezu unmöglich umsetzbaren Änderungswünschen. Das Team von content.de hat jedoch diesen Text bewertet, für gut befunden und mir aus Kulanzgründen das Geld ausgezahlt. Um nicht mehr an diesen Kunden zu geraten, habe ich ihn gesperrt.


Wie lange hat es gedauert, bis Sie Ihre ersten Direct- oder Group-Orders erhalten haben? Wie konnten Sie die Auftraggeber für sich gewinnen?

Meine ersten Direct Orders habe ich nach wenigen Wochen erhalten. Ich konnte den Kunden mit einem Text über Kryptowährungen überzeugen, den ich mir ausgesucht hatte. Er fragte bei mir an, ob ich an Direct Orders interessiert bin. Da sagte ich natürlich Ja. Er ist inzwischen zu meinem besten Kunden geworden. Ich konnte aber noch andere Kunden für eine langfristige Zusammenarbeit gewinnen, indem ich Texte zu meinen Interessengebieten geschrieben habe und die Kunden überzeugen konnte. Bei mir haben die Kunden immer angefragt, ob ich an Direct Orders interessiert bin. 


content.de bietet diverse Möglichkeiten, um als Texter auf sich aufmerksam zu machen, zum Beispiel:

Selbstdarstellung mittels Autorenprofil, Teilnahme an Ausschreibungen (Schwarzes Brett), das Einreichen von Themenvorschlägen, Nachfassen bei Open-Order-Kunden etc. –

Was ist aus Ihrer Sicht am effektivsten, um Stammkundschaft über content.de aufzubauen?

Aus meiner Sicht sind die Selbstdarstellung im Autorenprofil und das Verfassen von Texten zu den eigenen Interessengebieten, bei denen ein gutes Briefing vorhanden ist, am effektivsten. So kann es gelingen, den Auftraggeber mit den Texten zu überzeugen.  


Sind Ihnen Fehler bei der Bewerbung um Aufträge unterlaufen? Gibt es etwas, das Sie zukünftig anders handhaben würden?

Fehler bei der Bewerbung um Aufträge sind mir insofern unterlaufen, dass ich Aufträge mit schwierigen Briefings, beispielsweise mit einer hohen Keyword-Dichte oder mit verschiedenen Links, angenommen habe. Allerdings habe ich diese Aufträge dann ausgeführt. Künftig nehme ich solche Aufträge nicht mehr an.


Welche drei Tipps haben Sie für einen Texter, wenn er bei content.de richtig durchstarten möchte?

Wenn du bei content.de richtig durchstarten möchtest, solltest du

  • nur die Aufträge annehmen, die dich tatsächlich interessieren
  • Aufträge mit schwierigem Briefing meiden
  • Auftraggeber meiden, von denen du eine schlechte Bewertung für den Text erhalten hast.

Du möchtest selber als Texter mit dem Schreiben Geld verdienen?

Ein Nebenjob von zuhause als Selbständiger bietet viele Freiheiten!

3 thoughts on “Interview mit der Texterin Iron Lady

  • 3. Januar 2020 at 11:07
    Permalink

    Liebe eiserne Lady, die das vermutlich auch real ist!

    Arbeitest Du Tag und Nacht, oder wie kommen erstaunliche 2500 bis 3000 „Zielverdienst“ nur durch das Plattformtexten zustande, wenn Du 2,80 Cent pro Wort für einen Direct Order nimmst? Verrätst Du das Geheimnis?? Mir sind solche Summen in über neun Jahren nicht gelungen, obwohl ich jeden (!) Tag stramm am PC sitze, diverse DO Kunden habe. Gruß, Bea

  • 3. Januar 2020 at 12:15
    Permalink

    Liebe Bea,

    danke für Deinen Kommentar. Es gehört schon wirklich erstaunlich viel Selbstdisziplin dazu, um ein solches Einkommen zu erzielen. Ich arbeite manchmal bis abends spät und sitze den ganzen Tag am PC. An anderen Tagen nehme ich mir aber auch Zeit für mich und entspanne oder gehe meinen liebsten Hobbys, Garten und Kochen, nach.
    Wenn ich viel verdienen kann, liegt das oft an den Aufträgen, die ich mir aussuche, oder an den Themen der Direct Orders. Bei verschiedenen Themen brauche ich nicht oder nur wenig recherchieren. Da lassen sich 1.000 Wörter schnell schreiben.
    Liebe Grüße
    Ines

  • 3. Januar 2020 at 13:43
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    Danke für die Erhellung. möge Dir die Kraft nie ausgehen, aber naturnah zu leben bringt schon einiges in Sachen Work Life Balance, schätze ich. Bea

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