Interview mit Texterin So_wohl

Mit Texterin So_wohl von content.de im Gespräch

Stellen Sie sich bitte kurz vor und beschreiben Sie, was Sie motiviert hat, bei content.de aktiv zu werden.

Ich schreibe unter dem Nickname So-wohl, heiße im richtigen Leben Sonja. Ganz solide startete ich 1992 meine berufliche Laufbahn mit einer Bankausbildung und späterem Bankfachwirt-Studium, arbeitete zuletzt neben Haushalt und Kind als Firmenkundenbetreuerin. Fast 30 Jahre mit Volldampf dabei, traf ich in 2020 den tiefgreifenden Entschluss, meine Hobbys Ernährungs- und Entspannungsthemen durch Fernstudien auf qualifizierte Füße zu stellen. Im März 2021 verwirklichte ich schließlich meinen Traum und gründete eine Praxis für Ernährungsberatung und Entspannungstraining.
Ich suchte nach einer Möglichkeit – neben den Terminen mit meinen Klient:innen und den Kursangeboten – zeitlich ungebunden mein Einkommen im Home-Office zu verbessern. Ich war schon immer eine Leseratte und musste für meine Kollegen die schwierigen Texte und Briefe übernehmen. So wuchs die Idee, beruflich für andere zu schreiben. Nach einer erfolglosen Bewerbung als Bloggerin für einen Produzenten von Nahrungsergänzungsmitteln stieß ich auf der Suche nach einer seriösen Schreibtätigkeit auf die Plattform content.de.

Gab es Stolpersteine, falls ja, welche und wie sind Sie damit umgegangen?

Für mich ist die Flexibilität ein großer Vorteil, da ich über mein Auftragsvolumen und meine Schreibzeiten unabhängig bestimmen kann. Ein Stolperstein war anfangs gerade diese Selbstbestimmung, die ich aus jahrzehntelanger, strukturierter Banktätigkeit nicht kannte. Das Feedback meiner Auftraggeber und des Autorensupports war für mich daher sehr wertvoll, um meine Leistung besser einschätzen zu können. So wurde ich schneller und sicherer beim Texten und konnte meinen anfangs niedrigen „Stundensatz“ erhöhen.

Wie lange hat es gedauert, bis Sie Ihre ersten Direct-Orders erhalten haben? Wie konnten Sie die Auftraggeber für sich gewinnen?

Erfreulicherweise wurden mir nach 2,5 Monaten die ersten Direct-Orders eingestellt und ein regelmäßiges Auftragsvolumen mit einem Kunden vereinbart. Zuvor hielt ich bereits Kontakt zu ein paar Auftraggebern, die mir künftig direkte Vergaben avisierten. Ich halte es für förderlich, im Rahmen von Open-Orders eine gute Kommunikation zu pflegen. So bleibt man besser in Erinnerung. Wenn es passte, habe ich meinen Kunden weitere Hinweise für ihre Textgestaltung gegeben. Ich denke, es zeugt von Kompetenz, über den Tellerrand hinauszublicken und nicht „stumpf“ abzuarbeiten.

Sind Ihnen Fehler bei der Bewerbung um Aufträge unterlaufen? Gibt es etwas, das Sie zukünftig anders handhaben würden?

Ich hatte keine großen Schwierigkeiten bei der Auftragsbewerbung, die Abwicklung ist einfach und übersichtlich. Einmal hatte ich Probleme mit der Keywordanzahl und -gestaltung. Es war knifflig und langwierig, diese richtig umzusetzen. Anfangs war es zudem schwierig einzuschätzen, wie lange ich für einen Auftrag brauche. Daher habe ich eine Zeitlang nicht mehr als zwei Texte gleichzeitig angenommen, um mich nicht selbst unter Druck zu setzen.

Welche drei Tipps haben Sie für einen Texter, wenn er bei content.de richtig durchstarten möchte? 

  • Mache dich mit dem Autorenbriefing und den Keywords vertraut, bevor du den Auftrag annimmst. Steht genügend Material zur Verfügung? Wo könnte es haken? Anfangs ist der Zeitaufwand höher. Zu anspruchsvolle, fremde Themen können den Verdienst je Stunde deutlich schmälern.
  • Schaffe dir eine Wohlfühlatmosphäre. Mir hilft es sehr, mit zwei (geteilten) Bildschirmen zu arbeiten, um Recherchequellen und Autorenbriefing gleichzeitig vor Augen zu haben. Die Aufträge rechtzeitig und ohne Zeitdruck zu bearbeiten, trägt zu mehr Kreativität bei.
  • Siehe die Themen als Inspiration und erweitere deinen Horizont. Wenn der Auftraggeber eine gute Bewertung abgibt, hat der Autor vermutlich ins Schwarze getroffen. Diese Chance sollte genutzt und mit einer netten Nachricht geantwortet werden.

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