Die 100 schwierigsten deutschen Wörter …

Wohl niemand kann von sich behaupten, alle deutschen Wörter auf Anhieb richtig schreiben zu können. Die deutschen Rechtschreibregeln sind zum Teil auf verschlungenen Pfaden entstanden und haben sich aufgrund komplexer Überlegungen mehrfach geändert. Laute sind Buchstaben in unserer Sprache ohnehin nicht 1:1 zuzuordnen. Daher ist es nur verständlich, dass wir vieles nachschlagen müssen. Fallen gibt es noch und noch. Fremdwörter werden teils nach den Regeln der betreffenden Sprache geschrieben, teils aber auch nach den deutschen. Aus anderen Wortarten abgeleitete Wörter können zudem in ihrer Schreibweise vom Ursprungswort abweichen. Dies hat häufig historische Gründe und wurde im Zuge der Rechtschreibreform nicht immer geändert. Und zu allem Überfluss sind für einige Wörter mehrere alternative Schreibweisen zugelassen.

Zum schnellen Nachschlagen und auch zum Auswendiglernen bestimmter Schreibweisen, die sich nicht ohne weiteres aus allgemeinen Regeln und dem Klangbild ableiten lassen, hat die Duden-Redaktion eine alphabetisch geordnete Liste rechtschreiblich schwieriger Wörter herausgegeben. Sie enthält Wörter, die erfahrungsgemäß besonders häufig falsch geschrieben werden. Diese Aufstellung stellt ein sehr nützliches Hilfsmittel für die tägliche Schreibpraxis dar. Es empfiehlt sich, hier im Zweifel lieber einmal mehr nachzusehen.

Den jeweils aktuellen Stand findet der interessierte Leser beim Duden!

Sie können die jeweilige Liste per Mausklick als PDF-Dokument herunterladen:

One thought on “Die 100 schwierigsten deutschen Wörter …

  • 24. August 2018 at 23:40
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    Das ist nun wieder ein wunderbarer Patricia Lohmann-Beitrag,

    für den ich erst einmal Danke sage, Frau Lohmann. Dann muss ich zunächst ein bisschen Eigenlob betreiben – was ja eher nicht meine Art ist :-). Die meisten dieser Wörter würde ich schon richtig schreiben – was nun bei einem gelernten Deutschlehrer, der den größten Teil seines Berufslebens Zeitungsredakteur war, nicht soooo …. verwunderlich ist.

    Als nächstes fällt mir auf, dass Rechtschreibsicherheit generell mit den persönlichen Lebenserfahrungen zusammenhängt. „Ballett“ schreibe ich natürlich nicht falsch als jemand, der viele Jahre der Lebensgefährte einer Ballettlehrerin war.

    Aber warum wir „nach wie vor“ in drei Worten schreiben aber „nichtsdestotrotz“ in einem, erschließt sich mir ebenso wenig wie Ihnen, Frau Lohmann. „Ebensowenig“ würde ich übrigens ohne die Rechtschreibprüfung von Word falsch schreiben: in einem Wort nämlich.

    Und dann gibt es noch die Fälle, von denen Sie zu Recht – würde ich ungeprüft falsch „zurecht“ schreiben – sagen. „Es empfiehlt sich, hier im Zweifel lieber einmal mehr nachzusehen.“ Klappt aber auch nicht immer: Bei mir ist es zum Beispiel das Wort „Geratewohl“: Das würde ich stumpf und nicht von dem geringsten Zweifel angekränkelt „Gradewohl“ schreiben. Da falle ich dem „Gift der Gewissheit“ zum Opfer. Das ist übrigens der Titel eines sehr lesenswerten Romans von Scott Turow. Nicht einmal die Frage, was denn das Wort „Gradewohl“ eigentlich bedeuten soll, würde sich mir stellen. „Geratewohl“ hingegen besitzt eine sehr eindeutige Aussage: Irgendetwas möge gut gelingen.

    Und „Zucchini“ schreibe ich niemals falsch: Paprika-Zucchini-Pfanne mit Schafskäse überbacken und Brot dabei zählt zu meinen Lieblingsessen.

    Liebe Sprach- und Kochgrüße sendet an die content.de-community
    Peter Umlauf

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