Fünf goldene Regeln für Autoren

5 goldene Regelncontent.de ist im ständigen Kontakt mit Autoren und Auftraggebern. Wir versuchen immer wieder unsere Erkenntnisse aus diesen Gesprächen in die Weiterentwicklung unserer Plattform mit einfließen zu lassen. Darüber hinaus sind wir bestrebt unsere beiden Zielgruppen – Autoren in Heimarbeit und Auftraggeber – möglichst zielführend zu beraten um die effiziente und für beide Seiten angenehme Arbeit auf unserer Plattform zu fördern. Der Texter dieser Zeilen hat in den letzten Wochen einmal hinter die Kulissen bei einigen größeren Kunden geblickt und auch einen Tag lang in der Redaktion eines Auftraggebers hospitiert. Bei den diversen Gesprächen haben wir immer wieder gefragt: „Was ist Ihr Ratschlag für einen Autor auf content.de?“ Die Antworten waren häufig sehr deckungsgleich. Als Destillat aller Gespräche haben sich die folgenden fünf goldenen Regeln für Autoren aus Sicht der Auftraggeber ergeben, die unsere Blogbeiträge zum Thema effizienter schreiben sinnvoll ergänzen: Read more

Die Geschichte vom mutigen kleinen Schimpansen Eduard

Dieser Beitrag wurde von Autorin earlybird geschrieben:

In einer großen, lauten Stadt, die Berlin heißt, begann das Leben des kleinen Schimpansen Eduard. Nicht, wie ihr jetzt denkt, im Zoo, sondern auf mysteriöse Weise landete Eduard in einem Hinterhof. Das klingt vielleicht etwas schrecklich, aber das war es überhaupt nicht! In diesem Hinterhof, der von außen so langweilig wirkte, tobte nämlich das Leben.

Eduard hatte das große Glück, in eine Gauklerfamilie zu geraten. Hier musste er nicht, wie die armen Kollegen im Zoo, den ganzen Tag hinter Gittern sitzen und sich von Leuten begaffen lassen, nein, er hatte alle Freiheiten der Welt, kommen und gehen zu können, wie er wollte. Und er erhielt auch viele tolle Sachen und durfte den ganzen Tag alles machen, wozu er gerade Lust hatte, denn Eduard konnte sehr charmant sein. Da er so klein und freundlich aussah, kam niemand auf die Idee, dass er es faustdick hinter den Ohren haben könnte. Er brauchte nur mit seinen schwarzen Augen den typischen Ede Augenaufschlag zu proben, schon bekam er alles, was er wollte: Musikinstrumente, Wassermelonen, einen Schaukelstuhl und sogar richtiges Gourmetessen, wie Crevetten und Sushi.

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Die content.de-Top 5 der deutschen Kinderbuchautoren – Teil 1

Anlässlich des Internationalen Kinderbuchtages am 02. April veröffentlichen wir hier im content.de-Blog eine Reihe über die content.de-Top 5 der deutschen Kinderbuchautorinnen und -autoren. In fünf Blogbeiträgen stellen wir mit der Unterstützung von drei content.de-Autoren die beliebtesten, berühmtesten und erfolgreichsten KinderbuchautorInnen vor. Zur Diskussion der Artikel sowie über die schönsten Kindergeschichten der betreffenden Autorinnen und Autoren sind Sie herzlich eingeladen! Los geht es im ersten Teil der Serie mit einem Artikel von Jens über den geistigen Vater vom Räuber Hotzenplotz: Otfried Preußler.

 

Der Schöpfer von Räuber Hotzenplotz und Co.: Otfried Preußler

Der Schöpfer von Räuber Hotzenplotz und Co.: Otfried Preußler

Otfried Preußler: Ein Urgestein deutscher Kinderliteratur

Die zeitlosen Geschichten des deutschen Kinderbuchautors Otfried Preußler gehören noch heute zu den Lieblingsgeschichten vieler Kinder. Auch neben seiner mehr als 50-jährigen Tätigkeit als Autor blickte er auf ein bewegtes Leben zurück: Er wurde 1923 in Reichenberg geboren und geriet zwei Jahre nach seinem Abitur in eine fünfjährige sowjetische Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Freilassung arbeitete Preußler als Lehrer und Schuldirektor und wurde durch mehr als ein halbes Jahrhundert als erfolgreicher Kinderbuchautor und Geschichtenerzähler zu einem wichtigen Grundpfeiler der deutschen Kinderliteratur. Im Februar 2013 verstarb Preußler und hinterließ ein umfangreiches Werk von 32 Kinder- und Jugendbüchern. Read more

Ostern ist im Frühling

Diese Kurzgeschichte „Ostern ist im Frühling“ wurde von Autorin ponyschnecke eingereicht: 

Milla stand am Fenster. Was sie dort draußen sah, stimmte sie nicht froh. Wieder schneite es. Obwohl es dunkel war, konnte Milla die vom Himmel herab fallenden Schneeflocken gut erkennen. Seit vielen Wochen lag der Garten unter einer dicken Schneedecke. Anfangs hatte sie sich über die lustig tanzenden Schneeflocken gefreut. Als es vor mehr als drei Monaten anfing zu schneien, stand das Weihnachtsfest bevor und Milla wusste, dass der Weihnachtsmann den Schnee braucht, um alle Geschenke mit seinem Schlitten transportieren zu können. So sehr hatte sie sich über den weißen Schnee gefreut. Mit ihren Freunden hat sie einen dicken Schneemann im Garten gebaut und manchmal war Milla mit ihrem großen Bruder zum Rodelberg gegangen. Vergnügliche Nachmittage haben sie dort verbracht. Immer wieder hat Milla ihren Schlitten den Berg hinauf gezogen, um dann laut jauchzend den Abhang hinunter zu sausen. Jetzt aber sehnte sie sich nach Sonnenschein. In wenigen Stunden wurde der Osterhase erwartet und niemand wusste, ob er die bunten Eier durch den Schnee tragen konnte.

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Das Herz der Welt

Diese Kurzgeschichte wurde von der Autorin Marina Millioti eingereicht:

Eines Abends stürmte es, und Jan durfte nicht im Garten spielen. Auch das Internet fiel aus und nicht einmal das Fernsehen ging. Es war einfach total langweilig. Alle Hausaufgaben waren längst erledigt, das Lego-Raumschiff fertig gebastelt.

Es stürmte immer stärker und stärker, und schon krachte ein Ast auf das Dach, und irgendwo im Wald stürzte ein Baum um. Jan bekam Angst, denn seine Eltern waren noch nicht zu Hause. Sie arbeiteten beide in einem Krankenhaus, Mama als Krankenschwester, Papa – als Arzt, und fuhren immer nach dem Feierabend zusammen heim.

Nur die alte Großmutter war da, sie war immer krank und saß im Rollstuhl. Sie konnte sich nicht viel um Jan kümmern, dafür aber konnte sie Geschichten erzählen. Aber Jan hörte ihr selten zu, denn er fand seine Computerspiele und Chatten mit Freunden viel interessanter, als alte Geschichten.

Die Großmutter rollte in Jans Zimmer und fragte ihn: „Willst Du eine Geschichte hören?“
„Ja“, antwortete Jan, denn er hatte sowieso nichts zu tun.

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Das kleine vierbeinige Krokodil aus dem Nil

Diese  Kurzgeschichte „Das kleine vierbeinige Krokodil aus dem Nil“ wurde verfasst von Autorin Schreiberline.

Kennst du das auch? Manchmal sagen Erwachsene: „Wir können froh sein, dass wir gesund sind.“ Denkst du da nicht manchmal: „Ja gesund, aber die neue Puppe mit den tollen Kleidern habe ich nicht. Was nutzt mir da die Gesundheit?“ Deswegen will ich die nachfolgende Geschichte erzählen. Sie handelt vom kleinen vierbeinigen Krokodil aus dem Nil.

Es hat eigentlich alles, was man gerne möchte: Im Nil, das ist ein Fluss in Afrika, und auch dort in dem ganzen Land ist es immer warm. Es gibt gutes Essen und auch nette Spielkameraden. Aber du weißt doch, wie ein Krokodil aussieht, oder? Es hat eins, zwei, drei, vier Beine. Aber unser kleines Krokodil hat bald nur noch zwei. Fragst du dich nun auch, warum?

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Wie Kuno der Kühne zu seiner Gutenachtgeschichte kam!

Die Kurzgeschichte für Kinder „Wie Kuno der Kühne zu seiner Gutenachtgeschichte kam!“ wurde vom Autor Praetorius verfasst.

Am Nordpol lebte einst ein Eisbär, den nannten alle Kuno den Kühnen, denn Kuno war ein starker, großer und besonders mutiger Eisbär. Er war selbst für Eisbärenverhältnisse sehr groß, er war in seinem Eisbärendorf der Größte.
Und der Ausdauerndste war er auch, wenn es ums Rennen oder Jagen ging.
Kuno war der beste Jäger des ganzen Eisbärendorfes, und nicht selten kam es vor, dass er von seinen gefangenen Fischen einige schöne Exemplare herschenkte an andere Eisbären, die nicht so erfolgreich waren bei der Jagd.

Aber Kuno war schwermütig.

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Samhaini

Die Kurzgeschichte Samhaini“ für Kinder  wurde von Autorin Dienstwerk verfasst.

Igitt! Schon wieder bin ich in eine Schlammpfütze getreten. Schmutzwasser blubbert zwischen meinen Zehen. Vor mir hüpft der Taschenlampenschein meiner Lehrerin. Sie stapft, umringt von den anderen Jungs, allwetterummantelt und gummibeschuht durch den Stadtwald.

„Zieht feste Kleidung an, wir machen eine Nachtwanderung“, hatte sie uns eingeschärft.

Losgelaufen sind wir nachmittags um fünf, da war es noch hell. Und vor allem trocken. Welcher Elfjährige zieht schon Gummistiefel an, noch dazu tintenblaue mit rosa Totenköpfen drauf, wie Axel und Anton! Ich hingegen trage meine heißgeliebten Turnschuhe, die vorn schon ein kleines Loch haben.

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Von Raben, Hobbits, Ferkeln und Hexen: die bekanntesten Kinderbuchautoren

Was zeichnet gute Kinderbücher aus? Sollen sie informieren, unterhalten, belehren? Bis zum Jahr 1865 waren sich Pädagogen und Eltern einig: Hochwertige Kinderliteratur fördert die sittliche Entwicklung. Doch dann wagte ein englischer Mathematiker einen neuen Ansatz…

„Was ist der Unterschied zwischen einem Raben und einem Schreibtisch?“*

Eine merkwürdige Frage aus einem merkwürdigen Buch – so seltsam, dass der Zeitgeist „Alice im Wunderland“ von Lewis Caroll zunächst ignorierte. Von erzieherischem Bemühen war in den skurrilen Abenteuern der Titelheldin nämlich nichts zu spüren, dafür umso mehr von Einfühlungsvermögen in kindliche Vorstellungswelten. Im Wunderland begegnet die kleine Alice nicht nur sonderbaren Geschöpfen wie dem verrückten Hutmacher und einem lebendigen Kartenspiel samt enthauptungswütiger Königin. Durch diese Figuren sprechen auch die Erwachsenen mit all ihren Regeln, Forderungen und Verhaltensweisen. Dabei benehmen sich die seltsamen Wesen so absonderlich und manchmal auch beängstigend, wie „die Großen“ einem Kind tatsächlich oft erscheinen.

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dmexco Night Talk Hamburg Recap

DMEXCO Night Talk Hamburg 2013Das content.de- Team war wieder auf Tour, und es ging wieder einmal nach Hamburg. Diesmal zu den dmexco Night Talks, einer Warm-Up Veranstaltungsreihe für die dmexco, die wieder im September in Köln stattfindet. Thema an diesem Abend war: „Mobile: The new first screen – Reach, engage, measure, monetize„.  Knapp 400 Zuhörer waren in das alte Hauptzollamt gekommen, eine wunderbare und passende Location für solch eine Veranstaltung. Read more